Experte Gressel zur Mobilmachung"Putin pokert sehr hoch"Militärexperte Gustav Gressel äußert bei ntv.de große Zweifel an der Wirksamkeit der russischen Mobilmachung: Weder könne Russland seine Kampfkraft kurzfristig substanziell stärken, noch werde das Land langfristig deutlich mehr Soldaten mobilisieren können. Putins Atomwaffen-Drohungen seien ein "psychologisches Spiel".21.09.2022
"Millionenschwere Armee" nötigSelenskyj: Putins Soldaten "laufen einfach weg"Niemand sollte sich von Putins Atomwaffendrohungen einschüchtern lassen, mahnt der ukrainische Präsident. In der Teilmobilisierung der Streitkräfte erkennt Selenskyj die Schwächen des russischen Kriegsführung. Der Kreml habe "Jungs, die nicht kämpfen konnten" an die Front geschickt.21.09.2022
"Westen muss standhaft bleiben"Melnyk sieht Putin am Rande des UntergangsMit einer Teilmobilmachung will der russische Präsident Stärke zeigen. Für den ukrainischen Botschafter läutet Putin damit gerade sein Ende ein. Während Melnyk für Russland die Stunde Null heraufziehen sieht, verlangt er von Bundeskanzler Scholz Standhaftigkeit. 21.09.2022
Analyse der MobilmachungPutin verlängert den Krieg, aber wendet nicht das BlattWladimir Putin macht die befürchtete Teilmobilmachung wahr. Doch das Vorgehen wirft Fragen auf, sowohl für die betroffenen Russen als auch für die Armeen beider Seiten. Dass 300.000 Reservisten die russische Armee schnell und spürbar stärken, ist zu bezweifeln.21.09.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Nach russischer TeilmobilmachungChina ruft zu "Waffenstillstand durch Dialog" aufKiews Gegenoffensive macht es Russland an der Front zunehmend schwer. Mit einer Teilmobilmachung will Putin im Süden und Osten der Ukraine neue Stärke demonstrieren. China, einer der wichtigsten Handelspartner Russlands, geht behutsam auf Distanz.21.09.2022
Reaktionen auf Teilmobilmachung"Ein weiteres Zeichen von Putins Verzweiflung"Moskaus Ankündigung einer Teilmobilmachung stößt im Ausland einhellig auf Kritik. Viele westliche Spitzenpolitiker sehen die Entscheidung des Kreml als Zeichen der Schwäche. Kiew reagiert mit Spott.21.09.2022
One-Way-Tickets ausverkauftFliehen russische Männer vor der Einberufung?300.000 russische Reservisten werden für den Krieg in der Ukraine einberufen. In der Folge steigt die Nachfrage nach One-Way-Flügen aus Russland in visumfreie Länder drastisch. Dabei ist die Reisefreiheit der wehrpflichtigen Reservisten laut Gesetz bereits eingeschränkt.21.09.2022
Teilmobilisierung in RusslandWen Moskau jetzt zu den Waffen ruftErstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ordnet der Kreml eine Mobilmachung an. Laut dem Verteidigungsministerium werden 300.000 Reservisten eingezogen. Auf Studenten und Wehrdienstleistende wolle man aber verzichten, heißt es in Moskau. 21.09.2022
Panzer für die Ukraine"Putin unterschätzt die Ukrainer"Der FDP-Verteidigungspolitiker Marcus Faber fordert "Marder"-Schützenpanzer und "Fuchs"-Transportpanzer für die Ukraine. Die Linie der Koalition kritisiert er nicht direkt. Dass er nicht viel von ihr hält, wird dennoch deutlich.21.09.2022
Antwort auf Kiews GegenoffensivePutin ordnet Teilmobilmachung der Streitkräfte anKiews Gegenoffensive setzt Moskaus Verbänden in der Ukraine schwer zu. Nun verkündet Kremlchef Putin in einer TV-Ansprache die Teilmobilisierung der Streitkräfte. Es gehe darum, russische Gebiete zu verteidigen. 21.09.2022