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"Preis für ehrlichen Journalismus" Tuvia Tenenbom erhält Auszeichnung

Der amerikanisch-israelische Bestseller-Autor und Journalist Tuvia Tenenbom wird mit dem "Preis für ehrlichen Journalismus" geehrt. Der mit 7.000 Euro dotierte Preis wird Tenenbom bei einem Festakt im Berliner Hotel Adlon verliehen, wie die Initiatoren mitteilten. Die Laudatio hält "Spiegel"-Kolumnist Jan Fleischhauer.

Stifter des erstmals vergebenen Preises ist der Herausgeber der Monatszeitung "Jüdische Rundschau", Rafael Korenzecher. Ausgezeichnet werde der in New York lebende Tuvia Tenenbom für seine ehrliche und ungeschönte journalistische Sicht auf die Dinge, hieß es.

Nach seinen Bestsellern "Allein unter Deutschen" und "Allein unter Juden" habe er mit seinem neuesten Buch "Allein unter Amerikanern" eine scharfsinnige Analyse der USA hingelegt. In dem Buch beschreibe Tenenboms unterhaltsam eine Expedition quer durch die Vereinigten Staaten und seine Gespräche mit Politikern und Predigern, mit Evangelikalen und Waffennarren, mit Indianern und Countrymusikern, Antisemiten und Zionisten, mit Obdachlosen und Superreichen. Dadurch werde eins klar: "Amerika ist anders, als wir denken", hieß es.

Tenenbom wurde 1957 im israelischen Bnei Berak geboren. 1994 gründete er das Jewish Theater of New York, das er bis heute leitet. Nicht nur in seinen Büchern provoziert Tenenbom gerne. So wurde in Deutschland gegen ihn ermittelt, nachdem er einen Aufzug von Neonazis Anfang 2013 im Magdeburg mit dem Hitler-Gruß begrüßt hatte.

Quelle: n-tv.de, epd

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