Wirtschaft

"Die Verunsicherung ist riesengroß" BDI-Chef warnt Trump vor Abschottung

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Die Vereinigten Staaten müssen weiter auf offene Märkte setzen, so BDI-Chef Grillo.

(Foto: picture alliance / Bernd von Jut)

Nach dem Sieg von Donald Trump erinnert die Deutsche Industrie die USA an ihre globale Führungsrolle. Präsident Ulrich Grillo warnt den neuen US-Präsidenten davor, die amerikanische Wirtschaft abzuschotten.

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die USA dazu aufgefordert, ihr globales Engagement auf der Basis bestehender Verträge, Institutionen und Bündnisse fortzusetzen.

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"Donald Trump hat sich im Wahlkampf äußerst skeptisch gegenüber Freihandel geäußert", sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo. Die Vereinigten Staaten müssten aber weiter auf offene Märkte setzen. "Alles andere wäre Gift für die US-Wirtschaft."

US-Unternehmen seien auf Technologie und Zwischenprodukte aus anderen Märkten angewiesen, betonte Grillo. "Die deutsche Industrie wird sich weiterhin für ein faires TTIP mit guten Regeln für beide Seiten einsetzen", stellte der BDI-Präsident klar. Für deutsche Unternehmen hätten die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen eine immense Bedeutung.

Populistische Politik bietet nur Scheinlösungen

"Die USA sind einer der wichtigsten Partner Europas, um die Globalisierung zu gestalten, die Weltwirtschaft zu beleben und die geopolitischen Krisen zu meistern", unterstrich Grillo. Trotz großer innenpolitischer Herausforderungen müssten sie ihrer globalen Führungsrolle gerecht werden. Er forderte, die Wahlkampfrhetorik zu beenden.

"Die Verunsicherung in der Wirtschaft ist riesengroß." Trump sei gut beraten, die US-Wirtschaft nicht abzuschotten. "Sonst wird die Unklarheit über den künftigen Kurs zu erheblichen negativen Effekten für die Weltwirtschaft führen", warnte Grillo.

Trumps Äußerungen aus dem Wahlkampf wies der BDI-Präsident zurück: "Eine populistische Politik, die Ängste von Menschen verstärkt, bietet nur Scheinlösungen", sagte Grillo. "Sie schadet den Menschen und der Wirtschaft enorm."

Quelle: ntv.de, jki/AFP/DJ

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