Der Börsen-Tag
30. Januar 2024
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:36 Uhr

DAX prallt an 17.000er Marke ab

Die Frankfurter Börse hat einen Tag vor der Zinsentscheidung in den USA einen insgesamt zähen Handel erlebt. Der DAX machte am Vormittag einen Versuch, das Allzeithoch von 17.003 Punkten zu übertreffen, ging aber beim Stand von genau 17.000 Zählern wieder zurück.

"Die Chancen für weitere Anläufe nach oben sind gut", sagte ein Börsianer. Zum einen stützten die zuletzt wieder gesunkenen Renditen die Stimmung, und von den Rohstoffpreisen komme kein Störfeuer.

Der DAX gewann am Ende 0,2 Prozent und ging mit 16.972 Punkten aus dem Handel. Der EUROSTOXX50 notierte 0,5 Prozent höher bei 4661 Stellen.

Bei den Einzelwerten verloren Delivery Hero 5,3 Prozent. Der Essenslieferdienst hat sich nach zweieinhalb Jahren mit Verlust von seinem Anteil am britischen Rivalen Deliveroo für 1,13 Pfund je Aktie getrennt. Als Delivery Hero mitten in der Corona-Krise überraschend bei Deliveroo einstieg, waren die Papiere noch mehr als das Dreifache wert.

Hapag-Lloyd sackten nach Zahlen um 9,6 Prozent ab. Der Konzern hat im vergangenen Jahr das Ende der Corona-Sonderkonjunktur zu spüren bekommen. Zum Jahresende habe sich der Konflikt im Roten Meer zudem negativ auf das Transportaufkommen ausgewirkt.

DAX prallt an 17.000er Marke ab
17:23 Uhr

Nasdaq 100 im Aufwind - Megatrend KI treibt Kurse nach oben

Die großen Technologiewerte geben der US-Börse Nasdaq weiter Aufwind. Ob damit neue Höchstwerte erreicht werden und wie Trader auf die Stärke der Tech-Werte setzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Patrick Kesselhut von der Société Générale.

Nasdaq 100 im Aufwind - Megatrend KI treibt Kurse nach oben
17:15 Uhr

Autoverband: Standort Deutschland ist Achillesferse der Transformation

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Dauerthema in Deutschland ist die ausufernde Bürokratie. (Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat den Industriestandort Deutschland als "Achillesferse" und "größte Schwachstelle" einer erfolgreichen Transformation bezeichnet. "Im zurückliegenden Jahr sind wir in vielen wichtigen Punkten nicht entscheidend weitergekommen: nicht in puncto wettbewerbsfähige Energiepreise, nicht beim Thema wettbewerbsfähiges Steuersystem, nicht beim Thema Bürokratieabbau", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Die Politik verhalte sich durch einen Dauer-Krisenmodus zu defensiv und zu reagierend.

"Überregulierung" und Bürokratie lähmten Wachstum und Innovationskraft in Deutschland. "Das führt zu einem zunehmenden Vertrauensverlust - bei Industrie und Bevölkerung", mahnte Müller.

Autoverband: Standort Deutschland ist Achillesferse der Transformation
16:29 Uhr

Bericht: KaDeWe-Gruppe zahlte schon seit Wochen viele Rechnungen nicht – Probleme mit Lieferanten

Die Luxuskaufhausgruppe um das Berliner KaDeWe, die am Montag Insolvenzantrag gestellt hat, hat schon seit mehreren Wochen einen Teil ihrer Rechnungen nicht mehr bezahlt. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" unter Berufung auf interne Mails und Dokumente.

Die schleppende und nur teilweise Bezahlung von Rechnungen führte in den vergangenen Wochen bereits zu erheblichen Problemen mit einigen Lieferanten und Servicedienstleistern des Berliner Nobelkaufhauses KaDeWe, berichtet "Capital" weiter. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen sind davon etwa Reinigungsdienste, Geldtransporte oder Tankkartenanbieter für den Shuttleservice des Kaufhauses betroffen. Zudem hätten einige Lieferanten von Ware bereits einen Lieferstopp verhängt.

Bericht: KaDeWe-Gruppe zahlte schon seit Wochen viele Rechnungen nicht – Probleme mit Lieferanten
16:18 Uhr

Wall Street: UPS schmieren ab, GM schießen hoch

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(Foto: IMAGO/UPI Photo)

Nach einer Reihe uneinheitlich ausgefallener Konzernbilanzen sind die US-Anleger nur mit angezogener Handbremse unterwegs. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung 0,1 Prozent niedriger auf 38.298 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 trat mit 4926 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,2 Prozent auf 15.604 Punkte nach.

UPS verloren rund sieben Prozent. Im Rampenlicht standen unter anderem die Zahlen von UPS. Der weltgrößte Paketdienst will nach einem mauen Quartalsergebnis 12.000 Arbeitsplätze abbauen und seine Lkw-Frachttochter Coyote auf den Prüfstand stellen. Gefragt waren dagegen General Motors, die nach einer starken Prognose um gut neun Prozent zulegten. Nun warten die Anleger mit Spannung auf die Zahlen der Google-Mutter Alphabet und des Software-Riesen Microsoft nach US-Börsenschluss.

