Der Kriegstag im ÜberblickRussland weitet Luftschläge auf Kiew aus - Putin unterzeichnet Dekret zu GaszahlungenDie Bodenangriffe um Kiew sind zwar zurückgegangen, dafür weitet Russland seine Luftschläge auf die Hauptstadt aus. In Tschernihiw sollen russische Truppen einen humanitären Hilfskonvoi beschossen haben. Und Präsident Putin akzeptiert nur noch Rubel für Gaszahlungen. Der 36. Kriegstag im Überblick.31.03.2022
"Zwei Bedrohungsszenarien"Putins Macht ist vor einem Putsch geschütztDer russische Angriffskrieg in der Ukraine läuft nicht wie geplant, die westlichen Sanktionen zeigen ihre Wirkung. Eigentlich müsste es innenpolitisch Probleme für Kremlchef Putin geben. Doch sein System ist davor gewappnet.31.03.2022Von Sebastian Schneider
Aussage westlicher GeheimdiensteKreml erklärt, dass Putin nicht belogen wirdDie Geheimdienste in London und Washington sind sich einig, dass Russlands Präsident Putin nicht vollumfänglich über seinen Angriffskrieg in der Ukraine informiert wird. Der Kreml reagiert umgehend und weist die vermeintlichen Erkenntnisse als falsch zurück.31.03.2022
Gespräche trotzdem "positiv"Kreml: Kein Durchbruch bei VerhandlungenNach dem gestrigen Treffen mit der ukrainischen Delegation in Istanbul äußern sich russische Unterhändler zunächst optimistisch. Moskau stimmt nun eher nüchterne Töne an. Man könne "nichts sehr Vielversprechendes" melden, sagt Putin-Sprecher Peskow. Einen "positiven" Fortschritt gebe es aber.30.03.2022
"Strebt russisches Großreich an"Neonazis mit russischer Imperialbewegung vernetztAuch nach Beginn des Angriffskriegs stehen deutsche Rechtsextremisten in Verbindung zur ultranationalen russischen Imperialbewegung. Die Gruppierung strebt die Machterweiterung Russlands an - auch mittels eines bewaffneten Kampfes. Die Linksfraktion fordert schnelles Handeln der Regierung. 28.03.2022
"Versuch, unser Volk zu canceln"Putin: Nazi-Vorgehen gegen russische KulturDer Westen führt laut Putin einen Feldzug gegen die russische Kultur. Autoren und Bücher würden verbannt und alles, was mit Russland zusammenhänge, werde diskriminiert, behauptet der Kremlchef. Diese massive Kampagne ähnele dem Vorgehen der deutschen Nationalsozialisten vor 90 Jahren.25.03.2022
Experten schätzen Zahl höherMoskau: 1351 russische Soldaten in Ukraine getötetDer russische Generalstab veröffentlicht neue Zahlen zu seinen gefallenen Soldaten, bleibt dabei aber weit unter den Angaben der ukrainischen Seite. Auch Experten gehen von mehreren Tausend toten russischen Militärkräften aus. Der Angriff werde fortgesetzt, heißt es weiter aus Moskau.25.03.2022
US-Insider melden viele AusfälleBis zu 60 Prozent der russischen Raketen versagenMoskau hat viele seiner militärischen Ziele in der Ukraine nicht erreicht - auch einen Monat nach Kriegsbeginn. Das könnte nach neuen US-Erkenntnissen vor allem an der Qualität russischer Rüstung liegen. An einigen Tagen sollen 60 Prozent der abgefeuerten Raketen ausfallen. 25.03.2022
Das Narrativ des WestensWie gefährlich wird Russland für Putin?Ob die Proteste in Russlands Großstädten oder die mutige Nachrichtenredakteurin Owssjannikowa - etliche Szenen russischen Widerstands gegen den Krieg in der Ukraine flimmern über die Bildschirme des Westens. Werden die Anti-Kriegs-Proteste tatsächlich zur Gefahr für das Putin-Regime? 24.03.2022Von Sarah Platz
Unabhängige Medien "erstickt"Russische Reporterin kritisiert Kremlpropaganda20 Jahre lang arbeitet Schanna Agalakowa beim russischen Staatsfernsehen. Dann kündigt sie aus Protest gegen den Ukraine-Krieg. Der Machtapparat habe die unabhängigen Medien "erstickt"; die Nachrichten zeigten nicht mehr, was in Russland tatsächlich geschehe.23.03.2022