Person der Woche: LindnerWird der FDP-Chef zu "Christian Graf Lindnersdorff"?Der FDP-Chef macht Ernst. Lindner hat nicht nur ein Scheidungspapier vorgelegt, sondern auch einen Macht-Plan in der Hinterhand. Wenn die Ampel-Koalition ihm im November nicht folgt, zieht er den entscheidenden Trumpf. Dann könnte in vier Monaten neu gewählt werden.05.11.2024Von Wolfram Weimer
Hat FDP fertig mit der Ampel?Scholz und Habeck gestehen das ganze Ausmaß der KriseDie Ampel ruft die "Woche der Entscheidungen" aus: Nach dem Krisentreffen im Kanzleramt versuchen der Kanzler und sein Vize, die FDP mit Verweis auf die Weltlage in die Pflicht zu nehmen. Doch der kleinste Koalitionspartner pocht auf sehr grundsätzliche Entscheidungen.04.11.2024Von Sebastian Huld
FDP-Chef verteidigt sein PapierLindner: "Wirtschaftliche Entwicklung darf so nicht bleiben"FDP-Chef Christian Lindners Grundsatzpapier sorgt für eine breite Diskussion - nicht zuletzt auch über den Fortbestand der Ampelregierung. Im Fernsehen rechtfertigt sich der Finanzminister jetzt für das Dokument. Und er verspricht den Bürgern Änderungen in der Arbeitsweise der Koalition.03.11.2024
"Kündigungsschreiben an Ampel"Lindners Papier wird als Akt "nackter Verzweiflung" abgestempeltDas umfangreiche Grundsatzpapier von Christian Lindner sorgt für Chaos in der ohnehin bestehenden Regierungskrise. Die Opposition nennt es "absurd". Sogar "Kündigungsschreiben" wird das Dokument genannt. Die Grünen geben sich freundschaftlich, wollen mit dem Minister über die Forderungen diskutieren.01.11.2024
Warenexporte für MilliardenUsbekistans kritische Rohstoffe ziehen nicht nur Scholz anSeit dem Tod des Langzeitherrschers Islam Karimov 2016 hat Usbekistan den Weg der Öffnung und Liberalisierung eingeschlagen. Mit Erfolg. Vor allem deutsche Investoren lockt das zentralasiatische Land an. Sogar Bundeskanzler Scholz gerät bei einem Besuch ins Schwärmen.31.10.2024Von Svetlana Alexeeva
Ampel-Streit schwelt weiterLindner setzt Parallel-Gipfeltreffen mit der Wirtschaft fortBundeskanzler Scholz trifft sich im Kanzleramt mit Vertretern aus der deutschen Wirtschaft - ohne Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Lindner. Letzterer veranstaltet deshalb mehrere eigene Gipfeltreffen im Bundestag. Nicht nur Wirtschaft und Opposition kritisieren die Parallel-Veranstaltungen.31.10.2024
Koalitionspartner verärgertScholz plant auch nächsten Gipfel ohne Habeck und LindnerScholz und Lindner halten zwei unterschiedliche Wirtschaftsgipfel ohne Ergebnisse ab. Gesehen wird darin vor allem die Zerstrittenheit der Ampel. Die Forderung an die Bundesregierung, nun eine gemeinsame Strategie für alle Wirtschaftsbereiche zu entwickeln, scheint ungehört zu bleiben.30.10.2024
"Lichtblick" dank MiniwachstumHabeck lobt "robuste" deutsche WirtschaftDie Berichterstattung über die deutsche Wirtschaft lässt sich zuletzt mit dem Wort "Untergangsstimmung" zusammenfassen. Doch jetzt wächst sie im dritten Quartal, zur Überraschung von Experten. Wirtschaftsminister Habeck spricht von einem Lichtblick.30.10.2024
Nach Gipfeltreffen im KanzleramtScholz will "Pakt für die Industrie" schmieden Zwei unterschiedliche Wirtschaftsgipfel von Scholz und Lindner an einem Tag bringen keine konkreten Ergebnisse. Der Kanzler sieht sein Treffen als Auftakt zu einem Prozess. Nun werden Forderungen an die Ampel laut, eine gemeinsame Strategie für alle Wirtschaftsbereiche zu entwickeln. 29.10.2024
Zweifel an Sinn und MotivationHabecks "Deutschlandfonds" fällt bei meisten Deutschen durchMit einem "Deutschlandfonds" will Bundeswirtschaftsminister Habeck die schwächelnde Konjunktur ankurbeln. Aus dem Topf sollen Investitionsprojekte für Unternehmen anteilig bezuschusst werden. Laut einer Forsa-Umfrage kommt Habecks Plan bei der Mehrheit der Deutschen nicht gut an.29.10.2024