Wall Street: UPS schmieren ab, GM schießen hoch
15:55 Uhr

SAP ist größter Titel im DAX

Der Rekordkurs erhöht auch das Gewicht von SAP. Die Walldorfer sind mit einem DAX-Gewicht von aktuell 10,81 Prozent der größte Titel im deutschen Leitindex. Ohne die Kappungen der Vergangenheit läge das Gewicht nun bereits bei 13,2 Prozent, wie ein Marktteilnehmer errechnet hat. Im März wird die Kappungsgrenze auf 15 von 10 Prozent erhöht. Aktuell notierte die SAP-Aktie 0,4 Prozent im Plus.

SAP ist größter Titel im DAX
15:36 Uhr

Preisabsprachen? Continental hat EU-Kartellwächter im Haus - Aktie verliert

Kräftig nach unten ist es im DAX mit der Aktie von Continental gegangen. Das Papier verlor 2,9 Prozent. Der niedersächsische Zulieferer ist auch von den Durchsuchungen der EU-Kommission ist betroffen. Wie der Konzern mitteilte, finden seit heute Untersuchungen europäischer Kartellbehörden bei Continental in Deutschland statt. Zu Details, wie etwa den betroffenen Standorten oder dem Umfang, gab das Unternehmen keine Auskunft.

Die Kommission hatte zuvor mitgeteilt, in mehreren Mitgliedstaaten unangekündigt Inspektionen in der Reifenindustrie durchzuführen. Es geht um Bedenken, dass Unternehmen gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben könnten. Der Kommission zufolge könnten Preisabsprachen stattgefunden haben.

Preisabsprachen? Continental hat EU-Kartellwächter im Haus - Aktie verliert
15:27 Uhr

General Motors überrascht mit gutem Ergebnis und optimistischer Prognose

Der US-Autobauer General Motors (GM) hat im vergangenen Quartal unerwartet gut verdient und geht auch optimistisch in das neue Jahr. In diesem Jahr rechnet Konzernchefin Mary Barra vor Zinsen, Steuern und Sonderposten mit 12 bis 14 Milliarden Dollar Gewinn, wie der Autokonzern in Detroit mitteilte.

Im vergangenen Jahr verdiente GM beim operativen Ergebnis 12,4 Milliarden Dollar. Das waren zwar knapp 15 Prozent weniger als im Rekordjahr 2022, aber mehr als von Analysten erwartet. Unter dem Strich blieben mit 10,1 Milliarden Dollar fast zwei Prozent Nettogewinn mehr übrig als ein Jahr zuvor. GM wurde zwar im vierten Quartal vom wochenlangen Streik in der US-Automobilindustrie belastet und bekam auf Jahressicht höhere Verluste bei seiner kriselnden Robotaxi-Firma Cruise zu spüren. Auch der Aufbau des Elektroauto-Angebots stotterte zuletzt. Auf der anderen Seite werfen allerdings die benzinbetriebenen SUVs und Pickups viel Gewinn ab. Der Gesamtumsatz kletterte 2023 um fast zehn Prozent auf knapp 172 Milliarden Dollar.

General Motors überrascht mit gutem Ergebnis und optimistischer Prognose
15:02 Uhr

Pfizer mit massivem Umsatzeinbruch bei Corona-Produkten

Geringere Erlöse mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty und dem Medikament Paxlovid haben dem US-Pharmakonzern Pfizer im vierten Quartal einen Umsatzeinbruch beschert. Unter dem Strich sorgten mehrere Einmaleffekte für einen Milliardenverlust. Das Ergebnis lag gleichwohl über den Erwartungen. Die Prognose für das Gesamtjahr 2024 bestätigte Pfizer.

Pfizer meldete für das vierte Quartal einen Nettoverlust von 3,37 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von knapp fünf Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Beeinträchtigt wurde das Ergebnis von einer milliardenschweren Belastung durch Paxlovid. Bereinigt um Sondereffekte erzielte der Konzern einen Gewinn je Aktie von 0,10 Dollar. Analysten hatten im Factset-Konsens mit einem Verlust von 0,18 Dollar gerechnet. Der Umsatz brach etwas stärker als erwartet um 41 Prozent auf 14,25 Milliarden Dollar ein.

Pfizer mit massivem Umsatzeinbruch bei Corona-Produkten
14:51 Uhr

Möglicher KaDeWe-Forderungsverlust prügelt Smallcap-Aktie runter

Für die Smallcap-Aktie KPS ist es um 9,2 Prozent nach unten gegangen, belastet von der Nachricht, dass auf Grund der Insolvenz des Kunden KaDeWe ein Forderungsausfall droht. Die noch ausstehenden Zahlungen liegen laut dem Unternehmensberater im mittleren einstelligen Millionenbereich. KPS hat deswegen die Jahresabschluss-Veröffentlichung verschoben.

