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Erhöhung um drei StundenBericht: Mercedes-Benz-Management fordert eine 38-Stunden-Woche

18.09.2026, 15:28 Uhr
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Symbolbild

In den Verhandlungen über die Arbeitszeit bei Mercedes-Benz fordert das Management einem Bericht zufolge eine Arbeitszeiterhöhung um drei Stunden pro Woche.

In den Verhandlungen über die Arbeitszeit bei Mercedes-Benz fordert das Management einem Bericht zufolge eine Arbeitszeiterhöhung um drei Stunden pro Woche. Der Arbeitnehmerseite sei ein Vorschlag für eine 38-Stunden-Woche unterbreitet worden, berichtete das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf Insider. Diskutiert werde, ob diese längere Arbeitszeit dauerhaft oder befristet gelten solle.

Ein Mercedes-Sprecher teilte dazu mit, die strukturellen Kosten in Deutschland - inklusive der Arbeitskosten - seien im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig. Das Unternehmen verhandle mit den Arbeitnehmern darüber, wie gemeinsam tragfähige Lösungen gefunden werden könnten, die die Wettbewerbsfähigkeit stärkten, Investitionen weiterhin rechtfertigten und die starken Wurzeln von Mercedes-Benz in Deutschland langfristig sicherten. Dazu gehöre unter anderem auch eine Erhöhung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich. "Aus Sicht des Unternehmens ist dies der direkteste und fairste Weg, Arbeitskosten schnell zu senken."

Die IG Metall lehnt die Abkehr von der 35-Stunden-Woche strikt ab. Vor der anstehenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie sagte IG-Metall-Chefin Christiane Benner, sollten solche Forderungen von den regionalen Arbeitgeberverbänden erhoben werden, wolle die Gewerkschaft diese entschieden zurückweisen.

Quelle: ntv.de, RTS

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