Für Banken und KrediteAthen fordert 24 Milliarden in erster TrancheIn den Verhandlungen um ein drittes Hilfsprogramm fordert Athen zum Auftakt 24 Milliarden Euro - und rechnet vor, wofür das Geld sein soll. Doch auch die Gläubiger haben Vorschläge. Und Ex-Finanzminister Varoufakis prophezeit schon mal ein Scheitern.02.08.2015
Syriza soll endlich spuren Tsipras holt die Peitsche rausDie Parteiseele der Syriza kocht. Wie konnte Tsipras bloß den Bedingungen der Troika zustimmen? Doch der Ministerpräsident holt nun zum Gegenschlag aus. Mit einer dramatischen Rede versucht er, die Partei auf Linie zu bringen.30.07.2015
Interne KritikTsipras kündigt Parteitag anZwar hat Griechenlands Premier Tsipras das neue Hilfspaket durchs Parlament gepeitscht, aber ohne eigene Mehrheit von Syriza. "Wir müssen reden", ruft er seiner Partei zu und kündigt einen Parteitag an.27.07.2015
Die ungeliebte Troika ist zurückGläubiger sind in Athen gelandetDer nächste Akt im Griechenland-Drama nimmt Fahrt auf: Nach mehreren unplanmäßigen Verzögerungen sollen die Gespräche über neue Finanzhilfen nun "unverzüglich" beginnen. Aus Athen verlauten allerdings andere Angaben zum Verhandlungsstart.27.07.2015
Verhandlungen starten morgenTroika kommt als Quartett zurückDie Bedingungen der Gläubiger sind erfüllt: Bereits an diesem Freitag beginnen in Athen die Verhandlungen über ein drittes Kreditprogramm. Mit der "Troika" muss die griechische Regierung nicht mehr verhandeln – denn ab sofort ist ein weiterer Akteur dabei.23.07.2015
"Griechenland wird gedemütigt"Syriza-Flügel lehnt Gipfeleinigung abDer linke Flügel der griechischen Regierungspartei Syriza macht Front gegen die Brüsseler Gipfelbeschlüsse. Land und Leute seien gedemütigt worden, Griechenland verkomme zu einer Schuldenkolonie unter der Aufsicht Deutschlands.13.07.2015
Merkel müsste sich freuenDie Troika bekommt ihren WillenAlexis Tsipras schickt eine neue Sparliste mit weiteren Zugeständnissen nach Brüssel. Doch die Vorschläge des griechischen Ministerpräsidenten haben zwei Haken. 10.07.2015Ein Kommentar von Eric Bonse
"Im Interesse der Transparenz"Juncker veröffentlicht Angebot an AthenBisher gab es wenig Einblick in den genauen Stand der Verhandlungen zwischen Gläubigern und Griechenland. EU-Kommissionpräsident Juncker sorgt nun für etwas Klarheit - er macht das letzte Angebot an Athen zugänglich. Doch auch der griechische Finanzminister Varoufakis veröffentlicht ein Schreiben.28.06.2015
"Schulden nicht bezahlen"Griechischer Ausschuss: Forderungen illegalIm April setzt das griechische Parlament einen Ausschuss ein, der die Rechtmäßigkeit der internationalen Zahlungsforderungen prüfen soll. Das Zwischenfazit: "Griechenland muss diese Schulden nicht bezahlen." 19.06.2015
Dilettantismus und FeigheitGriechenland in der GeisterbahnDer griechische Ministerpräsident Tsipras hat viele seiner "roten Linien" längst aufgegeben. Die Gläubiger Griechenlands halten dagegen an ihren Kernforderungen fest. Wieder einmal steht Griechenland am Abgrund.16.06.2015Von Nick Malkoutzis, Athen