Die gleichwohl ohne Berücksichtigung der Insolvenz von KaDeWe und eines potenziellen Forderungsausfalls mitgeteilten Zahlen für 2022/23 liegen laut den Analysten von Warburg im Rahmen der Erwartung. Die Rentabilität im Schlussquartal sei durch eine niedrige Auslastung und einen ungünstigeren Projektmix aufgrund eines geringeren Anteils von E-Commerce-Projekten beeinträchtigt.

Möglicher KaDeWe-Forderungsverlust prügelt Smallcap-Aktie runter
14:25 Uhr

Tagesgeld zum Ultimo unverändert - Termine unter Druck - Zinssenkungen eingepreist

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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am Frankfurter Geldmarkt kommen etwas zurück. Zwar wird Tagesgeld bei einem ruhigen Ultimo-Geschäft fast unverändert mit 3,80 zu 4,15 Prozent gestellt, und hier wird es laut TomNext und SpotNext auch in der neuen Mindestreserveperiode erst einmal bleiben. Die Euribor-Sätze geben aber nach. Der Markt rechnet weiterhin fest mit einer ersten Leitzinssenkung der EZB im April. Mit Blick auf die US-Notenbank Fed erwarten die Marktteilnehmer den Beginn des Zinssenkungszyklus im Mai, aber auch eine Zinssenkung bereits auf der März-Sitzung wird nach wie vor nicht ausgeschlossen. "Die Preisseite zeigt sich weiterhin entspannt, sodass die Zinsspekulation letztlich von der Konjunktur abhängt", so ein Marktteilnehmer. Die Fed äußert sich am Mittwoch zur Geldpolitik, am gleichen Tag werden in Deutschland Inflationsdaten bekannt gegeben.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,84 - 4,12), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,83 - 4,11), 1-Monats-Geld: 3,81 - 4,23 (3,82 - 4,05), 3-Monats-Geld: 3,80 - 4,20 (3,81 - 4,15), 6-Monats-Geld: 3,70 - 4,10 (3,76 - 4,10), 12-Monats-Geld: 3,40 - 3,80 (3,40 - 3,75), Euribors: 3 Monate: 3,8970 (3,9120), 6 Monate: 3,8360 (3,8660), 12 Monate: 3,5530 (3,5820)

Tagesgeld zum Ultimo unverändert - Termine unter Druck - Zinssenkungen eingepreist
14:01 Uhr

Chinas Autobauer werden für Deutschland zu einem großen Problem

Die Exporte der chinesischen Autobauer haben sich seit 2021 mehr als verdoppelt. Allein BYD, der größte Elektroautobauer der Welt, rechnet für 2023 mit einem Gewinn von 4 Milliarden Euro. Für Deutschland wird die Konkurrenz aus Fernost langsam zur Bedrohung.

Chinas Autobauer werden für Deutschland zu einem großen Problem
13:45 Uhr

Spirituosenriese verliert mehrere Prozente - Aktie schwach

Eine eingebrochene Nachfrage nach teuren Spirituosen in Lateinamerika macht dem Johnnie-Walker-Hersteller Diageo zu schaffen. In der ersten Jahreshälfte ging der Umsatz in der Region um ein Viertel zurück, wie der weltgrößte Spirituosen-Produzent mitteilte. Konzernweit sank der Nettoumsatz um 0,6 Prozent, der Betriebsgewinn fiel um 5,4 Prozent.

Im November hatte der Konzern im Zusammenhang mit der schleppenden Nachfrage in Lateinamerika bereits eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Diageo rechne aber damit, dass sich der Umsatz in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres verbessern werde. An der Börse notierten die Aktien 2,7 Prozent im Minus.

Spirituosenriese verliert mehrere Prozente - Aktie schwach
13:13 Uhr

Zivilklage um Nebenwirkungen von Biontech-Coronaimpfstoff abgewiesen

Guter Tag für Biontech: Das Landgericht Mainz hat eine Zivilklage um Nebenwirkungen des Coronaimpfstoffs Corminaty gegen das Pharmaunternehmen abgewiesen. Die Urteilsbegründung soll erst nach Zustellung des Urteils an die Prozessbeteiligten veröffentlicht werden. Die Biontech-Aktie verteuerte sich in Frankfurt um 1,8 Prozent.

In dem Prozess ging es um die Frage, ob der Konzern mehr über mögliche Nebenwirkungen und Schadensfälle informieren muss und ob die Informationen die Behörden rechtzeitig erreichten. Geklagt hatte eine Kanzlei im Namen eines Menschen, der einen Impfschaden erlitten haben soll.

Zivilklage um Nebenwirkungen von Biontech-Coronaimpfstoff abgewiesen
13:01 Uhr

UPS enttäuscht auf ganzer Linie - Aktienkurs rauscht runter

Der weltgrößte Paketdienst UPS hat wegen lahmer Geschäfte im Online-Handel und den Folgen eines Tarifstreits weniger verdient. Der Gewinn des US-Konzerns schrumpfte im vierten Quartal auf 2,47 Dollar pro Aktie von zuvor 3,62 Dollar, wie UPS mitteilte. Der Umsatz sei im Schlussquartal auf 24,9 Milliarden Dollar von 27,0 Milliarden Dollar gesunken. Für das Geschäftsjahr 2024 stellt UPS einen Umsatz zwischen 92,0 und 94,5 Milliarden Dollar in Aussicht und liegt damit unter den Erwartungen der Analysten von 95,57 Milliarden Dollar.

