Judenhass per Gesetz in TunesienKontakt zu Israelis soll als "Hochverrat" geltenWer in Tunesien das "Verbrechen der Normalisierung" der Beziehungen zu Israel begeht, riskiert wohl künftig eine lange Haftstrafe. Jede Art der Kommunikation soll als "Hochverrat" gelten. Der Parlamentspräsident ruft indes indirekt zur Auslöschung Israels auf. 02.11.2023
Radikale im WestjordanlandIsraelische Siedler setzen mehr denn je auf GewaltIm Schatten des Gaza-Krieges nehmen Übergriffe radikaler Siedler im Westjordanland zu. Ganze Dorfgemeinschaften werden vertrieben, die Zahl der Toten ist so hoch wie seit vielen Jahren nicht. Zugleich radikalisieren sich junge Palästinenser zunehmend. 02.11.2023Von Marc Dimpfel
"Auch bei Teilen der Linken"Habeck besorgt über Antisemitismus in DeutschlandVize-Kanzler Habeck zeigt sich beunruhigt über wachsenden Antisemitismus in Deutschland vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Auch Antisemitismus "in Teilen der politischen Linken" bereite ihm Sorge, so der Grünen-Politiker.02.11.2023
Angriff auf DschabaliaUN schließen "Kriegsverbrechen" in Gaza nicht ausDer israelische Angriff auf Dschabalia im Norden Gazas reißt zahlreiche Menschen in den Tod. Angesichts der hohen Opferzahl hält das UN-Menschenrechtsbüro ein "Kriegsverbrechen" für möglich. Derweil sichert das UN-Hilfswerk palästinensischen Flüchtlingen weitere Hilfe zu.01.11.2023
Ausländer dürfen ausreisenErste Deutsche verlassen Gazastreifen Richtung ÄgyptenUm eine Ausreise aus dem Gazastreifen zu ermöglichen, öffnet die Regierung in Kairo den Grenzübergang Rafah für Ausländer und Palästinenser mit doppelter Staatsbürgerschaft. Nach Angaben aus Berlin befinden sich bereits die ersten Deutschen auf ägyptischem Boden. 01.11.2023
Nach israelfeindlichem PostBegnadigter Mainz-Profi El Ghazi legt nachErst freigestellt, dann nur abgemahnt: Nach seinem israelfeindlichen Post kehrt Anwar El Ghazi am Montag zu Mainz 05 zurück. Doch nun eskaliert der Fall: Der FSV Mainz sagt, der Spieler habe Reue gezeigt. Der Spieler sagt hingegen, dass er nichts bereue und meldet sich krank.01.11.2023
Schwerverletzte über GrenzeRettungswagen aus Gazastreifen erreichen ÄgyptenSchwerer Verletzte können im Gazastreifen nicht ausreichend versorgt werden. Daher werden einige von ihnen zur medizinischen Versorgung nach Ägypten gebracht. Erste Rettungswagen passieren die Grenze. 01.11.2023
US-Unterstützung in NahostBlinken: Können Palästinenser-Hilfe nicht streichenWährend im US-Kongress Stimmen lauter werden, US-Hilfen an die palästinensische Bevölkerung zu stoppen, macht sich Außenminister Blinken für weitere Hilfsgüter stark. Man müsse nicht zwischen der Unterstützung für Israel und der für Zivilisten im Gazastreifen unterscheiden, so Blinken.01.11.2023
Ausreise nach Ägypten möglichErste Ausländer und Doppelstaatler verlassen GazastreifenMehr als drei Wochen dauert der Israel-Krieg bereits an. Viele Menschen sitzen seitdem im Gazastreifen fest, auch wenn sie eine andere Staatsangehörigkeit haben. Nun gibt es erstmals die Möglichkeit für sie, nach Ägypten auszureisen. Mehrere Hundert versammeln sich bereits in Rafah.01.11.2023
Hamas begrüßt AnkündigungBolivien bricht diplomatische Beziehungen zu Israel abLateinamerikas linke Regierungen haben zu Israel ohnehin ein ambivalentes Verhältnis. Mit den Angriffen auf den Gazastreifen wachsen die Spannungen. Bolivien bricht die diplomatischen Beziehungen zu Israel ab, die es erst vor drei Jahren wieder aufgenommen hatte.01.11.2023