NATO-Partner würden verteidigtUSA stellen sich nach Drohungen Russlands vor LitauenIm Konflikt um die Einschränkung des Güterverkehrs in die russische Exklave Kaliningrad warnt Russland die Menschen in Litauen vor "schwerwiegenden" Konsequenzen. Die USA stellen sich daraufhin schützend vor ihren NATO-Partner und wollen über "russisches Säbelrasseln" nicht spekulieren.22.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Truppen von Einschließung bedroht - Deutsche Panzerhaubitzen geliefertIm Gebiet Luhansk sind offenbar ukrainische Einheiten kurz davor, eingeschlossen zu werden. Die Bundesregierung vollzieht eine Kehrtwende und redet plötzlich offen über geplante Waffenlieferungen. Derweil kommen erste Panzerhaubitzen aus Deutschland in der Ukraine an.21.06.2022
Ministerin zur ZeitenwendeLambrecht will EU-Staaten zu Waffenbrüdern machenSeit Russland in der Ukraine eingefallen ist, denkt Deutschland um. Verteidigungsministerin Lambrecht will Europa auch unabhängiger von der NATO machen. Wie, das sagt sie nun auf der Tiergarten-Konferenz. Ob der Plan die europäischen Eitelkeiten überlebt, steht dagegen auf einem anderen Blatt. 21.06.2022Von Volker Petersen
Putins Krieg räumt Lebenslüge abEs wird einsam um Deutschland und EuropaVor den Gipfeltreffen der EU und der G7 in Elmau stellt SPD-Chef Klingbeil Ideen zur Umsetzung der Zeitenwende vor. Fast nichts davon ist wirklich neu. Es geht vor allem darum, endlich Konsequenzen aus der Einsicht zu ziehen, dass Europa in einer unsicheren Welt auf sich allein gestellt ist.21.06.2022Ein Kommentar von Sebastian Huld
Gasversorgung im WinterMüller: "Stand heute haben wir ein Problem"Netzagenturchef Klaus Müller schätzt die Reduzierung von Nord Stream 1 als dramatisch ein und ruft die Verbraucher zum Energiesparen auf. Auch die Industrie sieht er in der Verantwortung. Mit dem Ausrufen der dritten Gas-Notfallstufe hat er allerdings keine Eile.21.06.2022
Gutachten zeigt auch RisikenFriedensforscher unterstützen schwere Waffen für UkraineVerhandlungen, die einen Krieg beenden, werden vor allem dann möglich, wenn die Gegner in einen Patt geraten. Nicht nur deswegen hält das Friedensgutachten 2022 die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine für richtig, sieht aber auch Risiken. 21.06.2022Von Frauke Niemeyer
Letzte Rettung KohlekraftwerkeEinfach wieder hochfahren? Geht nichtMehr als 1,6 Milliarden Euro haben drei Energiekonzerne für die Bereithaltung von acht abgeschalteten Kraftwerksblöcken erhalten. Sie sollten im Ernstfall schnell einsatzbereit sein. Doch nun zeigt sich - so einfach ist das nicht. Es fehlt am Personal.21.06.2022Von Judith Görs
Erfolge bei SjewjerodonezkMoskau: Ukrainische Eroberung der Schlangeninsel gescheitertRussland hat nach eigenem Bekunden wichtige militärische Etappenziele im Kampf um Sjewjerodonezk erreicht. So habe man ukrainische Truppen von der Unterstützung abgeschnitten und eine Brigade fast vollständig vernichtet. Auch eine strategisch wichtige Insel sei verteidigt worden.21.06.2022
Schwere Waffen aus DeutschlandErste Panzerhaubitzen in Ukraine eingetroffenImmer wieder fordert Kiew von Deutschland die Lieferung schwerer Waffen. Etwa vier Monate nach Kriegsbeginn kommen die ersten Exemplare der Panzerhaubitze 2000 schließlich an. Derweil macht die Bundesregierung erstmals alle Waffenlieferungen an die Ukraine öffentlich.21.06.2022
"Jetzt brennt es lichterloh"Deutsche Industrie sieht schwarzDer BDI senkt seine Konjunkturprognose um mehr als die Hälfte. Und das ist noch das günstige Szenario ohne Unterbrechung der russischen Gaslieferungen. Dass die Industrie so schwer von der Energiekrise getroffen wird, liegt an eigenen Fehlern in der Vergangenheit, so Verbandschef Russwurm. 21.06.2022