Neue Verhandlungsrunde in GenfUkraine bittet Deutschland um WaffenIn Genf sprechen Moskau und Washington über den Ukraine-Konflikt. Währenddessen fordert Kiew von Berlin die Lieferung von Waffen. Eine mögliche Invasion russischer Truppen solle damit so kostspielig wie möglich werden, heißt es von ukrainischer Seite. 10.01.2022
"Pistole am Kopf der Ukraine"USA verlangen von Moskau ersten SchrittMoskau und Washington sprechen in Genf über den russischen Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Noch bevor am Abend die ersten Hände geschüttelt werden, stellt US-Außenminister Blinken klar, dass der Kreml zuerst für Deeskalation sorgen soll. Mit einer Pistole am Kopf der Ukraine werde es keinen Durchbruch geben.09.01.2022
Tausende VerletzteBehörden: 164 Tote bei Unruhen in KasachstanSeit einer Woche wird Kasachstan von schweren Unruhen erschüttert. Die Zahl der Todesopfer steigt nun laut offiziellen Angaben massiv. Das Staatsfernsehen meldet 164 Tote. Außerdem wurden mehr als 2200 Menschen verletzt.09.01.2022
Verhandlungen mit dem WestenWas Putin von der NATO willSeit fast zwei Monaten fordert Russland Sicherheitsgarantien vom Westen, bei denen es um die Nichterweiterung der NATO sowie vor allem um die Ukraine geht. Diese ist zunehmend besorgt, weil Kiew an den meisten Gesprächen nicht beteiligt ist.09.01.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Vor den Gesprächen mit MoskauWashington deutet erste Themen anMoskau erzwingt mit seinem Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine neue Gespräche mit dem Westen. Für diese übermittelt Moskau einen Forderungskatalog. Die USA ziehen ihre rote Linie und machen deutlich, dass es keine schnellen Vereinbarungen geben wird. Zugleich deuten sie Kompromisslinien an.08.01.2022
Nasarbajew dementiert FluchtKasachstans Staatschef säubert GeheimdienstDer langjährige Machthaber Kasachstans soll aus dem Land geflohen sein. Sein Sprecher dementiert: Nasarbajew sei weiter in der Hauptstadt. Tokajew, der neue starke Mann, baut derweil den Machtapparat um: Vertraute seines Vorgängers werden wegen Hochverrats festgenommen.08.01.2022
Beratungen über KasachstanMoskau kontert "rüpelhafte" US-ReaktionSogenannte Friedenstruppen aus Russland und anderen verbündeten Staaten helfen dem kasachischen Regime, gegen teils gewaltsame Demonstranten vorzugehen. Das veranlasst US-Außenminister Blinken zu einer flapsigen Warnung. Das russische Außenamt fährt daraufhin schwere rhetorische Geschütze auf. 08.01.2022
Interview zu Kasachstan"Russland agiert wie eine erzimperialistische Kolonialmacht"Osteuropa-Experte Sergej Sumlenny hält es für unwahrscheinlich, dass Russland Kasachstan wieder verlässt. "Die russische Regierung will nicht nur ein paar Truppen entsenden, sie will Kasachstan politisch und wirtschaftlich kontrollieren", sagt er im Interview mit ntv.de. "Und wahrscheinlich will Moskau auch einzelne Gebiete Kasachstan in die Russische Föderation eingliedern."08.01.2022
Protest auch gegen Nasarbajew "Führer der Nation" stützt Kasachstans PräsidentenDemonstrationen gegen hohe Energiepreise schlagen in einen Aufstand gegen das Regime in Kasachstan um. Die Wut richtet sich nicht nur gegen den amtierenden Präsidenten, sondern auch gegen dessen Vorgänger - den viele immer für den eigentlich starken Mann im Land halten. 08.01.2022
Gespräche über Ukraine-KriseBlinken bietet Kreml Zuckerbrot und PeitscheDie Konzentration russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine sorgt im Westen für Alarmstimmung. Gespräche zwischen Washington und Moskau sollen die Wogen glätten. Vor dem Start der Verhandlungen richtet US-Außenminister Blinken zwei unterschiedliche Signale an den Kreml. 08.01.2022