"Das ist eine Grausamkeit"20 Zivilisten bei Beschuss einer Autokolonne getötetIn der Nähe von Kupkansk werden mehrere Autos von Raketen getroffen, die Opfer sind Zivilisisten. Der Konvoi soll auf dem Weg in russisch kontrolliertes Gebiet gewesen sein. Beide Seiten geben sich einander die Schuld für den Angriff.01.10.2022
Alternativer Nobelpreis vergeben"Putin wird eines Tages vor Gericht stehen"Die russischen Kriegsverbrechen bestimmen die diesjährige Vergabe des Alternativen Nobelpreises. Die ukrainische Menschenrechtsanwältin Majwijtschuk dokumentierte seit 2014 fast 20.000 Fälle von Mord, Folter und Terror. Sie zählt darauf, dass Kremlchef Putin dafür vor Gericht muss. 29.09.2022
Menschenrechtsaktivistin gekürtAlternativer Nobelpreis geht an UkrainerinDie Right-Livelihood-Stiftung zeichnet Aktivisten aus der Ukraine, Somalia und Uganda aus. Die Stiftung setzt damit auch ein Zeichen in Richtung Russland. Denn die ukrainische Preisträgerin setzt sich auch für die Aufklärung russischer Kriegsverbrechen ein.29.09.2022
Ukrainische Kinder gefoltertUN-Ermittler finden Beweise für russische KriegsverbrechenDieser Schritt ist ungewöhnlich: Ohne Hinzuziehung eines Gerichts bestätigen UN-Ermittler Vorwürfe von Kriegsverbrechen gegen die Ukraine. Es gebe eindeutige Beweise dafür. Die Taten seien ein "Katalog der Grausamkeit", auch Kinder fielen russischen Soldaten zum Opfer.24.09.2022
"Dann müssen wir das tun"Lukaschenko ordnet Mobilmachung der Sicherheitskräfte anNach einschlägigen Eilverfahren im russischen Parlament gibt es auch in Belarus erste Schritte zu einer Mobilmachung. Machthaber Lukaschenko bereitet die Bevölkerung auf größere Strenge in Zeiten des Kriegsrechts vor - und droht der Opposition. 20.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine errichtet Brückenkopf am Ostufer des Oskil - Kiew schließt Verhandlungen derzeit ausDie ukrainische Armee macht weiter Fortschritte im Osten des Landes. Nach eigenen Angaben errichtet sie am östlichen Ufer des Oskil einen Brückenkopf - und könnte nun gegen Luhansk vorrücken. Doch der Beschuss durch Russland geht weiter. Und Kiew lehnt derzeit Verhandlungen mit Moskau ab.18.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickLeichen in Isjum weisen Folterspuren auf - Ukraine darf Haubitzen bestellenRussische Truppen graben sich britischen Angaben zufolge nach Gebietsverlusten im Nordosten ein. Sie beschießen zudem verstärkt ukrainische Ortschaften. In Isjum scheinen die Untersuchungen der Leichen befürchtete Kriegsverbrechen zu bestätigen. Die Ukraine darf in Deutschland Haubitzen bestellen. 17.09.2022
Russische Gräueltaten in IsjumTschechien fordert Kriegsverbrecher-Tribunal zur UkraineErneut werden in Gebieten, die von der russischen Besatzung befreit werden, Hunderte ermordete Menschen entdeckt. Einige sollen gefoltert worden sein. Tschechien, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, fordert daher internationale Untersuchungen - in Form eines Tribunals.17.09.2022
"Beweise für Folter" in IsjumSelenskyj fordert harte Reaktion auf russische VerbrechenIn Isjum zeigt sich nach dem Abzug der russischen Truppen ein fürchterliches Bild. Der ukrainische Präsident spricht von Folterkammern und Hunderten Leichen. Soldaten hätten "auf die Beerdigten einfach aus Spaß geschossen". Selenskyj fordert den Westen zu noch härteren Strafen gegen Russland auf.17.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickCharkiw zählt seine Folteropfer - Scholz bleibt in der Panzerfrage hartIm Osten der Ukraine sollen mehr als 1000 Menschen Opfer von Kriegsverbrechen geworden sein. Der russische Präsident Putin kündigt weitere Angriffe auf das Nachbarland an und droht mit noch mehr Härte. Hart bleibt auch Kanzler Scholz: Panzerlieferungen für Kiew werde es erst mal keine geben. 16.09.2022