Knapp eine Million EuroSea-Watch teilt Spenden mit anderen RetternBei Spendenaufrufen für Sea-Watch kommt knapp eine Million Euro zusammen. Die deutsche Hilfsorganisation will das Geld nun nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen Seenotrettern nutzen. Die Mittel sollen demnach dort eingesetzt werden, wo sie "am dringendsten gebraucht" werden.09.07.2019
Seenotrettungen aus MittelmeerEU-Kommission will Geflüchtete verteilenMehrere EU-Mitgliedstaaten nehmen die geretteten Geflüchteten der "Sea Watch 3" auf - eine Lösung im Einzelfall. Die EU-Kommission fordert, vorläufige Mechanismen zu finden, um Migranten innerhalb der EU zu verteilen. Auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten spiele dafür eine wichtige Rolle.09.07.2019
"Hatte keine Lust" zu helfenRackete wirft Seehofer Untätigkeit vorKapitänin Rackete und Italiens Innenminister Salvini werden sicher keine Freunde mehr. In einem sind sie sich aber einig: Bundesinnenminister Seehofer tue im Fall der geretteten Migranten viel zu wenig. Denn erneut nimmt ein deutsches Schiff Flüchtlinge auf - und weiß nicht, welchen Hafen es ansteuern kann.05.07.2019
Nur drei ÜberlebendeBoot mit 86 Flüchtlingen sinkt vor TunesienMitten in der Diskussion um Seenotrettung auf dem Mittelmeer kommt von dort eine erneute Schreckensnachricht: Mehr als 80 Migranten kommen dort vermutlich bei einem Schiffsunglück ums Leben. Derweil rettet eine Hilfsorganisation 54 andere Schiffbrüchige vor dem Ertrinken. 04.07.2019
Trotz verheerenden BerichtsTrump beschönigt Zustände in GrenzlagernEine interne US-Aufsichtsbehörde schlägt angesichts der Zustände in den Internierungslagern für Migranten an der Grenze Alarm, die Worte "tickende Zeitbombe" fallen. Präsident Trump meint, den Menschen gehe es dort besser als in ihren Heimatländern.04.07.2019
Humanitäre Katastrophe an GrenzeUS-Behörde sieht Krise in MigrantenlagernKeine Duschen, keine Wechselwäsche, heillos überfüllte Zellen: Eine interne US-Aufsichtsbehörde sieht alarmierende Zustände in Migrantenlagern an der Grenze zu Mexiko. Ein Mitarbeiter der Einrichtungen spricht von einer "tickenden Zeitbombe".03.07.2019
Rettung ist kein VerbrechenSteinmeier kritisiert Rackete-FestnahmeDie deutsche Kapitänin der "Sea-Watch 3" wird in Italien festgenommen. Bundespräsident Steinmeier erwartet von italien einen anderen Umgang mit der Frau. Derweil dringt er Bundesinnenminister Seehofer auf eine "gemeinsame europäische Lösung".30.06.2019
Aktion von BöhmermannSpenden-Welle für "Sea-Watch 3"-KapitäninUnerlaubt legt die "Sea-Watch 3"-Kapitänin mit 40 Geflüchteten an Bord auf Lampedusa an - nun drohen Carola Rackete in Italien bis zu zehn Jahre Haft. Die Moderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf starten einen Spendenaufruf - gut 500.000 Euro haben sie bereits zusammen.30.06.2019
"Sea-Watch 3" legt in Italien anItalien nimmt deutsche Kapitänin festEs ist ein Schritt mit Ankündigung: Kaum legt das deutsche Rettungsschiff "Sea-Watch 3" im Hafen von Lampedusa an, verhaftet die italienische Polizei die deutsche Kapitänin Rackete. Die 40 Geflüchteten verharren weiter an Bord.29.06.2019
"Absolute Krise"Foto wird zum Symbol für NotlageEin Bild sorgt auf der ganzen Welt für Bestürzung: Es zeigt einen Vater und seine kleine Tochter, beide ertrunken. Sie kamen aus El Salvador und waren auf der Flucht in die USA. Das Foto macht auf eine Krise aufmerksam, die außer Kontrolle geraten zu sein scheint.26.06.2019