Leoparden für die UkraineMelnyk jubelt, Selenskyj noch nichtKiews Ruf nach Kampfpanzern wird erhört, Deutschland wird die ersehnten Leoparden liefern und dies auch anderen Ländern erlauben. Der frühere ukrainische Botschafter in Berlin, Melnyk, spricht von einem "Gamechanger" im Kampf gegen die russischen Invasoren. Die Reaktion von Präsident Selenskyj fällt verhaltener aus. 25.01.2023
Deutschland liefert Leopard 2Ein Befreiungsschlag, auch für ScholzNun also doch: Deutschland liefert der Ukraine Kampfpanzer vom Typ Leopard 2. Die werden in Kiew sehnlichst erwartet, doch werden sie allein keine Wende im Krieg bringen - aber da dürften ja noch weitere aus anderen Ländern folgen. Aber auch Scholz kann erstmal durchatmen. Allerdings nur ein bisschen.24.01.2023Ein Kommentar von Volker Petersen
Lukaschenko unterstellt PläneSelenskyj dementiert angeblichen "Nichtangriffspakt"Der belarussische Machthaber Lukaschenko stellt zwei Behauptungen über die Ukraine auf: Zum einen habe die Regierung dort ihm eine Art Friedenspakt angeboten, zum anderen bereite sie dennoch einen Überfall auf Belarus vor. Präsident Selenskyj weist beide Vorwürfe zurück.24.01.2023
Wandel in der UkraineKiews Korruptionsskandale sind "ein gutes Zeichen"Neben der Situation auf der Front bestimmen in den vergangenen Tagen mehrere Korruptionsskandale die Schlagzeilen in der Ukraine. Experten sehen darin ein positives Signal. Denn die aktuellen Fälle zeigen, dass Kiews Regierung bei ihrer Bemühung um die Annäherung an die EU auf dem richtigen Weg ist. 24.01.2023Von Uladzimir Zhyhachou
Deutschland sagt Leopard zuBericht: USA zu Lieferung von Abrams-Panzern bereitDie Hängepartie um die Lieferung westlicher Panzer an die Ukraine könnte ein Ende haben. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" tendiert die US-Regierung doch dazu, Abrams-Panzer zu schicken. Im Gegenzug könnte Deutschland seine zögerliche Haltung hinsichtlich der Leopard-Panzer aufgeben. 24.01.2023
Armeekorps an Finnlands GrenzeGerassimow will Truppen gegen Westen neu ausrichtenRussland habe bei seiner Kriegsführung Fehler gemacht, sagt der neue Generalstabschef. Nun will Gerassimow seine Strategie durchsetzen. Diese betrifft nicht nur die besetzten Gebiete der Ukraine, sondern auch die Grenzen zu Finnland und Schweden, die vor ihrem NATO-Beitritt stehen.24.01.2023
Experte zu Leopard-Lieferungen"Interessen der Panzerhersteller spielen durchaus eine Rolle"Die deutsche Position in der Debatte um die begehrten Leopard-Panzer löst Spekulationen über die Motive dahinter aus. Dabei spielen auch die Interessen der Rüstungsindustrie eine Rolle, sagt Konfliktforscher Max Mutschler und erklärt, warum Leopard-Lieferungen an die Ukraine nicht unbedingt im Interesse der Hersteller des Panzers sind. 24.01.2023
Wegen KorruptionsverdachtKiew entlässt vier VizeministerImmer wieder wird die Ukraine von Korruptionsskandalen erschüttert, auch während Russlands Angriffskrieg bleibt die Verwaltung nicht davon verschont. Um das Vertrauen von Bürgern und internationalen Partnern wiederherzustellen, müssen nun vier Vizeminister und fünf Gouverneure Platz machen.24.01.2023
Skandal um gespendete FahrzeugeSelenskyj entlässt seinen Vize-BürochefErneut verliert ein Vertrauter des ukrainischen Präsidenten im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen seinen Posten. Selenskyj entlässt den Vizechef des Präsidentenbüros, Tymoschenko, nachdem dieser mit einem von General Motors für den Einsatz an der Front gespendeten Geländewagen gesehen worden ist.24.01.2023
Person der Woche: KissingerNaht der Kissinger-Moment für einen Friedensplan?Als Architekt einer Entspannungspolitik hat der Ex-Außenminister der USA, Henry Kissinger, blutigste Lagen in Diplomatie verwandelt. Nun legt er einen Friedensplan für die Ukraine vor. Der Einstieg in den Ausstieg aus dem Krieg könnte aus drei Gründen nahen.24.01.2023Von Wolfram Weimer