Hohe Verluste seit KriegsbeginnLondon: Russlands Flugzeug-Produktion hinkt hinterherSeit Beginn des Angriffs auf die Ukraine soll Russland bereits doppelt so viele Flugzeuge wie in Afghanistan verloren haben. Die hohen Verluste kann Moskau wohl nicht schnell genug ausgleichen, berichten britische Geheimdienste. Auch an gut ausgebildeten Piloten fehle es.07.11.2022
Beschwerdebrief an GouverneurRussische Soldaten beklagen "nicht nachvollziehbare Offensive"Ein Brief von russischen Infanteristen gibt Einblicke in die Stimmungslage an der Front: Berichten zufolge beklagen sich die Soldaten über ihre Befehlshaber, denen es vornehmlich um ihren Ruhm gehe. Bei einer fehlgeschlagenen Offensive erleidet die Brigade in der Ostukraine demnach hohe Verluste.07.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKämpfe bei Cherson dauern an - Russland soll zivile Schiffe zerstört habenVor allem im Süden der Ukraine wird weiter heftig gekämpft. Nach Angriffen auf den Kachowka-Staudamm ist die Strom- und Wasserversorgung der Stadt Cherson unterbrochen. Ähnlich kritisch geht es in der ukrainischen Hauptstadt zu. Derweil will die EU die Ukraine mit einem neuen Hilfspaket unterstützen.06.11.2022
Angriff mit sechs Raketen?Moskau meldet Beschuss von Kachowka-StaudammSeit Kriegsbeginn halten russische Truppen das Wasserkraftwerk Kachowka und den gleichnamigen Staudamm im Süden der Ukraine besetzt. Bereits im August will die ukrainische Armee die Autobrücke des Damms durch gezielten Beschuss unbrauchbar gemacht haben. Russland zufolge erfolgen nun weitere Angriffe.06.11.2022
Räumen die Russen Cherson?Moskau errichtet Stellungen am Ostufer des DniproRund 20.000 russische Soldaten kämpfen in der südukrainischen Region Cherson am westlichen Ufer des Dnipro. Offenbar beschäftigt sich Moskau bereits mit der Aufgabe des Brückenkopfes. Satellitenbilder zeigen den Bau von Verteidigungsstellungen an der gegenüberliegenden Flussseite. 06.11.2022
Pläne für totalen BlackoutKiew will notfalls gesamte Stadt evakuierenIn der ukrainischen Hauptstadt Kiew leben derzeit etwa drei Millionen Menschen. Nach mehreren russischen Angriffen auf die Energie-Infrastruktur müssen sie derzeit vor allem morgens und abends Strom sparen. Sollte die Elektrizität ganz ausfallen, sollen sie die Stadt verlassen.06.11.2022
"Ein Geschäft mit dem Teufel"USA bitten Kiew um VerhandlungsbereitschaftWashington geht nicht davon aus, dass Russlands Präsident Putin an ernsten Friedensverhandlungen interessiert ist. Trotzdem hoffen US-Diplomaten, dass Kiew seine strikte Weigerung aufgibt, mit dem Kreml über ein Ende des Krieges zu sprechen. Grund sei die "Ukraine-Müdigkeit" in einigen Ländern. 06.11.2022
Weltklimakonferenz in ÄgyptenBaerbock: "Menschheit steuert auf Abgrund zu"Ab morgen verhandeln knapp 200 Staaten über den Kampf gegen den Klimawandel. Deutschland will dabei als "Brückenbauer" agieren. Außenministerin Baerbock macht den Ernst der Lage im Vorfeld deutlich: Für viele Staaten geht es bereits jetzt "um das Überleben ihrer Bevölkerung". 06.11.2022
"Vertrauen ist das wichtigste" Neuer Botschafter Makeiev grenzt sich von Melnyk abEx-Botschafter Melnyk hat mit seinen direkten Äußerungen oft für Diskussionen gesorgt. Sein Nachfolger Makeiev kündigt einen neuen Stil an. Der erste Schritt: Vertrauen aufbauen. Als "Kämpfer an der diplomatischen Front" will er anschließend an die Regierung appellieren. 06.11.2022
Nach erfolgreichem Krim-AngriffSelenskyj will Crowdfunding für Seedrohnen-Flotte Die maritimen Drohnen sind nach ukrainischen Angaben von großer Bedeutung: Gleich drei russische Kriegsschiffe sollen mithilfe der Kriegsgeräte getroffen worden sein. Nun will die Ukraine Geld sammeln, um eine "ganze Flotte" der Seedrohnen anzuschaffen. 06.11.2022