Ein Wirtschaftsweiser weniger Ökonom Wieland verlässt SachverständigenratStatt fünf Wirtschaftsweisen gibt es zunächst nur drei. Volker Wieland tritt überraschend von seinem Posten zurück. Das setzt die Bundesregierung unter Handlungsdruck. 09.04.2022
Sorge wegen hoher InflationsrateRegierung sieht "substanzielle Risiken" für KonjunkturDie Bundesregierung warnt wegen des russischen Einmarschs in die Ukraine vor Gefahren für den Aufschwung in Deutschland. Die genauen Auswirkungen ließen sich noch nicht seriös beziffern. Seit Beginn der Invasion habe es aber extreme Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen gegeben.16.03.2022
Nachfolger von Moon Jae InSüdkorea wählt konservativen PräsidentenDie Präsidentenwahl in Südkorea ist nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen vollzogen. Der konservative Oppositionskandidat erhält knapp mehr Stimmen als die regierenden Demokraten. Politikneuling Yoon wird der neue Präsident - er setzt vor allem auf wirtschaftliche Erholung.09.03.2022
Habeck und Lindner einigAmpel gibt 200 Milliarden Euro für Klimaschutz freiDer russische Einmarsch in der Ukraine zwingt deutsche Politiker, die Energiepolitik hierzulande zu überdenken - nun wollen Habeck und Lindner 200 Milliarden Euro für den Klimaschutz freimachen. Diese "gewaltigen Mittel" sollen aber nicht nur für die Energiewende verwendet werden.07.03.2022
Bund mit Minus, Länder mit PlusSteuereinnahmen steigen 2021 über VorkrisenniveauDas erste Krisenjahr 2020 reißt ein großes Loch in den Bundeshaushalt, doch schon 2021 setzt eine schnelle Erholung ein: Die Steuereinnahmen steigen deutlich. Sogar die Bilanz des von Corona unbeeinflussten 2019 wird knapp übertroffen. Die Länder profitieren deutlich stärker als der Bund.28.01.2022
IG Metall mit wenig HoffnungBund zeigt bei Werft-Pleite auf EignerAm Ende ist wohl niemand überrascht: Die Werften im Nordosten sind pleite. Über die Finanzierung eines zu großen Teilen fertigen Schiffes hat es keine Einigung gegeben. Nun beginnt die Suche nach einer Zukunft für 2000 Beschäftigte sowie einer Perspektive für die Schiffbau-Standorte.10.01.2022
CDU-Wirtschaftsrat besorgtHohe Strompreise gefährden IndustrieIn Deutschland erreichen die Strompreise immer weiter Rekordwerte. Der CDU-Wirtschaftsrat rechnet mit "fatalen Folgen" für die Industrie und fordert Maßnahmen wie etwa die Absenkung der Stromsteuer. Auch die hohen Benzin- und Dieselpreise seien besorgniserregend.01.01.2022
PEPP endet im MärzEZB dreht beim Corona-Notprogramm den Hahn zuMit billigem Geld greift die Europäische Zentralbank in der Corona-Pandemie der Wirtschaft unter die Arme. Diese Hilfen sollen nun aber zumindest teilweise enden. Ökonomen geht der Schritt nicht weit genug. Sie sehen die Gefahr der Staatsfinanzierung und der weiter hohen Inflation.16.12.2021
Bilanz einer ÄraAltmaier war "Beruhigungspille der Republik"Viele Jahre hat Peter Altmaier Kanzlerin Angela Merkel den Rücken freigehalten. Doch als Wirtschaftsminister sei er der Falsche gewesen, sagt Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke im Interview mit ntv. Am Ende "war er genauso ausgebrannt wie Merkel".05.12.2021
Ifo-Experte: Wäre vermeidbar"Der harte Lockdown kommt"Nicht ein erneuter Lockdown wäre nach Ansicht des Ökonomen Andreas Peichl nötig, sondern eine gezielte Reduzierung von Kontakten. Doch er fürchtet, dass Deutschland zu lange wartet. Bis ein Lockdown unumgänglich wird - und teuer. 30.11.2021