Ukrainer fliehen in EU-Länder"Größte Flüchtlingsbewegung in Europa seit 2. Weltkrieg"Berlins Sozialsenatorin Kipping rechnet mit der größten Flüchtlingsbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als eine Million Menschen haben bereits die Ukraine verlassen, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Wie viele hiervon in Deutschland sind, ist unklar. 03.03.2022
Rassismus an Ukraine-GrenzeWenn die Hautfarbe für die Flucht entscheidend istSie alle fliehen vor Gewalt und Tod: Doch Nicht-Weiße haben es deutlich schwerer, aus der kriegsgebeutelten Ukraine in die sicheren Nachbarländer zu kommen - davon zeugen zumindest erschütternde Videos und Berichte.03.03.2022Von Hedviga Nyarsik
Historikerin über Kriegsmotive"Putin denkt in Jahrhundert-Dimensionen"Die Wiedervereinigung mit der Ukraine gilt als eines der Kriegsmotive des russischen Präsidenten Putin. Das habe auch etwas mit einem postimperialistischen Trauma nach dem Zerfall der Sowjetunion zu tun, sagt die Historikerin Juliane Fürst. Sie erklärt, warum Putin von der Idee eines Imperiums getrieben ist.03.03.2022
Peking übt den BalanceaktDer Ukraine-Krieg birgt für China viele GefahrenAls Partner gegen den Westen ist Russland für China wichtig. Wirtschaftlich jedoch kann es sich Peking nicht leisten, USA und EU zu verprellen. Also versucht es den Balanceakt - wird aber gleichzeitig von steigenden Energiepreisen kalt erwischt.03.03.2022
"Genozid an den Ukrainern"Mariupol fürchtet Belagerung wie Leningrad 1941Mariupol ist eine wichtige Hafenstadt im Süden der Ukraine. Russische Truppen haben sie offenbar umzingelt, Bürgermeister und Stadtrat fürchten schlimmste Kriegsverbrechen. Solche, wie sie die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Leningrad begangen hat.03.03.2022
Zweites Treffen in BelarusNeue ukrainisch-russische Gespräche haben begonnenDie Delegationen Russlands und der Ukraine kommen erneut in Belarus zu Gesprächen zusammen. Nachdem Verhandlungen am Montag ohne Erfolg blieben, geht es für die Ukraine vor allem um eine Waffenruhe und darum, Zivilisten zu evakuieren. 03.03.2022
Telefonat mit Putin ergebnislosMacron: "Das Schlimmste steht noch bevor"Der französische Präsident Macron versucht weiterhin, seinen russischen Amtskollegen zum Beenden des Ukraine-Kriegs zu bewegen. Doch Putin weicht keinen Millimeter von seinem Kurs ab, im Gegenteil. Er äußert seine Ambitionen, die komplette Ukraine unter seine Kontrolle zu bringen.03.03.2022
Laut britischer ErkenntnisseRussischer Konvoi kommt aus drei Gründen nicht voranNicht nur logistische Probleme bremsen offenbar den rund 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi auf dem Weg in die ukrainische Hauptstadt Kiew. Das britische Verteidigungsministerium macht drei Ursachen für den weitgehenden Stillstand aus. Eine Entspannung folgt daraus aber nicht.03.03.2022
Wegen Verbindungen zu RusslandKlingbeil: Schröder steht in SPD "völlig allein da" Altkanzler Schröder ist nicht nur befreundet mit dem russischen Staatschef Putin - er hat auch einige Posten in russischen Energiekonzernen inne. Dafür bekommt er nun immer mehr Gegenwind aus allen Richtungen, auch aus der eigenen Partei. Laut SPD-Chef Klingbeil ist Schröder "komplett isoliert".03.03.2022
Ukrainer in Berlin"Krieg mit neun Jahren, womit habe ich das verdient?" Der Krieg trennt Familien und zerstört Schicksale. Für die Flüchtlinge aus der Ukraine gibt es jedoch auch Lichtblicke, darunter eine enorme Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Aber auch der Stolz eines Jungen auf seinen Vater, der die Heimat verteidigt. Ein Besuch im Berliner Ankunftszentrum für Flüchtlinge aus der Ukraine.03.03.2022Von Uladzimir Zhyhachou