Schuldendienst "unmöglich"Russische Firmen stehen wegen Sanktionen vor ZahlungsausfällenRussland steht kurz davor, erstmals seit mehr als einem Jahrhundert, seine Auslandsschulden nicht zu bedienen. Auch erste Unternehmen melden Zahlungsausfälle. Dabei verfügen Staat und Firmen über mehr als genug Geld.12.04.2022
Rekordschulden durch den KriegEnergiekostenzuschuss für Firmen kostet fünf MilliardenDie Bundesregierung beschließt milliardenschwere Unternehmenshilfen: Insgesamt sollen Firmen einen Zuschuss für gestiegene Stromkosten von fünf Milliarden und staatliche Kredite von 100 Milliarden Euro beantragen können. Finanzminister Lindner rechnet mit 24 Milliarden zusätzlich für den Krieg.08.04.2022
Erstmals Zahlung nur in RubelRussland auf dem Weg in "künstlichen" StaatsbankrottTrotz des Krieges und der westlichen Sanktionen bedient Russlands seine Auslandsgläubiger bislang fristgerecht in US-Dollar - bis heute. Erstmals zahlt das Finanzministerium eine Tranche in Rubel - was als Zahlungsausfall gilt. Dabei sitzt Russland auf mehr als ausreichend Devisenreserven. 06.04.2022
Schuldenkrise abgeschlossen?Griechenland zahlt letzte IWF-Schulden vorzeitig zurückMehr als 30 Milliarden Euro leiht der Internationale Währungsfonds Griechenland in der Schuldenkrise vor gut zehn Jahren. Jetzt überweist Athen die letzten Raten deutlich früher als geplant. Anders als der griechische Finanzminister verkündet, ist das Kapitel Schuldenkrise für das Land aber keineswegs abgeschlossen. 05.04.2022
Bittere Zeiten für BankkundenNoch mehr Kreditinstitute erheben StrafzinsenNegativzinsen auf dem Konto nagen am Geld von immer mehr Bankkunden. Die Zahl der Institute, die ein Verwahrentgelt erheben, steigt weiter. Es trifft zunehmend auch kleinere Guthaben.01.04.2022
Höhere Steuern für UnternehmenBiden plant höchsten Militäretat in FriedenszeitenIn den USA hat Präsident Biden den Startschuss für die Haushaltsverhandlungen gegeben. Angesichts des russischen Krieges sollen die Ausgaben für das Militär deutlich wachsen. Zugleich sollen Konzerne und Superreiche mehr zahlen. Rund ein Fünftel des Gesamtetats soll über neue Schuldenfinanziert werden.28.03.2022
Missratenes "Entlastungspaket"Kein Wumms, nur WiderspruchBeim zweiten Entlastungspaket der Ampelkoalition geht schief, was schiefgehen kann. Es bringt mitunter keine Entlastung. An anderer Stelle hingegen entlastet es die Falschen und die Richtigen nicht stark genug. Ein schönes Beispiel dafür, was geschieht, wenn man zusammen regiert, sich aber in der Sache nicht einig ist.25.03.2022Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Haushaltsdebatte im BundestagLindner plant mit neuen Schulden durch KriegFür das laufende Jahr rechnet Christian Lindner mit einer Neuverschuldung von knapp 100 Milliarden Euro. Allerdings dürfte es nicht dabei bleiben - wegen des Ukraine-Krieges will der Finanzminister "möglichst bald" einen Ergänzungshaushalt vorlegen. Das kündigt er zum Auftakt der Haushaltsdebatte im Bundestag an.22.03.2022
Knapp 100 Milliarden NeuschuldenKabinett billigt Lindners HaushaltspläneDas Bundeskabinett gibt grünes Licht für die Etatpläne von Finanzminister Lindner. Im laufenden Jahr sollen wegen der Corona-Krise noch einmal fast 100 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen werden. Zudem soll es einen Ergänzungshaushalt aufgrund der Folgen des Ukraine-Kriegs geben. 16.03.2022
Rückzahlverfahren genehmigtRussland will Schulden in Rubel begleichenWestliche Sanktionen lösen in Russland eine schwere Wirtschaftskrise aus. Nun droht das Finanzministerium, Schulden bei "unfreundlichen Staaten" mit dem abgestürzten Rubel zu begleichen. Ein entsprechendes Verfahren sei bereits genehmigt. Bezahlt werden soll zum Wechselkurs der russischen Zentralbank.14.03.2022