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Nordkorea hält an Programm festPjöngjang will Atomwaffen "für immer" behalten

24.09.2026, 09:51 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa/KCNA/KNS)

Entgegen Forderungen aus Südkorea hält Nordkorea an seinem Atomwaffen-Arsenal fest.

Das Land wolle seine Atomwaffen "auch in der Zukunft behalten", zitierte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag Außenministerin Choe Son Hui. Der Atomstatus des Landes sei "in jedem Fall unumkehrbar" und werde "für immer unverändert" bleiben.

Die Äußerungen der nordkoreanischen Außenministerin erfolgten einen Tag, nachdem Südkoreas Präsident Lee Jae Myung vor der UN-Generalversammlung in New York seine Absicht erklärt hatte, das weitere Wachstum von Pjöngjangs Waffenfähigkeit stoppen und die koreanische Halbinsel "frei von Atomwaffen" machen zu wollen. Weiter hatte er angekündigt, die Wiederaufnahme der seit Langem festgefahrenen Gespräche zwischen den USA und Nordkorea unterstützen zu wollen.

US-Präsident Donald Trump hatte im August erklärt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un noch in diesem Jahr treffen zu wollen. Im Umgang mit Nordkorea hatte Trump immer wieder versöhnliche Töne angeschlagen. In seiner ersten Amtszeit traf er Kim Jong Un drei Mal. Hoffnungen auf eine Vereinbarung für eine Denuklearisierung des international weitgehend isolierten Landes erfüllten sich aber nicht.

Derweil teilte Pjöngjang mit, am 22. September "modernisierte 240-Millimeter-gelenkte Mehrfachraketenwerfer" getestet zu haben. Laut KCNA sind die Waffen in der Lage, Ziele in bis zu 115 Kilometern Entfernung zu treffen.

Nordkorea unterliegt wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms seit Jahren umfassenden internationalen Sanktionen. Pjöngjang hält dennoch an den Programmen fest und verankerte seinen Status als Atommacht 2023 sogar in der Verfassung. US-Präsident Trump hatte im August gesagt, Nordkorea verfüge über "57 sehr mächtige Atomwaffen". Nach Schätzungen der südkoreanischen Regierung ist Nordkorea im Besitz von 80 bis 120 Atomwaffen.

Quelle: ntv.de, AFP

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