Rekordschuld hier, Kürzungen daLars Klingbeil wird Deutschlands WettschuldenkönigDer Bundesfinanzminister ist stolz auf seinen nächsten Haushalt, erntet aber teils heftige Kritik. Zu viele Schulden hier, zu viele kaltherzige Kürzungen dort. Doch der sich rasant beschleunigenden Schuldenspirale liegt ein Konflikt zugrunde, den auch Lars Klingbeil nicht alleine auflösen kann.06.07.2026Ein Kommentar von Sebastian Huld
Mehr Schulden, mehr VerteidigungKabinett gibt Klingbeils Haushaltsentwurf grünes LichtMehr Geld für Verteidigung, deutlich höhere Schulden und Einschnitte beim Klimafonds: Die Haushaltspläne der Bundesregierung sorgen für scharfe Kritik von Umweltverbänden. Auch aus der Wirtschaft kommt deutlicher Widerspruch.06.07.2026
Greenpeace: "Raubzug" am KTFOpposition und Verbände zerreißen Klingbeils HaushaltsplanTrotz zahlreicher Sondervermögen steigen die Kreditaufnahmen des Bundes. Finanzminister Klingbeil rechtfertigt dies vor allem mit der sicherheitspolitischen Lage. Während die Industrie die hohen Schulden kritisiert, wettert Greenpeace gegen die Umnutzung von KTF-Geld. 06.07.2026
"Den Menschen etwas abverlangen"Klingbeil spuckt in die Hände - und auf die UmfragenDer Bundestag geht bald in die Ferien, die Sommerinterviews beginnen: Zum Auftakt ist ein demonstrativ pragmatischer SPD-Chef Klingbeil zu sehen. Die Reformen seien unvermeidbar und jedem werde etwas zugemutet. CSU-Chef Söder kassiert eine klare Absage.05.07.2026Von Sebastian Huld
"Nicht krank zum Arzt schleppen"Klingbeil: Krankschreibung ab erstem Tag pragmatisch lösenDie beschlossene Pflicht zum Krankenschein sorgt für Unruhe bei vielen Arbeitnehmern. Der SPD-Vorsitzende stellt nun eine unbürokratische Handhabung in Aussicht. Er begründet auch, warum die Reformen trotz der Belastungen für alle notwendig seien.05.07.2026
Acht Milliarden mehrKlingbeil plant höhere Neuverschuldung als angedachtDie Bundesregierung wird nicht alle Einsparungen erreichen, die sie sich im April noch vorgenommen hatte. Vor allem bei der Bundesagentur für Arbeit gibt es erheblichen Nachholbedarf. Finanzminister Klingbeil muss daher auf Rücklagen zurückgreifen.03.07.2026
Koalition verzockt KommunikationDie Attestpflicht ist ein tiefer Griff ins KloVom großen Aufbruch der Koalition bleibt bei vielen Beschäftigten nur eine Botschaft hängen: Bei Krankheit braucht man künftig bereits am ersten Tag ein Attest. Dabei stimmt das für die meisten Beschäftigten gar nicht. Umso größer ist der kommunikative Schaden.03.07.2026Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Kanzleramtschef im FrühstartFrei zu Attestpflicht ab erstem Tag: "Das ist nicht zu viel verlangt"Die Bundesregierung plant, dass sich Arbeitnehmer künftig bereits ab dem ersten Krankheitstag mit einem ärztlichen Attest krankmelden müssen. Die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung soll wegfallen. Kanzleramtschef Thorsten Frei verteidigt die Pläne - und weist den Vorwurf zurück, damit neue Bürokratie zu schaffen.03.07.2026
Kritik an KoalitionsplänenDAK-Chef wirbt für Krankschreibung nach Skandinavien-VorbildWer krank ist, soll künftig ab dem ersten Tag eine Krankschreibung vorlegen - und dafür persönlich zum Arzt. Kassen und Ärzte kritisieren die Koalitionspläne. DAK-Chef Storm warnt vor überfüllten Praxen - und macht einen Gegenvorschlag, wie sich der hohe Krankenstand senken ließe.03.07.2026
"Zweiter Teil im Herbst"Bei Arbeitszeit und Erbschaftsteuer will Schwarz-Rot noch nachlegenDie Bundesregierung einigt sich auf zahlreiche Reformvorhaben für mehr Wachstum. Einige Streitpunkte stellen Union und SPD erst einmal zurück. Das heißt nicht, dass sie vom Tisch sind.03.07.2026