Schiffsunglück vor LampedusaItalienische Beamte müssen vor GerichtIm Oktober 2013 sinkt ein aus Libyen kommendes Flüchtlingsschiff vor Italiens Küste. 260 Menschen sterben bei dem Unglück. Nun müssen sich zwei italienische Beamte wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Sie sollen Notsignale ignoriert und zu spät gehandelt haben.16.09.2019
356 Migranten werden verteilt"Ocean Viking" darf in Malta anlegenDas lange Warten auf hoher See hat ein Ende: Hunderte Flüchtlinge dürfen nach zwei Wochen auf See endlich das private Rettungsschiff "Ocean Viking" verlassen. Sie werden in Malta an Land gehen - dort werden sie aber nicht lange verweilen.23.08.2019
Viele Zivilisten unter Opfern42 Menschen sterben bei Luftangriff in LibyenSeit Jahren herrscht in Libyen Chaos: Eine Gegenregierung will die international anerkannte - aber geschwächte - Regierung in Tripolis stürzen. Nun sterben bei einem Luftangriff mindestens 42 Menschen. Viele weitere werden verletzt.05.08.2019
Schlimmstes Mittelmeerdrama 201962 Tote vor libyscher Küste geborgenWährend Europa über die Seenotrettung streitet, ereignet sich vor der libyschen Küste die "schlimmste Mittelmeertragödie des Jahres". Dort geraten drei Flüchtlingsboote in Seenot - Hilfsorganisationen befürchten über hundert Todesopfer. Die Forderungen nach einer staatlichen Seenotrettung werden lauter.26.07.2019
115 Menschen vor Libyen vermisstUN fordern Ende der InternierungslagerBei einem neuen Bootsunglück im Mittelmeer ertrinken mutmaßlich mehr als 100 Menschen. UN-Flüchtlingskommissar Grandi spricht von der "schlimmsten Mittelmeertragödie dieses Jahres". Derweil will Italien Seenotrettern mit hohen Strafen das Helfen praktisch unmöglich machen. 26.07.2019
Vor der Küste Libyens115 Tote nach Bootsunglück befürchtetIn dem libyschen Küstenort Al-Chums starten 250 Menschen in einem Holzboot ihre Überfahrt auf das Mittelmeer. Auf einer der gefährlichsten Fluchtrouten werden jetzt nach einem Bootsunglück 115 Migranten vermisst. Damit wäre es die schwerste Tragödie des laufenden Jahres.25.07.2019
"Müssen in ein sicheres Land"Rackete will Flüchtlinge aus Libyen holenDie wenigsten Menschen, die aus afrikanischen Ländern fliehen wollen, schaffen es nach Europa. Viele landen in den Händen von Menschenhändlern oder in libyschen Flüchtlingslagern. Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete sieht Europa in der Pflicht.15.07.2019
Forderung der Vereinten NationenEU soll Seenotrettung wieder aufnehmenIn libyschen Flüchtlingslagern herrschen grauenhafte Zustände, kritisieren die Vereinten Nationen. Daher appellieren sie an die Europäische Union, ihre Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufzunehmen und die Geretteten in sichere Häfen zu bringen.12.07.2019
Umstrittene ZusammenarbeitItalien kooperiert noch mehr mit LibyenSchon seit Jahren gibt es Berichte über grauenhafte Zustände in libyschen Flüchtlingslagern. Doch die EU scheint dies wenig zu stören. Nun unterstützt Italien auch noch die libysche Küstenwache, damit diese Flüchtlinge auf dem Mittelmeer besser abfangen kann.11.07.2019
Seenotrettungen aus MittelmeerEU-Kommission will Geflüchtete verteilenMehrere EU-Mitgliedstaaten nehmen die geretteten Geflüchteten der "Sea Watch 3" auf - eine Lösung im Einzelfall. Die EU-Kommission fordert, vorläufige Mechanismen zu finden, um Migranten innerhalb der EU zu verteilen. Auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten spiele dafür eine wichtige Rolle.09.07.2019