"Totales Versagen" in SachsenRiexinger: Innenminister Wöller muss gehenFür den Chef der Linkspartei müssen die Ausschreitungen von Chemnitz personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Riexinger sieht bei der sächsischen Landesregierung ein "totales Versagen" und fordert den Rücktritt von Innenminister Wöller.28.08.2018
Ausschreitungen in ChemnitzSeehofer bietet Sachsen Verstärkung an Zwei Tage nach Beginn der Ausschreitungen in Chemnitz meldet sich Innenminister Seehofer zu Wort. Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen des Opfers der Messerattacke, teilt er mit. Die "Betroffenheit in der Bevölkerung" sei "verständlich", die Polizei in einer "schwierigen Situation".28.08.2018
Keine Mehrheit für RegierungenAfD in Mitteldeutschland auf Platz zweiIn einem Jahr wird in Sachsen und Thüringen gewählt. Eine aktuelle Umfrage sieht beide Bundesländer vor höchst komplizierten Regierungsbildungen. Einzig die "Kenia-Koalition" in Sachsen-Anhalt hätte derzeit eine Chance auf Fortsetzung.28.08.2018
"Überrascht von Teilnehmerzahl"Polizei räumt Fehler in Chemnitz einAuf die neuen, massiven Proteste in Chemnitz ist die Polizei nicht mit genügend Personal vorbereitet. Schuld daran sei der Stellenabbau, sagt die Gewerkschaft der Polizei. Ihr Vorsitzender wirft dem Staat bei der Inneren Sicherheit Versagen vor.28.08.2018
Kritik an Gewalt und HetzeNeue Ausschreitungen erschüttern ChemnitzChemnitz erlebt einen zweiten Abend der Gewalt: An erneuten Protestaktionen nehmen mehrere Tausend Menschen teil. Die Polizei muss rechte und linke Demonstranten trennen, sechs Menschen werden verletzt. Die SPD warnt vor Selbstjustiz.28.08.2018
Lage bleibt angespanntMehrere Verletzte bei Demos in ChemnitzDie Stimmung ist aggressiv. Linke, Rechte und Einsatzkräfte der Polizei treffen in der Chemnitzer Innenstadt aufeinander. Wasserwerfer werden aufgefahren. Es gibt Verletzte. Gleichzeitig werden zwei Haftbefehle vollstreckt.28.08.2018
Gewalt in Chemnitz"Hier wurde Pogromstimmung verbreitet"Nach einem tödlichen Streit in Chemnitz rufen rechte Gruppen im Netz zu Spontan-Demos auf. Es kommt zu Hetzjagden. Im Interview mit n-tv.de erklärt die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, warum Sachsen immer wieder ein Problem mit Rechtsextremen hat.27.08.2018
"Wut ist nachvollziehbar"AfD kritisiert Gewalt und zeigt VerständnisWie steht die AfD zu den Ausschreitungen in Chemnitz? Sie distanziert sich von Gewalt, zeigt aber auch Verständnis. Kritik gibt es an einem Bundestagsabgeordneten der Partei, der offen zur Selbstjustiz aufgerufen hatte.27.08.2018
Proteste nach MesserstechereiWas über die Chemnitzer Vorfälle bekannt istBei einem Stadtfest in Chemnitz eskaliert ein Streit. Ein 35-Jähriger stirbt. Hunderte Menschen ziehen daraufhin am Sonntag durch Chemnitz. Rechte Parolen sind zu hören, Videos zeigen Übergriffe auf Migranten. Eine Übersicht über die Ereignisse.27.08.2018
Tödlicher Streit in ChemnitzHaftbefehle nach Messerstecherei erlassenNach dem Todesfall beim Chemnitzer Stadtfest erlässt das Amtsgericht Haftbefehle gegen zwei junge Männer aus Syrien und dem Irak. Sie sollen nach einem Streit auf das Opfer eingestochen haben. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf weitere Proteste vor.27.08.2018