Pentagon verfolgt Kiew-RückzugZwei Drittel der russischen Truppen in BelarusDas russische Militär zieht aus dem Großraum Kiew ab. Das Pentagon verfolgt die Truppenbewegungen: Danach sind zwei Drittel der Soldaten nicht im Donbass, sondern in Belarus. Kiews Generäle haben eine Theorie, wie deren Einsatz weitergehen könnte. 04.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickButscha versetzt Welt in Schockstarre - Baerbock greift bei russischen Diplomaten durchDie grausamen Bilder von toten Zivilisten in Butscha gehen um die Welt. Präsident Selenskyj reist persönlich in den Kiewer Vorort. Er spricht von Völkermord, sein Verteidigungsminister von Vergeltung. Die Gräueltaten haben bereits Folgen für Russland. Deutschland weist gleich 40 Diplomaten aus, Frankreich zieht wenig später nach.04.04.2022
Alternativen zum EnergieboykottPutin treffen, ohne unsere Wirtschaft zu zerstörenMüssen wir den Import russischen Öls und Gas sofort stoppen? Oder dürfen wir das auf keinen Fall, da sonst die deutsche Wirtschaft zerstört würde? Die Debatte über einen möglichen Energieboykott gegen Russland polarisiert. Dabei wird oft übersehen, dass es auch Kompromissvorschläge und Alternativen gibt. 04.04.2022Von Max Borowski
Partisanen halten Russen aufBelarussen führen neuen "Schienenkrieg"Russland nutzt das Territorium seines Nachbarlands Belarus für Angriffe auf die Ukraine. Auch ein Großteil der russischen Militärtransporte läuft über das Land. Nicht alle Belarussen schauen tatenlos zu.04.04.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Vergleich mit Waffen-SSUkraine will Morde von Butscha rächenDer ukrainische Verteidigungsminister will die Massaker in dem Kiewer Vorort Butscha nicht ungesühnt lassen: Der Geheimdienst werde jeden Besatzer verfolgen, der sich an den Gräueltaten beteiligt habe, kündigt Resnikow an und vergleicht die russischen Soldaten mit den Mordschwadronen der SS. 04.04.2022
Fehler in Russland-PolitikSteinmeier: Habe mich in Putin geirrtFrank-Walter Steinmeier zieht nach Wochen des Krieges in der Ukraine eine bittere Bilanz angesichts der Beziehungen zu Russland. Diese seien gleich auf mehreren Ebenen gescheitert. Der Bundespräsident räumt zudem erstmals eigene Fehler in der Russland-Politik ein.04.04.2022
"Die Arbeit muss getan werden"Butscha beerdigt seine TotenEin Monat unter russischer Besatzung verwandelt den schmucken Kiewer Vorort Butscha in eine Höllenlandschaft. Nach der Hinrichtung zahlreicher Zivilisten haben die Besatzer eine Beerdigung verboten. Nun bergen die Überlebenden ihre Toten, wickeln sie in Plastiksäcke oder Bettlaken.04.04.2022
Obwohl er Rubel drucken kannWarum Putin unsere Devisen dringend brauchtIm Streit um einen möglichen Importstopp für russisches Gas und Öl versteigen sich Politiker zu der Behauptung, Putin brauche die Hunderte Millionen von Euro, die ihm täglich aus dem Westen überwiesen werden, gar nicht. Tatsächlich hängt sein Herrschaftssystem an diesen Einnahmen. 04.04.2022Von Max Borowski
Organisationen helfen bei FluchtHolocaust-Überlebende will Kiew nicht verlassenVor dem russischen Angriffskrieg leben rund 10.000 Holocaust-Überlebende in der Ukraine. Einige sind inzwischen geflohen, manche können oder wollen ihre Heimat hingegen nicht verlassen. So auch Hanna Stryschkowa - die selbst bei Luftalarm in ihrer Wohnung bleibt.04.04.2022
"Erfundener Angriff"Lawrow wirft Ukraine Inszenierung in Butscha vorDie Ukraine macht für das Massaker in Butscha russische Truppen verantwortlich. Russland hingegen bestreitet, dass sein Militär Zivilisten getötet und die Leichen auf den Straßen hinterlassen habe. Laut Außenminister Lawrow ist der Angriff inszeniert worden, um Russland zu diskreditieren.04.04.2022