Janssens über Astrazeneca-Stopp"Verunsicherung ist größer geworden"Der Beschluss, das Astrazeneca-Vakzin wegen extrem seltener Thrombosen künftig nur noch an Freiwillige und Menschen über 60 zu verabreichen, wirft die deutsche Impfkampagne zurück. Uwe Janssens akzeptiert diese Entscheidung dennoch, wie er im Interview sagt. Und der Intensivmediziner gibt Entwarnung.31.03.2021
U-60-Impfstopp bei AstrazenecaWas geschieht nun mit den Impfterminen?Erneut gibt es Änderungen zum Umgang mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca: Unter 60-Jährige sollen diesen in der Regel nicht mehr erhalten. Das wirft jedoch eine Reihe von Fragen auf - ntv.de beantwortet die wichtigsten.31.03.2021
Was wird aus der Impfkampagne?Die Angst vor Astrazeneca kehrt zurückEs sollte ein sicherer und wirksamer Impstoff sein, aber Astrazeneca kann seinen schlechten Ruf nicht retten. Viele Impfberechtigte verzichten auf eine Spritze. Nun treten erst Kliniken, dann ganze Bundesländer auf die Bremse. Was bedeutet das für die Impfkampagne in Deutschland? 30.03.2021Von Frauke Niemeyer
Für alle unter 60-JährigenAstrazeneca-Stopp in Berlin, München, Brandenburg und NRWDie Hiobsbotschaften um den Astrazeneca-Impfstoff reißen nicht ab. Inzwischen sind dem Paul-Ehrlich-Institut 31 Fälle einer Sinusvenenthrombose nach einer Impfung bekannt. Erste Länder und Kommunen sperren den Wirkstoff deshalb für bestimmte Bevölkerungsgruppen. 30.03.2021
Für unter 60-Jährige gesperrtCharité schränkt Astrazeneca-Impfung einNach dem nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen schränken auch die landeseigenen Krankenhäuser von Berlin ihre Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca ein. Sie wollen Menschen unter 60 Jahren vorerst nicht mehr mit dem Wirkstoff impfen.30.03.2021
Wenn Impfungen nicht mehr wirkenDie Angst vor Super-Mutanten geht umCorona-Mutationen treiben derzeit das Infektionsgeschehen kräftig an. Impfungen sollen es bremsen. Doch was, wenn die Vakzine gegen neue Virus-Varianten wirkungslos werden? Politiker und Experten warnen vor immunresistenten Fluchtmutationen.29.03.2021Von Hedviga Nyarsik
Hausärzte impfen zuerst BiontechSpahn: "Brauchen noch mal 10, 14 Tage richtiges Runterfahren"Nach der gekippten "Osterruhe" haben Bund und Länder den steigenden Infektionszahlen wenig entgegenzusetzen. Gesundheitsminister Spahn erteilt zumindest weiteren Lockerungsbestrebungen eine Absage. Nach Ostern müsse der Lockdown fortgesetzt werden, erklärt er in einer Bürgersprechstunde. 27.03.2021
PEI zu Corona-ImpfungenSchwere Nebenwirkungen bleiben AusnahmeNach Millionen von Impfungen mit drei Vakzinen im Einsatz stellt das Paul-Ehrlich-Institut in seinem Sicherheitsbericht fest: Bei 0,3 von 1000 Impfdosen gab es einen Verdacht auf schwere Nebenwirkungen. Auffällig sei, dass je nach Impfstoffhersteller die Beschwerden variieren.24.03.2021
"Nutzen überwiegt die Risiken"Astrazeneca weist auf Thrombose-Gefahr hinTrotz des wohl gehäuften Auftretens von Blutgerinnsel-Fällen im Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung erklärt die EMA den Wirkstoff als sicher. Nun informiert der Hersteller selbst über mögliche Anzeichen einer Thrombose, betont aber gleichzeitig den hohen Nutzen des Vakzins.24.03.2021
Verdacht auf HirnvenenthromboseKrankenpflegerin stirbt nach Astrazeneca-ImpfungEine Krankenpflegerin im Allgäu stirbt nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Wirkstoff. Ursache ist wahrscheinlich ein Blutgerinnsel im Gehirn. Wenn sich der Verdacht bestätigt, wäre es der 15. Fall in Deutschland mit diesem Zusammenhang. Bisher sind fast nur Frauen von den Thrombosen betroffen.23.03.2021