Wirtschaft

Kunden zahlen mehr Moeller-Maersk hebt erneut Prognose an

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Keine Reederei hat mehr Kapazitäten als Maersk.

(Foto: picture alliance / PIXSELL)

Die Wirtschaft weltweit kommt aus dem Corona-Tal. Verbraucher und Unternehmen ordern. Die Lieferketten sind angespannt. Davon profitiert die Schifffahrt. Für den Transport der Container kann sie höhere Preise aufrufen. Branchenprimus Moeller-Maersk wird immer zuversichtlicher.

Die Reederei A.P. Moeller-Maersk AS hat ihre Jahresprognose erneut angehoben. Hintergrund sind höhere Frachtraten wegen anhaltender Engpässe in den Lieferketten. Auch für das laufende dritte Quartal ist die nach Kapazität größte Containerreederei der Welt nun optimistischer als bisher. "Das starke Ergebnis ist auf die anhaltende außergewöhnliche Marktsituation auf dem Ozean zurückzuführen, die zu einem weiteren Anstieg der lang- und kurzfristigen Containerfrachtraten geführt hat", teilte Maersk mit.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte im dritten Quartal fast 7 Milliarden US-Dollar und im Gesamtjahr 22 bis 23 Milliarden Dollar erreichen. Im April sowie im August hatte der Konzern die Jahresprognose bereits erhöht und zuletzt ein bereinigtes Ergebnis in der Spanne von 18 Milliarden bis 19,5 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

Das operative Ergebnis (Ebit) soll in Zeitraum Juli bis September bei fast 6 Milliarden Dollar und im Gesamtjahr 2021 zwischen 18 Milliarden bis 19 Milliarden Dollar liegen. Hier lag die Prognose zuvor bei 14 Milliarden bis 15,5 Milliarden Dollar. Der Free Cashflow für das Jahr dürfte mindestens 14,5 Milliarden Dollar betragen, das sind 3 Milliarden mehr als zuvor erwartet, hieß es.

Maersk erklärte, dass der Markt volatiler als normal sei und dass daher weiterhin Unsicherheiten bestünden, die sich auf die Prognose auswirken könnten. Die Ergebnisse für das dritte Quartal wird der Konzern m 2. November veröffentlichen.

Quelle: ntv.de, jwu/DJ

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