Symbol für das Grauen in ButschaDie Frau mit den roten Fingernägeln: Wer sie war, wie sie starbNach der Befreiung von Butscha geht das Foto einer toten Frau mit roten Fingernägeln um die Welt. Die Identität der Frau ist inzwischen geklärt. Ein Video zeigt die letzten Momente im Leben der 52-Jährigen. 13.04.2022Von Janis Peitsch
"Die Beweise häufen sich"Biden wirft Putin Völkermord vorNach dem Abzug russischer Truppen im Norden der Ukraine kommen immer mehr Gräueltaten an der Zivilbevölkerung ans Licht. US-Präsident Biden glaubt mittlerweile nicht mehr an Einzelfälle. Er wirft Putin vor, die Ukraine "einfach auslöschen" zu wollen.13.04.2022
Ermittlungen zu KriegsverbrechenUkraine zählt 1200 Tote "allein in Region Kiew"Die ukrainische Staatsanwältin Wenediktowa kündigt in einem Interview Ermittlungen zu 5600 mutmaßlichen, russischen Kriegsverbrechen an. Laut ihren Angaben wurden bereits Hunderte Tote in der Hauptstadtregion entdeckt. Präsident Putin nennt sie den "Hauptkriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts".10.04.2022
Kaum Hoffnung auf ÜberlebendeIn Borodjanka beginnt die Opfer-SucheNachdem die in Butscha verübten Gräueltaten publik werden, zeigt sich auch in Borodjanka ein Hort der Grausamkeit: Das Ausmaß der Zerstörung ist gigantisch. Die Stadt wird Ende März von ukrainischen Truppen zurückerobert. Jetzt beginnen Rettungsdienste mit den ersten Bergungsarbeiten.09.04.2022
Massaker von Butscha "Der Mensch empfindet Lust am Töten"Hingerichtete Zivilisten, verkohlte Leichen, Misshandlungen und Folter: Die Bilder aus Butscha erschüttern die Welt. Wie können Menschen zu solchen Gräueltaten fähig sein? Es liegt in ihrer Natur, sagt Gewaltforscher Elbert im Gespräch mit ntv.de und erklärt, wann das Töten zur Lust wird.09.04.2022
"Ich will nicht mehr leben"Russische Soldaten vergewaltigen Ukrainerin stundenlangSexuelle Gewalt gegen Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen und die Vorwürfe gegen russischen Soldaten in der Ukraine häufen sich. Eine Frau schildert ihren Fall, in dem zwei Männer sie über Stunden misshandeln. Sie fühlt sich machtlos - und versucht nun, zu ihren Kindern zu kommen.08.04.2022
Von der Leyen besucht Butscha"Haben das grausame Gesicht von Putins Armee gesehen"Nach dem Rückzug russischer Truppen aus dem Westen der Ukraine versetzt ein Massaker an Zivilisten in Butscha die Welt in Schockstarre. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen macht bei ihrem Besuch in der Stadt die russische Armee für die Gräueltaten verantwortlich.08.04.2022
Abweichung von SprachregelungRussischer Konzern sieht Verbrechen in ButschaDie Tötung von mehr als 300 Zivilisten in Butscha bezeichnet der Kreml als "Fake". Anders nun der russische Aluminiumkonzern Rusal: Abweichend von der offiziellen Sprachregelung spricht er von einem Verbrechen. Außerdem fordert er eine unabhängige Aufklärung sowie "eine harte Bestrafung für die Täter".08.04.2022
Wegen Gräueltaten in ButschaG7-Staaten kündigen neue Sanktionen anErschüttert über das Massaker von Butscha sagen die NATO-Länder der Ukraine die Lieferung schwerer Waffen zu. Auch das Bündnis der bedeutendsten Industriestaaten (G7) verurteilt "die entsetzlichen Gräueltaten auf das Schärfste" und kündigt neue und härtere Sanktionen gegenüber Russland an. 07.04.2022
Radikaler Kurswechsel geplantNATO will mehr Waffen an Ukraine liefernAus Sorge, der Krieg gegen die Ukraine könne sich auf NATO-Territorium ausbreiten, lehnt die NATO schwere Waffenlieferungen an die Ukraine lange Zeit ab. Das soll sich nun ändern: Beim Außenministertreffen in Brüssel wird von einer Neuausrichtung gesprochen. Dafür gibt es mehrere Gründe.07.04.2022