Gefahr durch "einsame Wölfe"Der Täter von Hanau war mitten unter unsDer Anschlag in Hanau zeigt: Die Behörden sind auf die neue Art des rechten Terrors nicht vorbereitet. Tatsächlich sind die "einsamen Wölfe" die größte Gefahr für die Sicherheit.21.02.2020Von Florian Hartleb
FDP-Innenexperte im "Frühstart" "Es darf kein Stein auf dem anderen bleiben"Einen Sicherheitsdialog mit muslimischen und jüdischen Verbänden fordert der FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle im "ntv Frühstart". Beim NSU seien Sorgen über Jahre hinweg nicht ernst genommen worden. "Das darf sich nicht wiederholen."21.02.2020
Trauer und Wut nach Hanau-TerrorKlingbeil fordert Beobachtung der AfDNach dem mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau kommen Menschen in über 50 deutschen Städten zu Gedenkveranstaltungen zusammen. In der Politik werden Rufe nach einem härteren Umgang mit der AfD laut, deren Ideologie rechten Terror befeuere.21.02.2020
Zur "Enthemmung" beigetragenPistorius sieht Mitschuld für Hanau bei AfDFür SPD-Politiker Pistorius ist die AfD mit ihrem grenzüberschreitenden Verhalten in vielen Parlamenten ein antreibender Faktor für Rechtsextremisten. Indirekt habe die Partei daher eine Mitschuld an den Morden im hessischen Hanau.21.02.2020
"Nicht aus NSU-Morden gelernt"Opferanwalt kritisiert fehlendes UmdenkenDie Morde von Hanau sind aus Sicht von NSU-Opferanwalt Mehmet Daimagüler das Ergebnis der fehlenden Aufklärung über rechten Terror. Verantwortlich dafür sei die Politik. Den Preis dafür müssten Juden, Muslime, Flüchtlinge und Obdachlose zahlen.20.02.2020
50 Mahnwachen in DeutschlandSteinmeier spricht von rechtem "Terror"Während die Bundesanwaltschaft sich zurückhält, den rassistischen Angriff von Hanau als Terror einzustufen, vergibt der Bundespräsident das Prädikat ohne Zögern. Auf einer von 50 Mahnwachen in Deutschland sagt Steinmeier, dass Terror genau das ist: Mit Gewalt Angst und Schrecken zu verbreiten. 20.02.2020
"Sportschütze, ohne Vorstrafen"Behörden durchleuchten Mörder von HanauAn seinem rassistischen Weltbild arbeitet der Todesschütze von Hanau schon seit Jahren. Neun Menschen müssen deshalb sterben. Bundesanwaltschaft und BKA ermitteln, ob der 43-jährige Deutsche dabei auf ein Netzwerk zurückgreifen konnte. Den Behörden war der Sportschütze zuvor noch nicht aufgefallen. 20.02.2020Von Barbara Mauersberg
Wachsende Wut auf die AfDGauland weist Mitschuld an Hanau zurückNach dem Anschlag auf zwei Shisha-Bars mit neun Toten in Hanau muss sich die AfD wegen ihrer fremdenfeindlichen Parolen rechtfertigen. Politiker aller Parteien werfen ihr vor, ein Klima des Hasses zu schüren. Die Spitzen der AfD weisen das zurück und sehen in den Morden die Taten eines Irren. 20.02.2020
Debatte um psychische ErkrankungKrank oder nicht, das ist RechtsterrorVon interessierter Seite wird der politische Charakter der Morde in Hanau bestritten. Es handele sich um die Tat eines einsamen, kranken Mannes. Wer das sagt, verzerrt die gefährliche Realität: Der Angreifer Tobias R. ist das Produkt rechtsextremen Hasses.20.02.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
BKA übernimmt Hanau-Ermittlungen"Täter hatte zutiefst rassistische Gesinnung"Die Opfer des Todesschützen von Hanau haben beinahe allesamt einen Migrationshintergrund. Der Generalbundesanwalt bescheinigt dem Schützen ein zutiefst rassistisches Weltbild. Alle Kontakte des Mannes im In- und Ausland werden nun vom Bundeskriminalamt durchleuchtet. 20.02.2020