Misshandlungen in MariupolRussland sorgt sich offenbar um seinen RufIm besetzten Mariupol gehen die russischen Besatzer offenbar so vor, wie es ihnen aus vielen anderen Orten vorgeworfen wird: US-Angaben zufolge plündern sie Häuser und misshandeln Bewohner. Auch russische Beamte sollen beunruhigt sein - und vor allem eine konkrete Sorge haben.19.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKadyrow spricht von "Fehlern" zu Kriegsbeginn - Türkei torpediert NATO-Beitritt Finnlands und SchwedensRussische Vertreter gestehen offen Probleme zu Beginn der Invasion ein, die bestehen laut Briten aber nach wie vor. Im fast eroberten Mariupol könnte bald Tschetschenenführer Kadyrow der Herr sein. Finnland und Schweden streben derweil in die NATO, die Türkei torpediert den Antrag jedoch. 18.05.2022
Kriegsverbrecherprozess in KiewRussischer Soldat gesteht Mord an ZivilistenDie ukrainische Staatsanwaltschaft ermittelt in 11.000 Fällen wegen Kriegsverbrechen gegen russische Soldaten. Nun beginnt in Kiew der erste Prozess. Ein 21-Jähriger gesteht, nach einem Autodiebstahl einen Zivilisten erschossen zu haben. Der Kreml erklärt, man habe dazu keine Informationen.18.05.2022
Sind Filmaufnahmen erlaubt?Wie Kriegsgefangene behandelt werden müssenWer als Kriegsgefangener gilt und wie Kriegsgefangene behandelt werden müssen, ist völkerrechtlich geregelt. Grundlage ist das Genfer Abkommen von 1949, dem auch Russland und die Ukraine angehören.18.05.2022
Kiew hofft auf GefangenentauschAsowstal-Kämpfer müssen Folter und Tod fürchtenMehr als 200 Soldaten aus dem belagerten Stahlwerk sollen in den russisch besetzten Ort Oleniwka gebracht worden sein. Ihnen drohen Folter und vielleicht sogar die Todesstrafe. Scharfmacher in Moskau hetzen gegen die Asow-Kämpfer, sie seien die vom Kreml gejagten "Nazis". 17.05.2022
Zehntausende Ukrainer entführt?Berichte über brutale Verhöre in russischen LagernSeit Wochen wirft die Ukraine der russischen Armee vor, in "Filtrationslagern" Zivilisten zu verhören und dann nach Russland zu verschleppen. Die USA gehen von Zehntausenden Entführten aus, Kiew von 1,2 Millionen. Das Vorgehen wäre nicht neu - es hat seinen Ursprung in der Sowjetunion.13.05.2022
Gegen 21-jährigen RussenUkraine beginnt ersten KriegsverbrecherprozessIm Verfahren um Aufklärung mutmaßlicher Kriegsverbrechen der russischen Armee kündigt die Ukraine den ersten Prozess gegen einen russischen Soldaten an. Er soll einen unbewaffneten Zivilisten erschossen haben. Dem 21-Jährigen droht lebenslange Haft.12.05.2022
Michail Schischkin im Interview "Die russische Armee kämpft nur ums Überleben"Heute ist Michail Schischkin ein gefragter russischer Schriftsteller, der in der Schweiz lebt. In den 80ern diente er als Reserveoffizier in der sowjetischen Armee. Seitdem habe sich die militärische Ausbildung in Russland kaum geändert, sagt Schischkin im Interview mit ntv. Die russische Armee bleibe "eine Schule der Sklaven". 11.05.2022
Dutzende Abwürfe in UkraineStreubomben bleiben jahrelang gefährlichRusslands Krieg in der Ukraine ist ein besonders barbarischer. Der Kreml setzt bei seinem Feldzug auch Streumunition ein. Eine hinterhältige Kriegsstrategie, die besonders viele Zivilisten schwer verwunden oder töten kann - auch in vielen Jahren noch.11.05.2022Von Kevin Schulte
"Frage des Völkermords erörtern"Amnesty sieht russischen "Hass" auf alle UkrainerDie "russische Aggression ist ein Problem für die ganze Welt", sagt Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International. In der Ukraine dokumentiert die Menschenrechtsorganisation Kriegsverbrechen. Als Grundlage dafür sieht sie einen Hass, der vom russischen Präsidenten Putin ausgehe.11.05.2022