DAX verlebt einen erfolgreichen Himmelfahrtstag
Am deutschen Aktienmarkt hat die Aufwärtsbewegung wieder an Dynamik gewonnen. Allerdings war feiertagsbedingt das Handelsvolumen gering. "Im Grunde genommen, war am 'Vatertag' in den Bollerwagen mehr los als auf dem Parkett", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Unterstützung kam von den US-Börsen, wo einige Unternehmensgewinner über den Erwartungen ausgefallen sind, was als Rückenwind auch dem DAX und seinen kleineren Geschwistern halfen. Wenn es der DAX nachhaltig über den Abwärtstrend bei rund 14.200 Punkten schaffen sollte, wird wieder mehr los sein auf dem Parkett."
Gestützt wurde die Stimmung zudem vom Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde und keine negativen Überraschungen enthielt. Meyer meinte dazu: "In den USA glauben die Marktteilnehmer nach der Veröffentlichung des Fed-Protokolls zwar an weiter kräftig steigende Zinsen, aber nicht mehr so stark wie in den letzten Tagen. Seit Anfang Mai hat man beim sogenannten Federal Fund Rate Future 40 Basispunkte wieder ausgepreist."
Ein Analyst verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Notenbanker die US-Wirtschaft in einer starken Verfassung sähen. Weiter stützte, dass der Lockdown in Shanghai nun in kleinen Schritten wieder aufgehoben wird und damit die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen kann.
Der DAX ging mit einem satten Gewinn von 1,6 Prozent auf 14.231 Punkte aus dem Himmelfahrtshandel. Der EUROSTOXX50 notierte 1,9 Prozent höher bei 3745 Stellen.
Bayer legten im DAX um 3,3 Prozent zu auf 65,90 Euro, nachdem die Analysten der Citigroup die Aktie mit einem Kursziel von 106 Euro zum Kauf empfohlen haben. Die Citigroup sieht für den Blutverdünner Asundexian ein deutlich höheres Potenzial als der Konsens.
Die Internet-Titel Zalando, Hellofresh und Delivery Hero lagen auf den vorderen Plätzen im Leitindex und verteuerten sich zwischen 6,2 und 10,2 Prozent. Mehr als ein weiterer Versuch der Bodenbildung auf tiefem Kursniveau ist das aber derzeit nicht.
Einigung bei Nordex vor Werksschließung in Rostock
Wenige Wochen vor der für Ende Juni angekündigten Schließung der Rotorblatt-Fertigung in Rostock hat das Management des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex mit dem Betriebsrat eine Einigung erzielt. Angaben zufolge erhalten die rund 500 betroffenen Beschäftigten neben einer Abfindung und einer Einmalzahlung auch die Möglichkeit des Eintritts in eine Transfergesellschaft. Dort bekämen sie Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
Zudem stocke Nordex für einen Zeitraum von fünf bis zwölf Monaten das Transferkurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettogehalts auf, hieß es weiter. Allen Auszubildenden in der Rotorblatt-Fertigung werde ermöglicht, ihre Ausbildung entweder bei einem Kooperationspartner in der Region oder an einem anderen Nordex-Standort fortzuführen.
Störungen bei Zahlungsterminals dauern an
Kunden im deutschen Einzelhandel sind weiterhin teilweise mit Problemen bei Zahlungen per Giro- oder Kreditkarte konfrontiert. Die Störungen dauerten an, sagte ein Sprecher des Finanzdienstleisters Concardis am Nachmittag: "Wir warten weiter auf Signale von Verifone." Ähnlich äußerte sich eine Sprecherin des Zahlungsdienstleisters Payone.
Bundesweit gibt es demnach seit Dienstagabend erhebliche Einschränkungen bei der Verarbeitung von Transaktionen bei Kartenzahlungsterminals des Typs H5000 des Herstellers Verifone. Das US-Unternehmen reagierte bislang auf Anfragen nicht.
Ölpreise gehen stärker nach oben
Mit den positiven Daten aus den USA sind auch die Ölpreise am Nachmittag wieder kräftig in die Höhe gesprungen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um zwei Prozent auf 116,57 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 2,7 Prozent auf 113,78 Dollar zu.
