Wirtschaft

Na Mahlzeit, Gastgewerbe Leere Tische, Umsatzminus

Kneipiers und Hoteliers in Deutschland kommen nicht aus der Krise. Selbst im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahresmonat März muss das Gastgewerbe Erlöseinbußen hinnehmen. Mit Preiserhöhungen soll gegengesteuert werden.

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Leere Tische, leere Kassen, Umsatzrückgang: Die Krise im deutschen Gastgewerbe dauert an.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Das deutsche Gastgewerbe kommt nicht in Schwung. Der Umsatz der Kneipen, Restaurants, Caterer und Hotels sank im März gegenüber dem Vorjahr real um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Damit beläuft sich das Minus im ersten Quartal des Jahres auf 3,7 Prozent im Vergleich zum ebenfalls schlechten Vorjahr. 2009 insgesamt hatte das deutsche Gastgewerbe real 6,6 Prozent Umsatz verloren. Verglichen mit dem Februar 2010 sanken die Umsätze kalender- und saisonbereinigt real um 0,4 Prozent.

Wirte und Hoteliers hielten im März allerdings erneut mit Preiserhöhungen dagegen. Daher lagen die tatsächlichen (nominalen) Umsätze nur um 0,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres - und sogar leicht (plus 0,1 Prozent) über den Erlösen vom Februar.

Die Beherbergungsbetriebe erzielten einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,0 Prozent. Zu unveränderten Preisen hätten sie ein Minus von 4,4 Prozent verbuchen müssen. In der Gastronomie wurden nominal 1,2 Prozent und real 2,5 Prozent weniger umgesetzt als im März 2009.

Im Gastgewerbe machten allein die Caterer mehr Geschäft. Ihre Umsätze stiegen nominal um 3,6 Prozent, real um 2,3 Prozent.

Quelle: ntv.de, dpa

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