Der DHL-Konkurrent leidet unter den Folgen eines Tarifstreits mit der Gewerkschaft Teamsters im vergangenen Jahr. Im vorbörslichen Handel rutschten die Aktien des US-Logistikriesen um fünf Prozent ins Minus.

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(Foto: www.imago-images.de)
UPS enttäuscht auf ganzer Linie - Aktienkurs rauscht runter
12:45 Uhr

Verhaltener Start an der Wall Street erwartet

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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die US-Börsen dürften nahe der am Montag markierten neuen Rekordhochs starten. Nicht nur dürfte sich vor den Zinsaussagen der US-Notenbank am Mittwoch Abwarten breitmachen, zugleich stehen im Laufe der Woche die Quartalsberichte wichtiger US-Technologieunternehmen auf der Agenda. Bereits nachbörslich am Abend berichten unter anderem Microsoft und Alphabet, am Donnerstag folgen Apple, Amazon und Meta.

Stimmungsmäßig kommt derweil weiter Unterstützung von der Zinsseite. Die US-Zehnjahresrendite ist wieder auf dem Weg nach unten Richtung vier Prozent, nachdem das Finanzministerium am Montag mitgeteilt hatte, dass es im ersten Quartal weniger Kredite aufnehmen müsse, als der Markt befürchtet hatte.

Verhaltener Start an der Wall Street erwartet
12:17 Uhr

Opel mit stärkstem Absatzwachstum seit mehr als zwei Jahrzehnten

Opel hat im vergangenen Jahr weltweit deutlich mehr Autos und leichte Nutzfahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Der Absatz wurde um 15 Prozent auf 670.000 Fahrzeuge gesteigert, wie die Stellantis-Tochter in Rüsselsheim mitteilte. Dies sei das stärkste Wachstum seit mehr als 20 Jahren gewesen. Besonders kräftig legten 2023 die Nutzfahrzeuge mit einem Zuwachs von 26 Prozent auf 125.000 Einheiten zu.

Rund 90.000 Wagen mit batterie-elektrischem Antrieb bedeuteten beim Gesamtabsatz in diesem Segment ein Plus von 22 Prozent. Auf dem deutschen Pkw-Markt ging die Zahl der verkauften Opel-Stromer laut Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes hingegen zurück. Bei einem Marktanteil von 5,1 Prozent war nahezu jeder vierte (23,7 Prozent) neu zugelassene Opel-Pkw ein Batterie-Fahrzeug.

Opel mit stärkstem Absatzwachstum seit mehr als zwei Jahrzehnten
11:43 Uhr

Gewinneinbruch bei Hapag-Lloyd - Aktie stürzt ab

Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr das Ende der Corona-Sonderkonjunktur zu spüren bekommen. Wie der Hamburger Traditionskonzern mitteilte, brach der Betriebsgewinn (EBIT) auf Basis vorläufiger Zahlen 2023 auf 2,5 Milliarden Euro ein. Das ist ein Siebtel dessen, was Hapag-Lloyd im Jahr 2022 eingefahren hatte.

Im Schlussquartal 2023 verzeichnete die Reederei beim EBIT ein Minus von 200 Millionen Euro, nach einem Plus von 3,3 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Wesentlicher Grund ist dem Konzern zufolge, dass die Frachtraten, die die Reedereien ihren Kunden für den Gütertransport in Rechnung stellen, im Zuge der Normalisierung der Lieferketten 2023 sanken. Die Aktie von Hapag-Lloyd stürzte um 8,5 Prozent ab.

Gewinneinbruch bei Hapag-Lloyd - Aktie stürzt ab
11:20 Uhr

Norwegens Mega-Staatsfonds macht Riesengewinn

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(Foto: picture alliance / ZB)

Hohe Renditen aus dem Technologiesektor haben dem norwegischen Staatsfonds einen Rekordgewinn beschert. Die Gewinne kletterten 2023 auf 2,22 Billionen norwegische Kronen (196 Milliarden Euro), nach einem Rekordverlust von 1,64 Billionen Kronen im von Marktturbulenzen geprägten Vorjahr, wie der weltgrößte staatliche Vermögensfonds mitteilte. "Trotz hoher Inflation und geopolitischer Unruhen war der Aktienmarkt 2023 sehr stark", begründete der oberste Fondsmanager Nicolai Tangen die gut laufenden Geschäfte.

Insbesondere Technologieaktien hätten sehr gut abgeschnitten. Die Rendite des Fonds lag im letzten Jahr bei 16,1 Prozent. Der 1996 gegründete Fonds investiert die Einnahmen aus dem norwegischen Öl- und Gassektor. Er ist weltweit an mehr als 8800 Unternehmen beteiligt, wobei er 1,5 Prozent aller börsennotierten Aktien besitzt. Investiert wird aber auch in Anleihen, nicht börsennotierte Immobilien und Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.