Die Ölpreise bewegen sich seit einiger Zeit auf hohem Niveau zwischen Angebotsrisiken und Nachfragesorgen. Angetrieben werden sie von einem deutlich verminderten Angebot aus Russland infolge scharfer westlicher Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs. Belastung geht von der strengen Corona-Politik Chinas aus, die die Wirtschaft des Landes und den Welthandel bremst.
Brent Rohöl
DAX bekommt nach US-Handelsbeginn zweite Luft
Der positive Handelsstart in New York hat die deutschen Indizes weiter nach oben getrieben. Der DAX vergrößerte sein Plus und stieg um 1,3 Prozent auf 14.198 Punkte. Der EUROSTOXX50 kletterte um ebenfalls 1,3 Prozent auf 3726 Zähler.
US-Börsen legen starken Start hin
Ermutigende Firmenbilanzen und optimistische Ausblicke locken Anleger an die Wall Street. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung um jeweils etwa ein Prozent. Zwar schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal etwas stärker als gedacht. Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill, wertete dies jedoch als Zeichen, dass die US-Notenbank Fed in einigen Monaten das Tempo ihrer Zinserhöhungen reduzieren könnte.
Bei den Aktienwerten standen Einzelhändler im Rampenlicht. Zu den Favoriten gehörte hier Macy's mit einem Kursplus von fast 16 Prozent. Der Gewinn der Kaufhauskette hat im abgelaufenen Quartal mit 1,08 Dollar je Aktie die Erwartungen übertroffen. Kräftig zulegen konnten auch Dollar General und Dollar Tree, die sich um bis zu 20 Prozent verteuerten. Die beiden Discounter hoben ihre Umsatzziele für 2022 an.
Megadeal in Softwarebranche
Der Chipkonzern Broadcom will sein Software-Geschäft mit der Übernahme des Cloud-Spezialisten VMware verstärken. Broadcom bietet 142,5 Dollar pro Aktie, wie die Unternehmen mitteilten. Damit würde VMware insgesamt mit rund 61 Milliarden Dollar bewertet. Broadcom übernimmt zudem acht Milliarden Dollar an Schulden von VMware.
VMware ist auf Cloud-basierte Software für Unternehmen spezialisiert und gehörte bis zur Abspaltung im vergangenen Jahr mehrheitlich zum US-Computerkonzern Dell Technologies.
Joby-Aktie vorbörslich stark
Grünes Licht der US-Luftfahrtbehörde für den kommerziellen Betrieb von Flugtaxis beflügelt Joby. Die Aktie des Anbieters elektrisch betriebener Kleinstflugzeuge verteuerte sich im vorbörslichen US-Geschäft um gut 16 Prozent auf 6,10 Dollar. Mit der Genehmigung der FAA kann Joby seine Dienstleistung wie geplant ab 2024 anbieten.
Weitere Zinssenkungspläne machen Russlands Rubel weich
Spekulationen auf weitere Zinssenkungen in Russland haben dem Rubel wieder zugesetzt. Der US-Dollar stieg in der Spitze um 7,7 Prozent auf 63,92 Rubel. Auf einer außerplanmäßigen Sitzung beschloss die russische Zentralbank die Senkung der Leitzinsen um drei Prozentpunkte auf elf Prozent. Sie sieht zudem Spielraum für weitere Lockerungen in diesem Jahr.
Türkei-Leitzins unverändert - bei plus 122 Prozent bei Erzeugerpreisen
Die türkische Notenbank hat die Zinsen trotz einer extrem hohen Inflation nicht angetastet. Der Leitzins bleibe bei 14 Prozent, teilte die Zentralbank in Ankara mit. Seit Januar halten die Währungshüter den Zins stabil.
Der Leitzins liegt deutlich unter der sehr hohen Inflationsrate. Die Verbraucherpreise waren im April um fast 70 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die Erzeugerpreise legten sogar um 122 Prozent zu. Die durch den Ukraine-Krieg gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise sowie neue Lieferkettenprobleme haben die Entwicklung noch einmal verschärft.
