Wirtschaft

360-Grad-Videos von der ILA So sieht der A380 von innen aus

Der Riesenjet mit Jubiläumslackierung ist auf der Luftfahrtmesse ILA nicht zu übersehen. Zum fünften Mal in Folge präsentiert die Golf-Airline Emirates dort ihr Flaggschiff A380 - den größten Passagierjet der Welt. In der 360-Grad-Ansicht zeigt n-tv exklusive Eindrücke.

Mehr als 72 Meter lang, bis zu 24 Meter hoch und mehr als 560 Tonnen schwer: Das doppelstöckige Verkehrsflugzeug A380 ist der größte, schwerste und prestigeträchtigste Flieger des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus. Auf der Berliner Flugmesse ILA können Besucher ein Exemplar dieses Riesenfliegers in der Ausstattung von Emirates aus der Nähe besichtigen. Für Airbus ist die Golf-Airline der mit Abstand wichtigste Großkunde. In der Emirates-Flotte fliegen mittlerweile 102 Maschinen dieses Typs.

Auf dem ILA-Ausstellungsgelände in Berlin-Schönefeld zeigt Emirats ihre 100. A380 in einer Sonderlackierung zum 100. Geburtstag des Gründervaters der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan. Im Inneren der A380 gibt es insgesamt 516 Sitzplätze, eine eigene Bar und separate Badezimmer mit Duschen. In der First Class hält Emirates 14 Privatsuiten bereit sowie 76 Flachbettsitze in der Business Class.

Weitere wichtige A380-Kunden von Airbus sind zum Beispiel die Deutsche Lufthansa, Air France, Quantas und Singapore Airlines, die das Raumangebot der A380 für eine jeweils ganz eigene Auslegung nutzen.

Ein Selbstläufer ist das A380-Programm für Airbus allerdings nicht: In den vergangenen Jahren stieß der Hersteller Airbus zunehmend auf Schwierigkeiten, genügend Neuaufträge von interessierten Airline-Kunden einzusammeln, um die Produktion in den kommenden Jahren weiter voll auszulasten.

Mitte Januar konnten die Airbus-Manager dann vorerst aufatmen: Mit der Bestellung von 36 weiteren Maschinen vom Typ A380 konnte die A380-Fertigung vorerst weiterlaufen. Entsprechend groß war die Erleichterung bei den Airbus-Managern. Wenige Wochen zuvor hatte der scheidende Airbus-Verkaufschef John Leahy noch erklärt: "Ganz ehrlich: Wenn wir keinen Deal mit Emirates aushandeln können, gibt es glaube ich keine andere Wahl, als das Programm zu beenden."

Quelle: n-tv.de, mmo

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