Norwegens Mega-Staatsfonds macht Riesengewinn
11:07 Uhr

Intelligentes Investieren mit Zertifikaten - Experten erst für das zweite Halbjahr optimistisch

Viele Experten erwarten für 2024 ein geteiltes Jahr: Für das 1. Halbjahr sind die meisten pessimistisch, erwarten aber eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Wer sein Risiko reduzieren möchte und auch bei nicht boomenden Börsen die Chance auf eine gute Rendite erhalten möchte, kann das zum Beispiel mit Aktienanleihen oder Discountzertifikaten machen. Denn wer seinen möglichen Gewinn begrenzt, würde auch erst später ins Minus rutschen als bei der Direktanlage. Auf dem Fondskongress in Mannheim hat Friedhelm Tilgen darüber mit Christian Köker von der HSBC und Carsten Wanner vom Vermögensverwalter wsw Portfolio Management gesprochen.

Intelligentes Investieren mit Zertifikaten - Experten erst für das zweite Halbjahr optimistisch
10:42 Uhr

Boeing fliegt im Krisenmodus - weiteres Problem tut sich auf

Der krisengeschüttelte US-Flugzeugbauer Boeing hat seinen Antrag bei der US-Luftfahrtbehörde FAA auf eine Ausnahmegenehmigung für die Sicherheitszertifizierung seines Passagierflugzeugs 737 Max 7 zurückgezogen. "Während wir zuversichtlich sind, dass die vorgeschlagene temporäre Ausnahme für dieses System den etablierten FAA-Prozessen folgt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, werden wir stattdessen eine technische Lösung einführen, die während des Zertifizierungsprozesses abgeschlossen wird", teilt Boeing mit.

Die Vorsitzende der Luftfahrt-Untersuchungskommission hatte sich vergangene Woche wegen Sicherheitsbedenken gegen den Antrag von Boeing ausgesprochen. Sie wies darauf hin, dass die von Boeing beantragte Ausnahmegenehmigung "ein Enteisungssystem betrifft, das überhitzen und dazu führen könnte, dass sich die Triebwerksgondel löst und abreißt. Dadurch könnten Trümmerteile in den Rumpf eindringen und Passagiere auf Fensterplätzen hinter dem Flügel gefährden". Mit der Ausnahmegenehmigung hätte die 737 Max 7 vorzeitig in den kommerziellen Betrieb gehen können.

Boeing fliegt im Krisenmodus - weiteres Problem tut sich auf
10:35 Uhr

Deutsche Wirtschaft zum Jahresende geschrumpft

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zum Jahresende 2023 geschrumpft: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ging die Wirtschaftsleistung zwischen Oktober und Dezember preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal zurück. Die Behörde bestätigte damit erste Schätzungen von Mitte Januar.

Demnach ging das preisbereinigte BIP im gesamten Jahr 2023 um ebenfalls 0,3 Prozent zurück. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang über das Jahr gesehen 0,1 Prozent, wie die Statistiker am Dienstag weiter mitteilten.

Deutsche Wirtschaft zum Jahresende geschrumpft
10:15 Uhr

Musks Neuralink-Chip erstmals in Menschen eingesetzt

Elon Musks Startup Neuralink verzeichnet einen Erfolg: Das Neurotechnologie-Unternehmen setzt erstmals sein Implantat in das Gehirn eines Menschen ein. Damit sollen Gelähmte nur mittels ihrer Gedanken technische Geräte wie Smartphones steuern können. Bei Affen funktioniert das Implantat bereits.

Musks Neuralink-Chip erstmals in Menschen eingesetzt
09:51 Uhr

20 Prozent rauf, 21 Prozent runter – Turbulenzen an US-Nachbörse

Sanmina haben im nachbörslichen US-Handel zum Wochenstart einen Satz um fast 20 Prozent. Der Fertigungsdienstleister hatte neben der Vorlage von Erstquartalszahlen Zweitquartalszahlen über den bisherigen Erwartungen in Aussicht gestellt.

Northrop Grumman verteuerten sich um 1,3 Prozent mit der Mitteilung des Rüstungsunternehmens, beschleunigt eigene Aktien zurückzukaufen.

Calix sackten dagegen um 21 Prozent ab. Das Breitbandsoftwareunternehmen hatte mit Zahlen und Ausblick enttäuscht. Harmonic verbilligten sich um 4,5 Prozent. Der Anbieter von Videorouting-, Server- und Speicherprodukten hatte zwar gute Quartalszahlen vorgelegt, aber auch mit einem enttäuschenden Ausblick aufgewartet.

20 Prozent rauf, 21 Prozent runter – Turbulenzen an US-Nachbörse
09:31 Uhr

Deutschland steckt in der Rezession fest

Die deutsche Wirtschaft rutscht dem IFO-Institut zufolge im laufenden Winterquartal in eine Rezession ab. Das Bruttoinlandsprodukt werde von Januar bis März voraussichtlich um 0,2 Prozent zum vorangegangenen Vierteljahr zurückgehen, wie die Wirtschaftsforscher schätzen. Ende 2023 war Europas größte Volkswirtschaft nach ersten groben Schätzungen des Statistischen Bundesamtes bereits um 0,3 Prozent geschrumpft.