SAP-Vorstandschef Klein über die Stimmung in Davos
Unternehmen, Verbände und Politiker aller Welt kommen in Davos zum Weltwirtschaftsforum zusammen. Der SAP-CEO Christian Klein erklärt im Interview, warum der Klimawandel für ihn die größte Bedrohung darstellt. Auch äußert er sich zur Zusammenarbeit mit China.
Reaktion auf Inflation: Apple erhöht Löhne in den USA
Der Techriese Apple will einem Zeitungsbericht zufolge angesichts der zunehmenden Inflation den Stundenlohn für seine Mitarbeiter in den USA erhöhen. Das Einstiegsgehalt für stundenweise Beschäftigte in den Vereinigten Staaten werde auf mindestens 22 Dollar steigen, was einer Erhöhung um 45 Prozent gegenüber 2018 entspreche, berichtete das "Wall Street Journal" aus einer internen E-Mail des Unternehmens. Die neue Gehaltsstruktur soll demnach Anfang Juli in Kraft treten.
Apple
Noch kein klarer Trend an Wall Street zu erkennen
An der Wall Street ist der Mut der Anleger nach einer festen Tendenz des Vortages schon wieder verflogen. Der Aktienterminmarkt deutet auf einen gut behaupteten Handelsstart am Kassamarkt hin, im Technologiesektor könnte es sogar abwärts gehen. Bereits in der gesamten Woche hat sich kein klarer Trend herausgebildet. Gestern hatte das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank künftige Zinserhöhungen um jeweils 50 Basispunkte praktisch angekündigt.
Unter den Einzelwerten verlieren Apple vorbörslich 1,4 Prozent. Der Technologiegigant soll nach einem Agenturbericht seine Zulieferer angewiesen haben, in diesem Jahr etwa 220 Millionen iPhones zu produzieren. Das entspricht etwa dem Fertigungsniveau von 2021, liegt aber nach den Analysten von Equita Sim weit unter der Marktprognose.
Weißbierhersteller-Chef spricht von "grausamen" Kosten
Der Vertriebschef der Brauerei Erdinger Weißbräu hält Bier für viel zu billig. Vor dem Hintergrund von explodierenden Energiekosten müsste Bier viel teurer werden, sagte Josef Westermeier "t-online": "Theoretisch könnte ein Kasten Weißbier drei bis vier Euro teurer werden. Wann genau, ist offen."
Brauen verbrauche viel Energie. Die gestiegenen Kosten sind laut Westermeier "grausam, sie haben sich verdreifacht". Bei einer Gaskrise wegen des Ukrainekrieges müsste das Familienunternehmen abwägen, was es noch produzieren könne und was nicht.
Chemieaktie steht massiv unter Druck
Ein mit Enttäuschung aufgenommener Ausblick macht der Aktie des Chemiekonzerns Johnson Matthey zu schaffen. Deren Kurs rutschte an der Londoner Börse um bis zu 6,8 Prozent ab. Das Unternehmen, das unter anderem Katalysatoren herstellt, rechnet 2022/23 mit einem Betriebsergebnis in der unteren Hälfte der Markterwartungen. Die großen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, die 2022/23 zu erwarten seien, könnten den Geschäftsverlauf beeinflussen, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.
DAX behauptet Plus
Der DAX hat sich auch am Mittag über der Marke von 14.000 Punkten bewegt. Der deutsche Leitindex gewann 0,6 Prozent auf 14.089 Punkte. Der EUROSTOXX50 notierte 0,5 Prozent höher bei 3693 Stellen.
Ganz vorne im DAX lagen Zalando mit plus 3,2 Prozent. Daimler Truck, Airbus und Hellofresh legten mehr als zwei Prozent zu. Am Indexende notierten Merck KGAA mit minus 0,8 Prozent.
Tesla plant Güterbahnhof in Grünheide
Der Elektroauto-Pionier Tesla will das Gelände seiner Autofabrik im brandenburgischen Grünheide um einen Güterbahnhof und weitere Logistikflächen erweitern. Das US-Unternehmen stellte nach Angaben der Gemeinde einen Antrag zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens.
