Maßnahme gegen PlünderungenTaliban-Führer verbietet Kämpfern HausdurchsuchungenNach der Eroberung Kabuls sind die Taliban bemüht, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Ein hoher Führer der Islamistenmiliz verbietet seinen Kämpfern nun, die Häuser von Zivilisten zu betreten. Damit sollen Plünderungen in der afghanischen Hauptstadt vermieden werden.17.08.2021
Machtübernahme der TalibanDeutsche Wirtschaft gibt Afghanistan aufAfghanistan ist kein wichtiger Handelspartner für Deutschland - und trotzdem: Einige Unternehmen haben viel Geld in Infrastrukturprojekte investiert. Mit der Machtübernahme der Taliban ist damit Schluss. Und ohne Finanzspritzen aus dem Ausland wird sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtern.17.08.2021
AKK: "Halsbrecherische" AktionDarum nahm die Bundeswehrmaschine nur sieben Menschen mitDie Lage am Flughafen von Kabul ist "unübersichtlich, gefährlich, komplex", sagt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Erst nach Stunden kann die erste Bundeswehrmaschine überhaupt landen. Allerdings kommen nur sieben Menschen an Bord, bevor sie wieder abhebt. Dafür gibt es jedoch Gründe.17.08.2021
Entwicklungshilfe ausgesetztBundesregierung dreht Afghanistan Geldhahn zuEigentlich hatte Deutschland Afghanistan für dieses Jahr 430 Millionen Euro Entwicklungshilfe zugesagt. Doch nachdem die Taliban die Macht übernommen haben, soll nun kein Cent mehr in das krisengeschüttelte Land fließen. So hofft die Bundesregierung, Druck auf die Taliban ausüben zu können. 17.08.2021
Lösegeld, Bergbau, DrogenSo finanzieren die Taliban ihren Feldzug20 Jahre lang halten die internationalen Truppen in Afghanistan die Taliban von der Macht fern. Doch auch als Rebellenmiliz hat die Terrorgruppe auf beachtliche Einnahmen aus wirtschaftlichen und kriminellen Aktivitäten zurückgreifen können.17.08.2021
Sollen zur Arbeit zurückkehrenTaliban versprechen Beamten StraffreiheitNach der Machtübernahme in Afghanistan versuchen die Taliban offenbar den Staatsapparat der gestürzten Regierung am Laufen zu halten. Die Islamisten stellen allen Beamten Straffreiheit in Aussicht. Zudem fordern sie die Mitarbeiter auf, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. 17.08.2021
Tödliches Chaos in KabulBiden erlebt sein SaigonDas US-Militär und die Geheimdienste wussten wohl, was in Afghanistan auf ihre Verbündeten und sie selbst zukam. Doch Präsident Biden gab sich öffentlich unwissend. Wegen des Chaos in Kabul werde Biden "Blut an den Händen" haben, sagen die Republikaner. Sie fordern eine Untersuchung.17.08.2021Von Roland Peters
Wunschdenken mit bösem ErwachenAfghanistan war eine Lebenslüge der Merkel-ÄraWie konnte die Bundesregierung die Lage in Afghanistan derart falsch einschätzen? Eine Antwort darauf ist das Wunschdenken in der Merkel-Koalition, dass eben nicht alles umsonst gewesen sein möge. So war Berlin blind für Realitäten und ist noch immer bemüht, das böse Wort vom Scheitern zu umschiffen.17.08.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Abzug aus KabulBiden warnt Taliban vor Angriff auf US-KräfteUS-Präsident Biden lässt die Öffentlichkeit überraschend lange warten, bis er sich zur Machtübernahme der Taliban in Afghanistan äußert. Die neuen faktischen Herrscher warnt er davor, die abziehenden US-Kräfte anzugreifen. Auch hat er eine Botschaft für Terrorgruppen.16.08.2021
Ortskräfte auf sich gestelltSafe Houses in Kabul "nur noch Todesfallen"Die Taliban patrouillieren in Kabul. Sie sollen auch in Häuser eindringen und diese durchsuchen. Afghanische Ortskräfte haben bisher in deutschen Sammelunterkünften ausgeharrt. Diese wurden mittlerweile wegen der drohenden Gefahr aufgelöst.16.08.2021