Das Wichtigste zum DammbruchBei Cherson gibt es keine Front mehr, nur noch SchlammMitten in der Nacht bricht der Staudamm Kachowka im Süden der Ukraine durch. Gewaltige Wassermassen überfluten Dutzende Orte. Haben die Russen die Anlage in die Luft gesprengt? Oder war es eine Sabotageaktion der Ukraine, wie der Kreml behauptet? Und wurde der Damm überhaupt absichtlich zerstört? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen. 06.06.2023Von Frauke Niemeyer, Uladzimir Zhyhachou und Jan Gänger
Angriff bei Cherson verhindern?Staudamm-Sprengung könnte "teuflischem Kalkül" folgenSowohl die Ukraine als auch Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Sprengung des Kachowka-Staudamms. Wer dahintersteckt, ist bislang unklar. Eine Theorie ist, dass Russland damit versuche, amphibische Angriffe der Ukrainer zu stoppen, sagt Militärexperte Reisner ntv.de. 06.06.2023
"Maßnahmen wurden ergriffen"Kiews Geheimdienst räumt Anschlag auf Krim-Brücke einIm Oktober vergangenen Jahres explodiert auf der Krim-Brücke eine Bombe. Die Schäden für die Russen sind riesig, offiziell bekennt sich die Ukraine aber nicht zu dem Anschlag - bis jetzt. Der ukrainische Geheimdienst gibt eine Beteiligung am Anschlag in einem Interview zu. 27.05.2023
Für Militärmanöver gesperrt?Russland erklärt Rauchwolke über Krim-BrückeErst wird die Kertsch-Brücke gesperrt, dann steigt auch noch Rauch über ihr auf. Doch dahinter steckt offenbar kein ukrainischer Anschlag: Russland bemüht sich, etwaige Spekulationen zu zerschlagen.24.05.2023
Zug nach Explosion entgleistLondon: Krim-Anschlag hat Folgen für russische FlotteBei einem mutmaßlichen Anschlag wird eine wichtige Zugstrecke auf der Krim lahmgelegt. Dies könnte britischen Geheimdiensten zufolge Lieferungen an die russische Flotte beeinträchtigen. Auch die Sorgen um den Schutz der Infrastruktur könnten wachsen.19.05.2023
"Einmischung Außenstehender"Güterzug auf der Krim entgleist nach ExplosionDie Krim ist eine wichtige Versorgungsroute für die russischen Besatzungstruppen in den südukrainischen Gebieten. Der Nachschub mit Proviant, Waffen und Munition erfolgt meist per Eisenbahn. Auf einer wichtigen Verbindung muss der Verkehr nach einer Explosion eingestellt werden.18.05.2023
"Sicherheitssystem zerstört"Russland stimmt für Austritt aus KSE-VertragDer KSE-Vertrag legt die Obergrenzen für die Stationierung schwerer Waffen auf dem europäischen Kontinent fest. An dieses Abkommen will sich Russland nun nicht mehr halten. Bereits seit 2007 legt Moskau die Umsetzung größtenteils auf Eis.16.05.2023
Elf Verletzte im WestenRussland beschießt Ukraine mit iranischen "Kamikaze-Drohnen"Russland überzieht die Ukraine immer wieder mit massiven Drohnenangriffen. Der neueste Beschuss trifft laut Kiew das westukrainische Gebiet Chmelnyzkyj. Viele der iranischen "Kamikaze-Drohnen" kann das ukrainische Militär abfangen - aber nicht alle.13.05.2023
Moskau spricht von ÜbungsflugRussischer Kampfhubschrauber stürzt über Krim abIn den vergangenen Monaten ereignen sich in der Region Dschankoj im Norden der Krim mehrere Explosionen. Beobachter vermuten die Ukraine dahinter. Nun stürzt in dem Gebiet ein Hubschrauber des russischen Militärs ab. Das Verteidigungsministerium in Moskau spricht von technischem Versagen. 12.05.2023
"Keine Schäden in Sewastopol"Russland wehrt ukrainische Drohnenangriffe auf Krim abDie Ukraine attackiert in Vorbereitung auf ihre geplante Gegenoffensive zuletzt zahlreiche Ziele auf der annektierten Halbinsel Krim. Vergangene Nacht fliegen Drohnen unter anderem in Richtung der Regionalhauptstadt Sewastopol. Laut russischer Darstellung diesmal ohne Erfolg.07.05.2023