"Belogen und betrogen worden"Schulz' Schwester rechnet mit SPD-Spitze abDie SPD-Führungsetage? Eine Schlangengrube, findet Martin Schulz' Schwester. Der Parteispitze wirft sie öffentlich vor, ihren Bruder zum "Sündenbock" machen zu wollen. Dass Schulz seinen Freund Sigmar Gabriel abserviert habe, sei ganz im Sinne der Parteispitze gewesen.11.02.2018
Nach Schulz' RückzugDie Lage der SPD ist zum FürchtenDie kurze Ära Schulz ist beendet. Wird jetzt alles gut für die SPD? Sicher nicht. Die Glaubwürdigkeit der Partei trägt einen riesigen Schaden davon. Daran könnte auch der Mitgliederentscheid scheitern.10.02.2018Ein Kommentar von Christian Rothenberg
Presseschau zu Schulz-Debakel"Anfang vom Ende des Modells Deutschland"Nach dem fulminanten Showdown im Machtkampf der SPD sind sich die deutschsprachigen Kommentatoren einig: Der Abgang des einst gefeierten Martin Schulz könnte nicht nur sein eigenes Ende bedeuten. Daran dürfte auch reichlich Mitleid nichts ändern.09.02.2018
Rauswurf von Gabor Steingart"Handelsblatt"-Mitarbeiter sind entsetzt"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart muss überraschend gehen. Grund soll ein kritischer Text über den Noch-SPD-Parteichef Schulz gewesen sein. Die Führungskräfte im Verlagshaus glauben, dass die Entlassung die Quittung für Steingarts Meinung ist.09.02.2018
Absturz in politische VersenkungMartin Schulz - der große VerliererEndlich erkennt Martin Schulz, dass er nicht Bundesaußenminister werden kann. Als SPD-Vorsitzender ist er ein Totalausfall. Binnen kurzer Zeit muss Schulz einen rapiden Machtverlust hinnehmen.09.02.2018Ein Kommentar von Wolfram Neidhard
Schulz' Erklärung im Wortlaut"Hoffe, dass Personaldebatten beendet sind"In einer neuen Großen Koalition wollte Martin Schulz Außenminister werden. Nun beugt sich der SPD-Parteichef dem massiven Druck aus den eigenen Reihen und verzichtet. Lesen Sie hier seine Erklärung im Wortlaut.09.02.2018
Druck aus der SPD-FührungSchulz verzichtet auf AußenministeriumSPD-Chef Schulz zieht doch nicht ins neue Kabinett von Bundeskanzlerin Merkel ein: Nach immer lauter werdenden Protesten rückt er von seinem Plan ab, Sigmar Gabriel als Außenminister abzulösen. Er wolle den SPD-Mitgliederentscheid nicht gefährden, erklärt er.09.02.2018
"Etliche Missverständnisse"Gabriel besucht doch SicherheitskonferenzAlles nur ein Irrtum? Am Donnerstag heißt es noch im Auswärtigen Amt, dass Gabriel nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz fährt. Jetzt klingt alles ganz anders.09.02.2018
Macht und WortbruchSchulz hat vernichtet, wofür er standVom Gottkanzler in den schwarz-roten Schlund: Martin Schulz' Aufstieg an die Spitze der SPD gründete sich auf seiner Glaubwürdigkeit. Nun hat er sie zerstört. Schulz' Vorgehen reißt auch am Selbstbild der Partei.09.02.2018Ein Kommentar von Roland Peters
"Damit muss er sich abfinden"Schulz' Bruch mit Gabriel erschüttert SPDDie Personalrochade bei der SPD hat ein Opfer - Sigmar Gabriel. Der Noch-Außenminister teilt aus und bekommt Rückendeckung vom SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen. Nach Schulz' Wortbruch fehle es an Glaubwürdigkeit. Die SPD-Spitze beschwichtigt.09.02.2018