"Damit würde die deutsche Wirtschaft in der Rezession stecken", sagt IFO-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagten die Unternehmen über eine sinkende Nachfrage. "In der Industrie und der Bauwirtschaft sind mittlerweile die dicken Auftragspolster abgeschmolzen, die die Unternehmen noch zu Corona-Zeiten aufgebaut hatten", ergänzt der Ökonom. "Die Auftragseingänge sind seit vielen Monaten rückläufig, und vor allem im Wohnungsbau schwappte eine Stornierungswelle durch das Land." Hinzu komme noch eine restriktive Geldpolitik. Im Kampf gegen die Inflation haben die Notenbanken in Europa und Nordamerika ihre Leitzinsen kräftig angehoben, was derzeit die volle Wirkung entfalte. Die Finanzierung von Investitionen wird dadurch deutlich teurer.

Deutschland steckt in der Rezession fest
09:16 Uhr

DAX-Kampf um die 17.000

Knapp 60 Punkte fehlen dem DAX am Montagsschluss zur 17.000er-Marke und zum neuen Allzeithoch. Zum Start ins Dienstagsgeschäft sind es noch einmal weniger Zähler. Aktuell notiert der deutsche Börsenleitindex bei Kursen um 16.980 Stellen - ein Plus von 0,2 Prozent.

"Die Chancen für ein neues Allzeithoch stehen gut", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. Sie verweist auf die Rekordjagd an der Wall Street, wo zum Wochenstart der S&P-500 erneut auf einem Höchststand geschlossen hatte.

DAX-Kampf um die 17.000
08:59 Uhr

Nahost treibt Preise am Ölmarkt

Die Ölpreise legen zunächst zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet 82,69 Dollar. Das sind 29 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt 36 Cent auf 77,14 Dollar.

Wichtigstes Thema am Erdölmarkt sind die Spannungen im Nahen Osten, die zunehmend zu eskalieren drohen. Als große Gefahr gilt eine direkte Konfrontation zwischen den USA und Iran, nachdem bei einem Drohnenangriff am Wochenende in Jordanien drei US-Soldaten ums Leben gekommen sind. Die USA machen vom Iran unterstützte Milizen für den Angriff verantwortlich; der Iran weist jede Verantwortung von sich.

Die Lage in der ölreichen Region des Nahen Ostens ist wegen des Gaza-Kriegs und wiederholter Angriffe jemenitischer Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer angespannt. Entsprechend hat sich Rohöl zuletzt auch spürbar verteuert. Als Gegengewicht fungiert das hohe und steigende Ölangebot aus Ländern wie den USA oder Kanada. Die Nachfrage nach Öl, Benzin und Diesel ist wegen der mauen Weltwirtschaft derzeit eher schwach.

Nahost treibt Preise am Ölmarkt
08:45 Uhr

Toyota sticht VW klar aus

Toyota holt sich zum vierten Mal in Folge die Krone als absatzstärkster Hersteller der Welt. Im vergangenen Jahr sei ein Verkaufsrekord von 11,2 Millionen Fahrzeugen erzielt worden, teilt das Unternehmen mit. Toyota verzeichnete nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr weltweit ein Absatzplus von 7,2 Prozent, wozu auch die Verkäufe der Lastwagensparte Hino Motors und des Kleinwagenbauers Daihatsu beitrugen, sowie ein Rekordabsatz von 8,9 Millionen Fahrzeugen in Übersee. Der Absatz von reinen Toyota-Fahrzeugen stieg auf den Rekordwert von 10,3 Millionen Autos. Davon entfiel rund ein Drittel auf Hybridfahrzeuge. Rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge machten weniger als ein Prozent aus. Der zweitplatzierte deutsche Rivale Volkswagen meldete Anfang des Monats einen Absatzanstieg im vergangenen Jahr um zwölf Prozent auf 9,2 Millionen Fahrzeuge.

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Toyota sticht VW klar aus
08:28 Uhr

Evergrande-Urteil hinterlässt Fragezeichen bei Anlegern

Eine sehr schwache Tendenz in Hongkong und andernorts wenig veränderte Indizes prägen das Bild an den Börsen in Ostasien und Sydney. Gute Vorgaben aus den USA werden damit nur zum Teil nachvollzogen. Dort hatten sinkende Marktzinsen am Aktienmarkt für Kauflaune und neue Rekordhochs der Indizes gesorgt. Auslöser war, dass der Mittelbedarf der USA für das zweite Quartal deutlich gesenkt wurde.

Der HSI in Hongkong knickt um 2,1 Prozent ein. Für Verunsicherung sorgt das Urteil eines Hongkonger Gerichts vom Montag, das eine Liquidation des Immobilien-Krisenkonzerns Evergrande verfügt hatte. Weiter unklar ist, wie Festlandchina, wo Evergrande fast sein komplettes Geschäft bestreitet, auf das Urteil reagieren wird. Die Evergrande-Aktie war am Montag nach Bekanntwerden des Urteils um über 20 Prozent abgestürzt, ehe sie vom Handel ausgesetzt wurde, was sie weiterhin ist. Andere Immobilienaktien stehen unter Druck: Country Garden verlieren 4,3, China Resources Land 3,0 oder Longfor 7,3 Prozent.

