Zahl der Leichen steigt täglich90 Prozent der toten Zivilisten in Butscha erschossenDie Anzeichen, dass Russlands Streitkräfte in Butscha Kriegsverbrechen begangen haben, verdichten sich: Laut dem Bürgermeister des Kiewer Vororts wiesen fast alle getöteten Zivilisten Schusswunden auf. Auch Frauen und Kinder seien umgebracht worden.07.04.2022
"Das Recht ist auch eine Waffe"Zwei Ex-FDP Minister zeigen Russland anUm auch aus der Zivilgesellschaft heraus etwas gegen russische Kriegsverbrechen in der Ukraine zu unternehmen, reichen zwei ehemalige FDP-Bundesminister Strafanzeige beim Generalbundesanwalt ein: Baum und Leutheusser-Schnarrenberger rechnen mit Anklagen und Verurteilungen. 07.04.2022
Schwere KriegsverbrechenIrpins Bürgermeister schildert russische Gewalt"Diejenigen, die ihnen nicht gefielen, haben sie erschossen", beschreibt Irpins Bürgermeister Markuschyn den Angriff auf seine Stadt durch russische Truppen. Die dort und im nahe gelegenen Butscha begangenen Gräueltaten sind laut Amnesty-Expertin Uhlmannsiek aber nur "die Spitze des Eisbergs".07.04.2022
"Sterben an Hunger und Durst"Selenskyj liefert erschütternden Bericht zu MariupolVor dem griechischen Parlament hält der ukrainische Präsident Selenskyj einen flammenden Appell. Die Hafenstadt Mariupol erfahre Leid, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa nicht mehr vorgekommen sei, es gäbe quasi kein intaktes Gebäude mehr. Selenskyj bittet um humanitäre Hilfe und Waffen.07.04.2022
BND: Butscha-Morde als StrategieSoldaten besprachen Tötung von Zivilisten per FunkEinem Bericht zufolge hat der BND russische Funksprüche mitgeschnitten, die nahelegen, dass das Töten von Zivilisten wie in Butscha für russische Soldaten "Alltag" und sogar Teil einer klaren Strategie ist. Auch das Bild eines vom Fahrrad geschossenen Ukrainers könne dadurch zugeordnet werden.07.04.2022
Aufnahme verifiziertVideo zeigt Erschießung eines russischen SoldatenEin Video, nicht weit von Butscha aufgenommen, zeigt eine brutale Hinrichtung. Einem Bericht der "New York Times" zufolge exekutieren für die Ukraine kämpfende Truppen einen schwer verletzten russischen Soldaten, der mit seiner Einheit in einen Hinterhalt geraten war. Das Video wirft viele Fragen auf.06.04.2022
"Lager soll gesprengt werden"Moskau: Ukrainer planen Giftgas-Anschlag bei CharkiwMoskau warnt vor einem angeblich bevorstehenden Chemiewaffen-Einsatz im umkämpften Osten. In einer Ortschaft nahe Charkiw wollen angeblich die Ukrainer Chlorgas zur Explosion bringen. Die Regierung in Kiew ruft Bewohner unterdessen in Luhansk und dem Donbass dringend zur Flucht auf. 06.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSanktionen treffen Putins Familie - NVA-Haubitzen endlich in UkraineDie russischen Truppen verlassen den Norden der Ukraine und sollen auf ihren Einsatz im Osten vorbereitet werden. Derweil verschärfen EU, USA und Großbritannien ihre Sanktionen und treffen Putins und Lawrows Familie. Auch die russische Wirtschaft ächzt unter Sanktionen. Langersehnte Waffen treffen in der Ukraine ein.06.04.2022
Vertuschung von KriegsverbrechenBürgermeister: Russen verbrennen Leichen in MariupolNach den Massakern von Butscha werden russischen Soldaten Kriegsverbrechen vorgeworfen. In Mariupol könnten die Kremltruppen dem vorbeugen, indem sie Leichen von Zivilisten einfach verbrennen. So behauptet es der Bürgermeister der Hafenstadt. Die Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen. 06.04.2022
Spott über Merkels Florenz-ReiseMelnyk: Alle Russen sind jetzt unsere FeindeDer ukrainische Botschafter in Berlin ist nicht für abwägende Töne bekannt. In Zeiten des Krieges nimmt Melnyk noch weniger ein Blatt vor den Mund. "Alle Russen sind gerade unsere Feinde", sagt er in einem Interview. Auf Twitter gibt es dafür Empörung, aber auch Verständnis. 06.04.2022