Wirtschaft

Zahl der Neuzulassungen sinkt Europas Automarkt bremst weiter ab

Die europäischen Autobauer sehen sich in ihrem Heimatmarkt mit einer anhaltenden Schwächephase konfrontiert. In Deutschland, Frankreich und auch Großbritannien legen die Zulassungszahlen leicht zu. Größere Einbrüche gibt es in Irland, Spanien und Schweden.

Auf dem europäischen Automarkt ist die Nachfrage im Februar den sechsten Monat in Folge gesunken. Allerdings fiel das Minus erneut schwächer aus als im vorangehenden Monat. Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union sank im Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,0 Prozent auf rund 1,11 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband Acea mitteilte.

Zu Jahresbeginn hatte der Rückgang noch fast 5 Prozent betragen. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus in der EU nun insgesamt 2,9 Prozent. In einigen europäischen Automärkten ging es unterdessen im Februar erstmals wieder bergauf: In Deutschland legten die Neuzulassungen nach fünf Monaten Rückwärtsgang um 2,7 Prozent zu.

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Auch in Frankreich mit plus 2,1 Prozent und Großbritannien mit plus 1,4 Prozent wurden wieder etwas mehr Fahrzeuge zugelassen. In Spanien hielten sich die Käufer hingegen weiter zurück, der Markt schrumpfte um 8,8 Prozent. Auch in Italien ging es mit minus 2,4 Prozent weiter bergab.

Beim Blick auf die einzelnen Marken und Hersteller zeigt sich bei den deutschen Autobauern ein durchmischtes Bild. Daimler legte bei den Neuzulassungen um 5 Prozent zu, während BMW 3,3 Prozent weniger absetzte. Der Volkswagen-Konzern hielt sich mit minus 0,7 Prozent fast stabil, allerdings brach der Absatz des Sportwagenbauers Porsche um 44 Prozent ein.

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Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

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