Mordfall Walter Lübcke

Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke wird in der Nacht zum 2. Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen worden. Der 45-jährige Stephan E. gilt als dringend tatverdächtig. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und stuft die Tat als "politisches Attentat" ein.

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31.03.2020 11:20

Mordfall Walter Lübcke Komplize arbeitete für Rüstungskonzern

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Linken-Politikerin Jelpke hält die Entwicklung für "ermutigend": 2019 gab es weniger Aufmärsche von Rechtsextremen im Vergleich zu 2018 - dafür allerdings mehr Rechtsrock-Konzerte. Und der Verfassungsschutz hat keinen Zweifel, wo die größte Gefahr für die Demokratie lauert.

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Im Mordfall Walter Lübcke USB-Stick belastet Verdächtigen Stephan E.

Wer hat den Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen? Der Hauptverdächtige Stephan E. will die Tat einem Komplizen in die Schuhe schieben. Die Ermittler glauben ihm nicht. Jetzt belastet laut Medienberichten ein USB-Stick mit "Vorsichts-Regeln" den mutmaßlichen Täter.

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Rechter Terror als "Vogelschiss" Gedeon fliegt aus der AfD

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Anstieg um 52 Prozent Mehr Fälle rechter Kriminalität in Hessen

Die aktuelle Kriminalitätsstatistik Hessens zeigt: Die Zahl rechtsextremer Straftaten wächst. Vor allem rechtsextreme Propaganda macht dem Bundesland zu schaffen. Innenminister Beuth führt den sprunghaften Anstieg auch auf den Mord am Kasseler Regierungschef Walter Lübcke zurück.

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Nach Einschusslöchern am Büro Diaby macht Morddrohung öffentlich

Sie nennen sich "Staatsstreichorchester" und unterzeichnen ihre Drohungen an Politiker mit "Heil Hitler". Nun bekommt auch SPD-Politiker Diaby Post von den mutmaßlichen Rechtsextremisten. Erst in der vergangenen Woche ist sein Bürgerbüro in Halle Ziel eines Angriffs geworden.

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