Auf Zeitungsartikel über NSU-MordFingerabdruck belastet ZschäpeDie Münchner Zeitung "tz" berichtet im Jahr 2001 über den Mord an dem Einzelhändler Habil Kilic im Stadtteil Ramersdorf. Jetzt finden Ermittler auf dem Rand einer solchen Ausgabe Beate Zschäpes Fingerabdrücke. Und diese Zeitung spielt noch eine andere Rolle.28.06.2016
Geldübergabe für Waffenkauf?Tino Brandt kann sich kaum erinnernWieder einmal ist der frühere V-Mann und Neonazi Tino Brandt als Zeuge im NSU-Prozess geladen. Es geht um die Frage, ob er dem mitangeklagten Carsten S. Geld zum Waffenkauf gegeben hat. Brandt sagt weder ja noch nein.07.06.2016
Aussage im NSU-ProzessWarum von Tino Brandt nichts zu erwarten istNeonazi, Ex-V-Mann, verurteilter Kinderschänder – Tino Brandt ist alles andere als ein vertrauenswürdiger Zeuge. Doch im NSU-Prozess kann womöglich nur er ein paar entscheidende Fragen beantworten, wenn er denn wollte. Heute hat er die Möglichkeit.07.06.2016Von Solveig Bach
Polizeispitzel als NSU-HelferV-Mann soll Waffenlieferant gewesen seinZwei Jenaer Unterweltbosse sollen in den 1990er-Jahren als V-Leute für den Verfassungsschutz gearbeitet und zugleich als Waffenlieferant für den NSU fungiert haben. Nach Medienberichten könnte darunter auch die berüchtigte Mord-"Ceska" gewesen sein.26.05.2016
Strafanzeige im Fall "Corelli"Linke vermuten Unterdrückung von Beweisen Erneut schreibt der Verfassungsschutz ein neues Kapitel seiner undurchschaubaren Rolle bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen. Wie kann es sein, dass erst jetzt auftaucht, was jahrelang in einem Schrank der Behörde lagert? Die Opposition will das genau wissen.13.05.2016
Polizei ließ Trio weiterfahrenNSU flog laut Zschäpe 1998 beinahe aufDer Pannenserie bei den Ermittlungen der NSU-Morde ist offenbar eine weitere Pleite hinzuzufügen: Die Polizei winkte den NSU Ende der 90er Jahre bei einer Kontrolle einfach weiter – trotz gestohlener KfZ-Kennzeichen und laufender Fahndung.12.05.2016
Verfassungsschutz in ErklärungsnotHandy von V-Mann "Corelli" aufgetauchtDer V-Mann "Corelli" liefert fast 20 Jahre lang Berichte über die rechtsradikale Szene. Bis heute ist nicht klar, wie tief er involviert war und ob er auch Kontakt zu den NSU-Terroristen hatte. Jetzt taucht ein Handy auf - und dem Verfassungsschutz fehlen die Worte.11.05.2016
Fall "Primus"NSU-Akte "vom Hochwasser weggespült"Ein V-Mann des Geheimdienstes mit dem Tarnnamen "Primus" soll den mutmaßlichen NSU-Terroristen Mundlos und Zschäpe Jobs in seinen Firmen gegeben haben. Der NSU-Untersuchungsausschuss fordert die Akten dazu an. Doch diese sind offenbar verschwunden.09.05.2016
V-Mann "Primus" sorgt für RätselBundesanwaltschaft dementiert NSU-BerichteDas NSU-Trio lebt von 1998 bis 2011 im Untergrund. Neue Berichte legen nahe, dass es in dieser Zeit teilweise für einen V-Mann des Verfassungsschutzes gearbeitet haben könnte. Die in Bedrängnis gebrachten Ermittlungsbehörden verteidigen sich. 08.04.2016
V-Mann erneut im Fokus Der NSU und immer wieder "Primus"Was wusste V-Mann "Primus" von den NSU-Morden? War er gar daran beteiligt? Wieder einmal wird deutlich: Der Verfassungsschutz war dem Terror-Trio ziemlich nah und erfuhr trotzdem nichts. 07.04.2016Von Solveig Bach