Wirtschaft

GfK-Index steigt unerwartet Zuversicht der Verbraucher steigt

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Noch bremsen Maskenpflicht und Corona-Regeln die Einkaufslust.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei den Verbrauchern kehrt die Zuversicht zurück. Allerdings ist die Neigung zu größeren Anschaffungen weiter gebremst - zu ungewiss ist der weitere Pandemieverlauf. Zudem rechnen sie mit einer Entspannung bei den Preisen.

Inmitten der Corona-Welle hellt sich die Laune der Verbraucher in Deutschland überraschend auf. Das Barometer der Nürnberger GfK-Marktforscher signalisiert für Februar den ersten Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge: Es klettert demnach um 0,2 Zähler auf minus 6,7 Punkte. Ökonomen hatten einen Rückgang auf minus 7,8 Punkte erwartet.

Doch trotz steigender Corona-Inzidenzen und Inflation zeigten sich die Verbraucher wieder etwas optimistischer, wie Gfk-Experte Rolf Bürkl erklärt: Vor allem an der Preisfront erhofften sie sich eine leichte Entspannung. "Dennoch bleibt die Preiserwartung der Konsumenten deutlich höher als im Vergleich zu den letzten Jahren", so der Konsumexperte.

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Die weiteren Aussichten für den Konsum würden in erster Linie vom Pandemieverlauf abhängen. Sollte sich das Infektionsgeschehen im Frühjahr beruhigen, so dass Beschränkungen aufgehoben werden könnten, werde sich auch die Binnenkonjunktur - wie schon länger erhofft - erholen. Darauf könnten auch die Ergebnisse der Ifo-Umfrage unter Führungskräften hindeuten: Ihre Stimmung hellte sich zum Jahresstart erstmals seit Juni wieder auf.

Im Januar hat auch die Bereitschaft der Bürger zum Kauf kostspieliger Güter wie etwa Autos oder Möbel bereits zugenommen. Der GfK-Teilindikator dazu legte im Januar 4,4 Punkte auf 5,2 Zähler zu. Dennoch bleibe die Konsumneigung der Bundesbürger bislang noch verhalten. Neben der Inflation dürften laut GfK vor allem die pandemiebedingten Beschränkungen eine deutlichere Erholung verhindern: "Maskenpflicht sowie die 2G-Regel lassen noch immer keine rechte Kauflust aufkommen."

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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