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Evakuierungen auf TouristeninselLage entspannt sich in Spanien und Frankreich - Neue Waldbrände in Griechenland

02.08.2026, 15:04 Uhr
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02.08.2026, Griechenland, Porto Germeno: Ein Löschhubschrauber wirft bei einem Waldbrand nordwestlich von Athen Wasser über einen rauchverhangenen Wald ab. Foto: Michael Varaklas/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: dpa)

Während sich bei den verheerenden Waldbränden in Frankreich und Spanien die Lage am Wochenende leicht entspannt hat, breiteten sich in Griechenland neue Großfeuer aus.

Während sich bei den verheerenden Waldbränden in Frankreich und Spanien die Lage am Wochenende leicht entspannt hat, breiteten sich in Griechenland neue Großfeuer aus. Nordwestlich von Athen bekämpften Feuerwehr und Anwohner einen Brand, der mehr als 100 Häuser zerstörte. Auf der Touristeninsel Kefalonia veranlasste ein neues Feuer die Behörden in der Nacht zum Sonntag zu Evakuierungen.

Rund um Porto Germeno am Golf von Korinth, etwa 60 Kilometer nordwestlich von Athen, ließen stürmische Winde zwar nach. Die Flammen überquerten jedoch einen Berg in Richtung Süden und erreichten die Siedlung Veniza sowie einen militärischen Schießplatz, wo alte Munition detonierte. Fast 500 Feuerwehrleute waren mit schwerem Gerät und Löschflugzeugen im Einsatz und wurden dabei von Kräften aus Rumänien und Frankreich unterstützt.

In der Ortschaft Agios Konstantinos versuchten die Bewohner, eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. "Natürlich können die Einsatzkräfte nicht überall sein", sagte der 61-jährige Tasos Tzempelikos, der gemeinsam mit seinem Sohn versuchte, die Flammen mit Wasser zu löschen. "Wir Bewohner tun, was wir können." Der Zeitung "Protothema" zufolge wurde daran gearbeitet, ein Übergreifen des Feuers von Veniza auf die nahe gelegene Küstenstadt Megara zu verhindern. Die Zerstörungen umfassten Schätzungen zufolge eine Fläche von mehr als 10.000 Hektar.

In Frankreich deutete sich eine Abschwächung der Waldbrände in den Départements Gironde und Var an. Die Behörden meldeten kleinere Brandherde im südwestlichen Gironde-Gebiet und teilten mit, das Feuer im südöstlichen Var habe sich über Nacht nicht weiter ausgebreitet.

Auch in Zentralspanien waren die Brände, die in der vergangenen Woche Zehntausende Hektar Land zerstört hatten, größtenteils unter Kontrolle. In der westlichen Provinz Caceres brach am Samstag jedoch ein Feuer aus, das zur Evakuierung von rund 800 Menschen führte. Die Anwohner durften am Sonntag in ihre Häuser zurückkehren, diese aber vorerst nicht verlassen, da der Brand noch aktiv war. 

Quelle: ntv.de, RTS

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