Wirtschaft

Airline steigert Gewinn kräftig Easyjet kauft 17 Flugzeuge

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Bald wird es noch mehr Easyjet-Flieger geben.

REUTERS

Während andere Fluggesellschaften Probleme haben, geht es Easyjet erkennbar gut: Der Billflieger legt sehr gute Zahlen vor. Und will offenbar noch höher hinaus: Das Unternehmen stockt seine Flotte auf.

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet bestellt weitere 17 Maschinen der Kurz- und Mittelstrecken-Baureihe A320 von Airbus. Easyjet habe entsprechende Optionen für die A320neo-Maschinen mit spritsparenden Triebwerken von CFM in feste Bestellungen umgewandelt, teilte Airbus mit.

Die Flugzeuge mit jeweils 186 Sitzen, die bis 2023 ausgeliefert werden sollen, haben einen Listenpreis von zusammen 1,88 Milliarden Dollar. Die Fluggesellschaft, schon bisher der größte Kunde für die Baureihe weltweit, stockt damit seine Airbus-Flotte von A320/A321 auf 316 Flugzeuge auf. Die Bestellungen von Easyjet für den A320neo und den A321neo summieren sich auf 147. Mit "neo" bezeichnet Airbus A320- und A321-Modelle mit neuen Triebwerken von CFM oder Pratt & Whitney.

Der britische Billigflieger Easyjet konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September trotz gestiegener Kosten für Treibstoff und Personal seinen Umsatz und den Nettogewinn stark steigern. Das Unternehmen machte 5,9 Milliarden Pfund (6,6 Milliarden Euro) Umsatz, 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Easyjet erklärte. Ebenfalls um 17 Prozent stieg der Nettogewinn, auf 358 Millionen Pfund.

Die Zahl der Passagiere kletterte um zehn Prozent auf 88,5 Millionen. Nach Ryanair ist Easyjet die zweitgrößte Billig-Airline in Europa. Unternehmenschef Johan Lundgren sagte, Easyjet bereite sich nach wie vor auf den Austritt Großbritanniens aus der EU vor. Die Fluggesellschaft teilt ihr Geschäft auf die drei Standorte Großbritannien, Österreich und Schweiz auf. Der Kauf von Teilen von Air Berlin sei abgeschlossen. Easyjet fliegt mittlerweile mit 20 Maschinen auch von Berlin-Tegel.

Quelle: n-tv.de, kpi/rts/AFP