Aber Ziele noch nicht erreichtKreml: Einsatz verläuft "streng nach Plan"Der Angriff auf die Ukraine verläuft für Russland wohl verlustreicher als gedacht, von einem schnellen Durchmarsch kann keine Rede sein. Internationale Beobachter gehen davon aus, dass der Kreml die Lage falsch eingeschätzt hat. Die russische Regierung versucht derweil, den Einsatz als Erfolg zu verkaufen. 23.03.2022
"Die große Mehrheit der Bürger"Kreml: Russen befürworten Ukraine-EinsatzDer russische Einmarsch in der Ukraine sorgt weltweit für Empörung. Auch in Russland gehen Kriegsgegner aus Protest auf die Straßen. Moskau betrachtet die Demonstranten allerdings als Minderheit. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstütze den Militäreinsatz in der Ukraine, heißt es aus dem Kreml.22.03.2022
Öffentlich den Krieg verurteiltKreml-Berater Dworkowitsch zieht sich zurückNach Putins Rede über interne "Säuberungen" legt ein bekennender russischer Kriegsgegner den Vorsitz in einer Innovations-Stiftung nieder. Dworkowitsch gehört als früherer Vize-Premier und Kreml-Berater zum Moskauer Establishment. Er verurteilte öffentlich den Angriff auf die Ukraine.18.03.2022
Russland-Sanktionen verletzt?Ministerium leitet Ermittlungen gegen Bosch einDer Technologiekonzern Bosch soll Komponenten für russische Infanteriefahrzeuge geliefert haben - und damit gegen ein europäisches Exportverbot verstoßen haben. Der Vorwurf kommt zunächst vom ukrainischen Außenminister, nun leitet das Bundeswirtschaftsministerium Ermittlungen ein.18.03.2022
RT DE hat keine RundfunklizenzPropagandasender soll 40.000 Euro Zwangsgeld zahlen Der deutschsprachige Ableger des Kreml-nahen Staatssenders RT hat hierzulande keine Sendelizenz für sein Live-Programm. Trotz Abmahnung durch die Medienanstalt sind die Sendungen immer noch abrufbar. Auch ein Zwangsgeld bezahlt der Sender nicht. Jetzt greifen die Regulierer härter durch. 17.03.2022
Gerüchte über Kreml-PlanWie echt war Owssjannikowas Protest?Während die einen die mutige Aktion von Marina Owssjannikowa im russischen TV feiern, unterstellen ihr andere, es habe sich dabei um ein Ablenkungsmanöver des Kreml gehandelt. Doch kann an diesem Vorwurf überhaupt etwas dran sein?17.03.2022Von Nicole Ankelmann
Eigene Meinung wird verschwiegenWie es Owssjannikowas Kollegen jetzt gehtAm Montag stürmt Marina Owssjannikowa mit einer Protestbotschaft die Nachrichtensendung des Kreml-nahen Senders "Kanal Eins". Sie wird verurteilt, eine härtere Strafe droht. Auch andere Mitarbeiter sollen ihrer Meinung sein, verrät eine Kollegin. Sie bleiben aber trotzdem beim Sender. 16.03.2022Von Nicole Ankelmann
Listen mit rund 40.000 KämpfernKreml soll syrische Söldner für Ukraine-Krieg anwerbenAus der ganzen Welt schließen sich Freiwillige der Fremdenlegion in der Ukraine an, um Kiew im Kampf gegen die russische Invasion zu helfen. Der Kreml wirbt offenbar auch Kämpfer an: Mehr als 40.000 Syrer sollen sich bereits registriert haben, warnt die Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte.15.03.2022
Mögliche KriegsverbrechenDas steht zwischen Putin und dem KnastAnschläge auf Zivilisten und der Einsatz verbotener Waffen: Die Vorwürfe gegen Russland wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine mehren sich. Die britische Regierung geht sogar noch einen Schritt weiter - sie bezichtigt den russischen Präsidenten persönlich der Gräueltaten des Kriegs.15.03.2022Von Sarah Platz
"Westliche Vorherrschaft"Russland will Europarat verlassenIn seiner mehr als 70-jährigen Geschichte suspendiert der Europarat mit Russland erstmals ein Mitglied. Das Gremium, das über die Einhaltung der Menschenrechte wacht, reagiert damit auf den Angriffskrieg auf die Ukraine. Moskau bringt das nicht zum Einlenken und wendet sich seinerseits ab.15.03.2022