NATO-Expertin zu Kriegsfolgen"Wir müssen uns auf einen langen Konflikt mit Russland einstellen"Viel zu langsam und zögerlich unterstützt die EU in den Augen vieler die Ukraine in dem seit zwei Jahren andauernden Krieg. Dass Russland künftig auch für uns eine Gefahr werden könne, sei in Deutschland immer noch nicht richtig angekommen, sagt NATO-Expertin Stefanie Babst ntv.de. 22.02.2024
Verhandlungen nach BauernprotestSelenskyj schickt Regierungschef an die polnische GrenzeDie Demonstrationen polnischer Landwirte an der Grenze zur Ukraine lassen Präsident Selenskyj keine Ruhe. Nun sieht er Waffenlieferungen dadurch gefährdet. Deshalb macht er die Gespräche mit den Bauern zur Chefsache - und setzt mehrere Kabinettsmitglieder darauf an.21.02.2024
Hofreiter über zwei Jahre Krieg"Ukraine muss versuchen, die Front bis 2025 zu halten"Zum Jahrestag der russischen Invasion zeichnet Europapolitiker Anton Hofreiter ein gemischtes Bild von der Lage in der Ukraine. Das Land müsse darauf setzen, im kommenden Jahr wieder in die Offensive zu kommen, sagt der Grüne im Interview mit ntv.de. Verhandlungen mit Russland seien keine Option.21.02.2024
"Schwäche provoziert Putin"Kallas warnt vor westlichem Wunschdenken über RusslandIn den baltischen Staaten wird der russische Imperialismus schon als Gefahr wahrgenommen, als Deutschland sich noch auf dem Weg der Annäherung unter dem Prinzip "Wandel durch Handel" glaubt. Estlands Ministerpräsidentin Kallas fürchtet, dass der Westen Putin weiterhin falsch einschätzt.21.02.2024
Reisners Blick auf die Front"Das Momentum liegt ganz klar bei den Russen"An mittlerweile 17 Stellen sind die Russen auf dem Vormarsch, sagt Oberst Markus Reisner. "Die Einbrüche in die ukrainischen Verteidigungsstellungen sind größtenteils noch lokal begrenzt, aber sie zeigen, dass die Ukraine in der Defensive ist."19.02.2024
Coup fernab der FrontUkraine: Russische Kampfjets abgeschossenDer Verlust der strategisch wichtigen Stadt Awdijiwka wiegt schwer, aber den ukrainischen Truppen gelingt offenbar auch ein Coup. Nach eigenen Angaben schießen sie viele Kilometer fernab der Frontlinie zwei Kampfjets ab. Derweil versucht Präsident Selenskyj, die Kampfmoral zu heben. 19.02.2024
Militärhilfen für die UkraineBiden will "untätigen" Kongress zur Vernunft bringenNach dem Rückzug der ukrainischen Armee aus Awdijiwka schiebt das Weiße Haus dem US-Kongress die Verantwortung zu. Durch dessen Blockade habe es nicht genug Munition im Abwehrkrieg gegen Russland gegeben. Präsident Biden gelobt Besserung. Alles andere wäre "absurd" und "unethisch".18.02.2024
Eroberung von AwdijiwkaPutin gratuliert Soldaten zu "wichtigem Sieg"Nach Worten des russischen Verteidigungsministers Schoigu hat Moskaus Armee inzwischen "die vollständige Kontrolle" über die ukrainische Stadt Awdijiwka. Kremlchef Putin begrüßt diese Neuigkeiten von der Front. Die Verluste auf beiden Seiten sollen hoch sein.17.02.2024
Selenskyj kämpft in MünchenWann der Krieg vorbei ist? "Fragen Sie sich das selbst"Die Dramaturgen der Sicherheitskonferenz lassen auf die Rede von Kanzler Scholz Präsident Selenskyj folgen. Das Publikum applaudiert dem Ukrainer lange, aber versteht es auch, was er und seine Streitkräfte dringender brauchen?17.02.2024Von Frauke Niemeyer, München
Schutz der SoldatenSelenskyj nennt Rückzug aus Awdijiwka "logisch und gerecht"Am Morgen gibt der ukrainische Oberbefehlshaber den Befehl zum Rückzug aus Awdijiwka. Von München aus unterstützt Präsident Selenskyj diese Entscheidung ausdrücklich, bei der es darum gegangen sei, die Soldaten zu schützen.17.02.2024