Kein Zeichen, dass er bald endetSteinmeier erwartet Verschärfung des Ukraine-Kriegs Die Tatsache, dass Russland vom starken Widerstand der Ukraine überrascht sei, werde zu einer weiteren Verschärfung der Lage beitragen, zum Einsatz schwererer Waffen, zu noch mehr Toten, zu größerer Zerstörung, befürchtet Bundespräsident Steinmeier. Es gebe keine Anzeichen für ein baldiges Kriegsende.10.03.2022
Höhere Produktion im "Ernstfall"US-Ministerin erhöht Druck auf ÖlkonzerneIm Zuge der massiven Sanktionen gegen Russland steigen die Rohöl- und Benzinpreise ins Unermessliche. Die Energieministerin der USA sieht einen Ernstfall und fordert die Konzerne des Landes zur Steigerung der Produktion auf. Doch die Unternehmen reagieren zurückhaltend.10.03.2022
Frontlinie deutlich verschobenRussische Armee rückt ganz nah an Kiew heranDer "Kampf um Kiew" gilt als Schlüsselschlacht in diesem Krieg. Noch vor fünf Tagen sind die russischen Invasoren weit entfernt von der ukrainischen Hauptstadt, doch mittlerweile kommt die Armee von Wladimir Putin schnell voran. Die Kämpfe intensivieren sich.10.03.2022
Etat-Einigung kurz vor ShutdownUSA helfen der Ukraine mit 13,6 Milliarden DollarDas US-Repräsentantenhaus einigt sich nach langem Hin und Her auf den 1,5 Billionen Dollar schweren Bundeshaushalt. Der sieht 13,6 Milliarden Dollar an Hilfen für die Ukraine vor. Nun muss der Senat zustimmen, bevor am Freitag die Finanzierung der Behörden ausläuft - sonst käme es zum Shutdown.10.03.2022
Kriegssymbol "Z" auf dem TrikotRussischer Turner verteidigt Skandal-AktionDer russische Turner Ivan Kuliak meldet sich erstmals nach seinem Skandal-Auftritt auf dem Podium zu Wort. Der 20-Jährige steht hinter seiner Kriegssymbol-Aktion beim Weltcup in Doha und gibt sogar den Ukrainern die Schuld.10.03.2022
Schwerste Systeme auf der ListeDiese Waffen wünscht sich die Ukraine von DeutschlandPanzerfäuste, Luftabwehrraketen, gepanzerte Fahrzeuge und mehr als 20.000 Helme: Die deutsche Rüstungshilfe für die Ukraine läuft. Kiews Botschafter erwartet aber noch mehr - und gibt auch die Hoffnung auf schwere Waffen wie Kampfpanzer nicht auf.10.03.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine meldet russische Offensive auf zentrale StädteVor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Außenminister der Ukraine und Russlands haben beide Seiten weiter heftig gekämpft. Die Ukraine meldet Beschuss auf Großstädte, in der Hauptstadt Kiew gibt es Fliegeralarm. Ungeachtet dessen sollen wieder humanitäre Korridore geöffnet werden.10.03.2022
Atomenergiebehörde ist besorgtVerbindung zu weiterem AKW in Ukraine reißt abNachdem Russland Tschernobyl einnimmt, wird die Datenübertragung aus der Atomruine gekappt. Die Internationale Atomenergiebehörde gibt Entwarnung: Ein Stromausfall soll dafür verantwortlich sein. Nun aber verliert sie auch den Kontakt zu Europas größtem Atomkraftwerk Saporischschja.10.03.2022
Gauck bei Maischberger"Wir können einmal frieren für die Freiheit"Ex-Bundespräsident Gauck spricht sich indirekt für härtere Sanktionen gegen Russland aus. Dazu könnte auch ein Einfuhrstopp von russischem Gas und Öl gehören. In der Sendung "Maischberger. Die Woche" widersprach er damit Bundeskanzler Scholz.10.03.2022Von Marko Schlichting
Flucht aus belagerten Städten35.000 Zivilisten verlassen Sumy, Enerhodar und KiewZwei Millionen Menschen sind bereits aus der Ukraine geflohen. Nun bringen sich 35.000 weitere Zivilisten aus belagerten Städten in Sicherheit. Der Bund bemüht sich, in Deutschland angekommenen Ukrainern Unterkünfte digital zu vermitteln.10.03.2022