"Erholung frühestens 2022"Ryanair setzt alles auf die StreichlisteEuropas größter Billigflieger rechnet mit einer mindestens zweijährigen Durststrecke, bis sich die Passagierzahlen von der Corona-Krise erholt haben werden. Jobs, Gehälter und auch die Flotte sollen zusammengestrichen werden. Gegen Staatshilfen für Lufthansa und KLM will Ryanair-Chef O'Leary vorgehen.01.05.2020
Schrumpfkurs und StaatshilfeDie Luftfahrt-Branche sortiert sich neuDie Kunden weg, das Gros der Flieger am Boden, die Kassen leer: Die Luftfahrtindustrie steckt in schweren Corona-Turbulenzen. Der Kampf ums Überleben hat begonnen. Wer sind die Gewinner und Verlierer? Ausgerechnet Ryanair-Chef O'Leary zeigt Qualitäten eines Branchen-Strebers.30.04.2020Von Diana Dittmer
Wegen CoronakriseRyanair kündigt Reisestopp bis Ende Mai anDer Billigflieger Ryanair erfüllt im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp die Gewinnprognose. Für das laufende Jahr aber traut sich das Unternehmen keine Vorhersage zu. Bis Ende Mai bleiben alle Maschinen am Boden. Immerhin habe man eine der solidesten Bilanzen der Branche, sagt der Chef. 03.04.2020
Lauter Ruf nach StaatshilfenLobbyverband befürchtet Airline-SterbenDas Coronavirus könnte bei den Fluggesellschaften ganze Arbeit leisten. Der Internationale Airline-Verband IATA hält sogar eine Masseninsolvenz für möglich. Seinen Angaben zufolge ist ein dreistelliger Milliardenbetrag an staatlichen Finanzhilfen notwendig. 24.03.2020
Europa-Flotte bleibt am BodenRyanair streicht Großteil der FlügeDie Ausbreitung des Coronavirus zwingt zahlreiche Fluggesellschaften zu drastischen Maßnahmen. Auch Ryanair streicht bis zu 80 Prozent des Flugplans zusammen. Dabei kann der Konzern nicht ausschließen, dass die komplette Flotte in Europa stillgelegt wird.16.03.2020
"Existenzielle Krise"Corona wird für Airlines zum AlbtraumWeltweit leiden die Fluggesellschaften massiv unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Im Bundeswirtschaftsministerium gibt es einen Krisengipfel, denn in der Branche herrscht Existenzangst.16.03.2020
Licht aus ohne StaatshilfenCorona treibt Luftfahrt an den AbgrundKaum eine Branche leidet so sehr unter der Coronavirus-Pandemie wie die Luftfahrt. Allein bei der Lufthansa fallen bis Mitte April 23.000 Flüge aus, mehrere Airlines schicken ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit. Ohne milliardenschwere Staatshilfe sind Zehntausende Jobs bedroht.15.03.2020Von Christian Herrmann
Sollte Corona-"Hysterie" währenRyanair will zur Not Ticketpreise senkenDer Billigflieger Ryanair sagt wegen der Coronavirus-Krise gerade jeden vierten Italien-Flug ab. Airline-Chef O'Leary ist optimistisch, dass sich die Branche spätestens über Ostern wieder erholt. Sollte das nicht passieren, wolle der Konzern darüber nachdenken, die Kunden mit niedrigen Preisen zu locken.03.03.2020
"Wer sind die Bombenattentäter?"Ryanair-Chef fürchtet alleinreisende MuslimeWenn muslimische Männer mit ihren Familien reisen, macht sich Ryanair-Chef O'Leary keine Sorgen. Das Risiko, dass sie sich mitsamt ihrer Kinder in die Luft sprengen, sei "verfickt nochmal Null", sagt er in einem Interview. Falls sie allein unterwegs sind, braucht es in seinen Augen aber Racial Profiling.22.02.2020
Kurzstrecken besonders betroffenFlugtickets werden teurer und knapperFluggesellschaften bieten im laufenden Jahr weniger Sitzkapazitäten an - besonders auf innerdeutschen und innereuropäischen Flügen. Steigende Ticketpreise werden vor allem für Flüge ins Ausland erwartet.10.02.2020