In Shanghai geht es für den Composite um weitere 0,7 Prozent nach unten, dort hatte der Markt am Vortag anders als Hongkong bereits etwas stärker nachgegeben angesichts des Urteils zu Evergrande. Kleine Gewinne verzeichnen derweil die Börsen in Seoul, Sydney und Tokio. Für den Nikkei-Index geht es um 0,2 Prozent nach oben auf 36.116 Punkte. Dabei dürfte der Yen noch etwas bremsend wirken. Er legt zur gleichen Vortageszeit deutlich zu auf 147,35 Yen je Dollar von etwa 148,00 nach dem Rückgang der US-Marktzinsen am Montag.

Evergrande-Urteil hinterlässt Fragezeichen bei Anlegern
08:11 Uhr

Frankreichs Wirtschaft düpiert die deutsche

Die französische Wirtschaft hat die deutsche im vergangenen Jahr beim Wachstum erneut abgehängt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 0,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee mitteilt. 2022 hatte es allerdings noch ein Plus von 2,5 Prozent gegeben, 2021 sogar von 6,5 Prozent. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft schrumpfte einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes zufolge im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent, nachdem es 2022 noch zu plus 1,8 Prozent und 2021 zu plus 3,2 Prozent gereicht hatte.

Zu verdanken hat die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone die vergleichsweise robuste Entwicklung im vergangenen Jahr vor allem einem Frühjahrsaufschwung. Im Rest des Jahres blieb die Aktivität weitgehend stabil. So auch im vierten Quartal: Von Oktober bis Dezember stagnierte das BIP, weil die Unternehmen weniger investierten und die Verbraucher etwas weniger konsumierten als im Vorquartal. Dagegen stützte der Außenhandel die Konjunktur.

Frankreichs Wirtschaft düpiert die deutsche
07:55 Uhr

Westwing überzeugt im Schlussquartal

Als solide werden die Zahlen von Westwing zum vierten Quartal gewertet. Positiv werden der freie Cashflow sowie die Entwicklung im Bruttowarenvolumen gewertet. Das Brutto-Warenvolumen wuchs im Schlussquartal um 4 Prozent auf 147 Millionen Euro, im Gesamtjahr stagnierte die Kennziffer bei 481 Millionen Euro. Der freie Cashflow fiel leicht positiv aus, infolgedessen konnte die Nettoliquidität auf Jahressicht gesteigert werden.

Westwing überzeugt im Schlussquartal
07:41 Uhr

Wann bläst der DAX zur Rekordjagd?

Der DAX wird aktuell bei 16.925 Punkten weiter im Bereich der 17.000er-Marke gesehen. Damit dürfte im Tagesverlauf der Test des Rekordhochs aus dem Dezember 2023 bei 17.003 Punkten auf der Tagesordnung stehen. Die asiatischen Börsen geben keine klare Richtung vor, nachgebende Renditen unterstützen aber die gute Stimmung am Aktienmarkt. Im Fokus stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank am Mittwoch und der Bank of England am Donnerstag.

Es gilt als so gut wie sicher, dass die Fed den Leitzins unverändert bei 5,25 bis 5,5 Prozent belassen wird, deshalb werden die Anleger vor allem auf die begleitenden Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell achten, die Aufschluss über den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung geben soll. Die Renditen der US-Staatsanleihen hatten am Montag nachgegeben, nachdem das US-Finanzministerium die Schätzung für die staatliche Kreditaufnahme im laufenden Quartal gesenkt hatte.

Weiter kommen Impulse von der Berichtssaison, etwa ein Zehntel der Stoxx-600-Unternehmen legt diese Woche Zahlen vor. In den USA wird besonders auf die Schwergewichte aus der Technologiebranche geschaut werden. Alphabet und Microsoft berichten bereits am Abend, Meta, Amazon.com und Apple am Donnerstag.

Wann bläst der DAX zur Rekordjagd?
07:23 Uhr

Musks Neuralink liefert Durchbruch

Das Startup-Unternehmen Neuralink von Tesla-Chef Elon Musk hat erstmals einen drahtlosen Gehirn-Computerchip bei einem Patienten eingesetzt. Der erste Mensch habe das Implantat am Sonntag erhalten und erhole sich gut, so Musk. Erste Ergebnisse zeigten eine vielversprechende Erkennung von Neuronenspitzen. Das erste Produkt von Neuralink werde Telepathy heißen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte dem Unternehmen im vergangenen Jahr grünes Licht für eine erste Studie mit dem Implantat am Menschen gegeben.

Ziel der Studie sei es, die Funktionalität des Gerätes zu evaluieren, das es Menschen mit einer Lähmung aller vier Gliedmaßen ermöglichen soll, Geräte mit ihren Gedanken zu steuern, so das Unternehmen. Neuralink hat die Studie im vergangenen September für Probanden ausgeschrieben. Wie viele Patienten die FDA letztlich zugelassen hat, ist nicht bekannt. Das Neurotechnologie-Unternehmen entwickelt seit 2016 Gehirnimplantate. Mit den Schnittstellen will Musk neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Rückenmarksverletzungen heilen.

