Wirtschaft

Arbeitslosenquote auf Rekordtief So steht es um Europas Jobmarkt

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Besonders in Griechenland und Spanien gibt es viele Arbeitslose. In Tschechien sind indes nur 1,9 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter ohne Job.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die positiven Effekte des starken Wirtschaftsaufschwungs kommen in der EU längst nicht überall gleichmäßig an. Während in Tschechien beinahe Vollbeschäftigung herrscht, sind im Westen und Süden Europas noch immer große Teile der Bevölkerung ohne Job.

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im zurückliegenden Herbst auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Die Erwerbslosenquote ging im November auf 7,9 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

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Dies ist der tiefste Stand seit Oktober 2008. In der Europäischen Union insgesamt blieb die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat stabil bei 6,7 Prozent und verharrte damit auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2000 (siehe Infografik).

Innerhalb der Eurozone, die 19 der bislang noch 28 EU-Staaten umfasst, waren den Angaben der Luxemburger Statistiker zufolge im November gut 13 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten EU waren es rund 16,5 Millionen.

Große Unterschiede sind beim Blick auf die Entwicklungen in den nationalen Arbeitsmärkten zu erkennen. Während die Arbeitslosigkeit in Griechenland und Spanien mit zweistelligen Quoten weiterhin sehr hoch ist, zählt Deutschland mit 3,3 Prozent - berechnet nach der Eurostat-Methode - zu den Ländern mit der geringsten Quote in Europa.

Die in Deutschland geläufigen Angaben zur Arbeitslosenquote weichen von den Eurostat-Daten ab, da die Bundesagentur für Arbeit ihre Zahlen auf einer anderen Berechnungsgrundlage erhebt. Die niedrigste Arbeitslosenquote innerhalb der EU verzeichnet Eurostat in Tschechien. Das zentral in Mitteleuropa gelegene Land erlebt derzeit einen wirtschaftlichen Boom. Dort sind laut Eurostat nur 1,9 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter ohne Arbeit.

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Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

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