"Kriegsführung gegen Gott"Irans Justiz führt Liste: Demonstranten droht TodesurteilMohsen Schekari ist tot, das iranische Regime ließ ihn wegen seiner Beteiligung an den Protesten hinrichten. Dieses Schicksal könnte mindestens 24 weiteren Demonstranten bevorstehen. Sie stehen auf einer publik gewordenen Liste von Personen, denen ebenfalls "Kriegsführung gegen Gott" vorgeworfen wird.10.12.2022
Scharia in AfghanistanTaliban bestrafen 27 Menschen mit StockhiebenIm Zeichen des islamischen Rechts wandelt sich die Herrschaft der Taliban in Afghanistan zusehends in ein Schreckensregime. Einen Tag nach einer öffentlichen Hinrichtung werden 27 Menschen in einer Provinz des Landes wegen "Unzucht" mit Stockhieben bestraft. Auch neun Frauen sind darunter. 08.12.2022
Nach Exekution eines 23-JährigenBaerbock wirft Iran "perfides Schnellverfahren" vorIm Zuge der Proteste im Iran soll ein 23-Jähriger einen Milizionär des Regimes verletzt und "Terror verbreitet" haben. Anfang November verurteilt ihn ein Revolutionsgericht, nun wird er erhängt. Was für die Führung in Teheran vermutlich abschreckend wirken soll, wird international verurteilt.08.12.2022
Zugleich 1200 FreilassungenIran verhängt weitere TodesurteileSeit fast drei Monaten kämpfen die Menschen im Iran gegen das repressive Regime ihres Landes. Während Tausende Demonstranten freigelassen werden, erhöht sich die Zahl der Todesurteile um mindestens fünf. Unterdessen beteuert das Tugend-Zentrum das Aus der Sittenpolizei.06.12.2022
"Racheakt des Militärs"Sieben Studenten in Myanmar zum Tode verurteiltUnter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt die Militärjunta in Myanmar sieben Studenten zum Tode. Die Verurteilten, die im April gefangen genommen wurden, sollen an einer Schießerei in einer Bank beteiligt gewesen sein. Mit solchen Machenschaften soll die Opposition im Land unterdrückt werden, mahnen die Vereinten Nationen.03.12.2022
Zu viele Probleme beim TötenAlabama setzt Hinrichtungen vorerst ausIn Alabama müssen die Strafvollzugsbehörden bei fast jeder Hinrichtung in den letzten Monaten Komplikationen einräumen. Gouverneurin Ivey zieht deshalb die Notbremse. Für die Probleme macht sie allerdings nicht fehlerhafte Praktiken verantwortlich, sondern die Todeskandidaten selbst.22.11.2022
"Während Unruhen Messer gezogen"Proteste im Iran: Justiz verhängt sechstes TodesurteilSeit mehr als zwei Monaten demonstrieren Menschen im ganzen Iran. Nun verhängt das Revolutionsgericht in Teheran das sechste Todesurteil im Zusammenhang mit den Protesten. Ein Mann soll mit Tötungsabsicht ein Messer gezogen haben, um die "Gesellschaft zu verunsichern", wie es heißt.20.11.2022
15 Exekutionen in diesem JahrZwei Doppelmörder in den USA hingerichtetDie Todesstrafe ist ethisch und strafrechtlich umstritten. Mit der Hinrichtung der Doppelmörder Stephen Barbee und Murray Hooper sind in diesem Jahr bereits 15 Straftäter in den USA exekutiert worden. Zwischen der Verurteilung und Vollstreckung vergehen aber oft Jahre oder sogar Jahrzehnte.17.11.2022
Höchststrafe für "Unruhestifter"Gericht verurteilt Demonstrant im Iran zum TodeFast 15.000 Menschen sind Schätzungen zufolge in den vergangenen zwei Monaten im Zuge der landesweiten Proteste vom iranischen Regime festgenommen worden. Ihnen drohen härteste Strafen. Ein Revolutionsgericht verhängt für einen Demonstranten nun die Todesstrafe. 13.11.2022
Asowstal-Kämpfer und AusländerUkraine meldet Austausch Hunderter GefangenerDie Ukraine und Russland einigen sich auf den größten Gefangenenaustausch seit Kriegsbeginn. Unter den Freigelassenen sind auch Verteidiger des Asow-Stahlwerks in Mariupol. Zudem kommen zehn Ausländer frei - darunter zwei von Separatisten zum Tode verurteilte Briten.21.09.2022