Musks Neuralink liefert Durchbruch
07:05 Uhr

Immobilienkrise in China zieht Kurse abwärts

Nach einer kurzen Aufholjagd sind die Märkte in China wieder auf Talfahrt gegangen. Belastet von der gerichtlich angeordneten Auflösung des Immobilienriesen China Evergrande gibt der Shanghai Composite 0,6 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,8 Prozent. Mögliche Auswirkungen auf den fragilen Immobilienmarkt des Landes halten die Anleger in Atem.

Der Nikkei folgt dagegen der Wall Street ins Plus und notiert 0,3 Prozent höher bei 36.137 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index steigt 0,2 Prozent auf 2535 Zähler. Angesichts der optimistischen US-Konjunkturaussichten decken sich die Anleger mit schwergewichtigen Technologiewerten ein: Der Chiptester-Hersteller Advantest legt 1,41 Prozent, Shin-Etsu Chemical 2,28 Prozent und Tokyo Electron 0,36 Prozent. Der Chiphersteller Renesas Electronics gewinnt 3,08 Prozent und ist damit der größte prozentuale Gewinner im Nikkei. Der Klimaanlagenhersteller Daikin Industries klettert 0,86 Prozent. "Die Erwartungen an eine weiche Landung der US-Wirtschaft nehmen zu", sagt Yugo Tsuboi von Daiwa Securities. "Die Anleger kauften Aktien, die wahrscheinlich von der Weltwirtschaft betroffen sein werden."

Immobilienkrise in China zieht Kurse abwärts
06:51 Uhr

"Große Termine stehen an"

Mit moderaten Gewinnen startet die Wall Street in die neue Handelswoche. Der S&P-500 kann wieder mit einem Allzeithoch glänzen. Dennoch ist die Stimmung eher verhalten. Dafür gibt es zwei Gründe.

"Große Termine stehen an"
06:40 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,1 Prozent auf 147,31 Yen und stagniert bei 7,1777 Yuan. Zur Schweizer Währung notiert er kaum verändert bei 0,8613 Franken. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,0831 Dollar und notiert kaum verändert bei 0,9331 Franken. Das Pfund Sterling stagniert bei 1,2711 Dollar.

Euro / Dollar o

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:30 Uhr

KI, Cloud, BIP - und ein neuer DAX-Rekord

Das Vorwochenplus von mehr als zwei Prozent hat seine Spuren beim DAX hinterlassen. In die neue Börsenwoche geht es deshalb zunächst mit Abgaben, die sich aber in Grenzen halten. Nach wie vor notiert der deutsche Börsenleitindex über der 16.900er-Marke und damit in der Nähe seines Allzeithochs aus dem vergangenen Jahr. Eine stabile Wall Street stützt - und so könnte der DAX heute zum Angriff auf seinen Rekord bei 17.003 Zählern blasen.

Zunächst stehen frische Konjunkturdaten im Anlegerblick: Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die vorläufigen Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2023. Einer ersten groben Schätzzahl der Wiesbadener Statistiker zufolge dürfte die Wirtschaftskraft um 0,3 Prozent gesunken sein. Für das laufende Jahr erwarten Experten bestenfalls ein leichtes Wachstum. Auch aus Europa kommen frische BIP-Zahlen.

Daneben will der Internationale Währungsfonds (IWF) seine neuen Prognosen für die Weltwirtschaft und die einzelnen Länder veröffentlichen. Es wird damit gerechnet, dass das globale Wachstum in diesem Jahr schwach bleibt und kaum über drei Prozent kommen wird. Deutschland war zuletzt das größte Sorgenkind unter den großen Industrienationen, nur hier schrumpfte die Wirtschaft 2023.

Unternehmensseitig geht es erst nach US-Börsenschluss so richtig los, gleich mehrere US-Big-Techs kommen mit frischen Geschäftszahlen um die Ecke: Wie in den vergangenen Quartalen dreht sich bei den Geschäftszahlen der Google-Mutter Alphabet und des Software-Riesen Microsoft wieder alles um das Cloud-Geschäft und das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Dank zahlreicher KI-Produkte hatte Microsoft im dritten Quartal überzeugt. Mitte Januar überholte die Firma zeitweise den iPhone-Anbieter Apple als weltweit wertvollstes Börsenunternehmen.

Bei AMD steht die boomende Nachfrage nach Hochleistungschips für rechenintensive Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Gleichzeitig will die US-Regierung einem Zeitungsbericht zufolge milliardenschwere Hilfen für den Bau neuer Werke ankündigen. Börsianer warten bei AMD vor allem auf Neuigkeiten zum Hoffnungsträger "MI300", der es mit den KI-Prozessoren des Platzhirschs NVidia aufnehmen soll. Weitere Wochentermine finden Sie hier.

KI, Cloud, BIP - und ein neuer DAX-Rekord