"Das ist eine Fläche, die ist noch nicht mit einem B-Plan belegt", sagte Bürgermeister Arne Christiani. Er sprach von mehr als 100 Hektar.
VW leicht positiv bewertet - Aktie trotzdem rot
Leicht positiv bewerten Marktteilnehmer die Entwicklung bei Volkswagen. Zum einen hat die EU die Übernahme von Europcar genehmigt. Zum zweiten ist der Diesel-Skandal nun auch in Großbritannien mit einem Vergleich vom Tisch. Und schließlich verwiesen Händler auf Aussagen von Konzernchef Herbert Diess in Davos, nach denen sich die Lage beim Bezug von Chips verbessert. Die VW-Vorzugsaktie verlor allerdings 0,8 Prozent.
Russischer Leitzins sinkt stärker als erwartet
Die russische Notenbank hat ihre Geldpolitik trotz der anhaltenden Sanktionen gegen das Land erneut gelockert. Der Leitzins werde um drei Prozentpunkte auf 11,0 Prozent reduziert, teilte die Bank Rossii mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einer Zinssenkung auf 11,5 Prozent gerechnet. Die Zentralbank stellte weitere Senkungen in diesem Jahr in Aussicht. Es ist die dritte Zinssenkung in Folge.
Das Geldinstitut erwartet einen Rückgang der Inflation in Russland. Der Rückgang der Inflationsrate von 17,8 Prozent im April auf 17,5 Prozent im Mai sei stärker als erwartet ausgefallen. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von vier Prozent an.
Leergutmangel setzt Bierbrauer unter Druck
In Brauereien wird das Leergut knapp. Häufig wird zu lange mit der Rückgabe leerer Flaschen gewartet. Auch Glasflaschen für Wasser oder Säfte könnten rar werden. Holger Eichele vom Deutschen Brauer-Bund erklärt die "besonders angespannte Lage in diesem Jahr".
Fed-Protokoll juckt Euro überhaupt nicht
Euro / DollarDer Euro hat am Morgen etwas schwächer tendiert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,0686 US-Dollar und damit etwas weniger als in der Nacht. Zwischenzeitlich war der Euro wieder über 1,07 Dollar geklettert, konnte die Marke aber nicht halten. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0656 Dollar festgesetzt.
Kaum neue Impulse lieferte das am Vorabend veröffentlichte Protokoll zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank. Im Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten aus den USA das Geschehen am Devisenmarkt beeinflussen.
Russische Schätzung zur eigenen Ölförderung 2022
Die russische Regierung liefert mal wieder Zahlen. Die Ölproduktion des flächengrößten Landes der Erde wird nach Einschätzung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Alexander Nowak in diesem Jahr um bis zu 8,4 Prozent schrumpfen. Nach 524 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr dürften es 2022 noch 480 bis 500 Millionen Tonnen werden, sagt Nowak in der iranischen Hauptstadt Teheran. Die Prognose könne sich je nach Situation noch ändern.
Das Wirtschaftsministerium in Moskau erwartet in seinem Basis-Szenario einen Rückgang um 9,3 Prozent auf rund 475 Millionen Tonnen. "Ich denke, der Rückgang wird viel geringer sein", sagt Nowak.
Erfolgreich investieren trotz hoher Kursschwankungen
Unsicherheiten dominieren weiterhin das Marktgeschehen und sorgen für heftige Kursschwankungen. Worauf müssen sich Anleger in nächster Zeit einstellen? Raimund Brichta spricht mit Kemal Bagci von der BNP Paribas über Strategien für risikofreudige und eher vorsichtige Anleger.
DAX geht mit kleinem Plus in den Handel
Leichte Aufschläge am deutschen Aktienmarkt: Der DAX beginnt den Feiertagshandel mit 0,2 Prozent auf 14.040 Punkte. MDAX und SDAX gewannen je 0,1 Prozent, der TECDAX verlor 0,1 Prozent.
Es wird an Himmelfahrt ein dünnes Handelsvolumen erwartet. An der DAX-Spitze notierten Bayer mit plus 1,2 Prozent.
Vorsichtiger Handel in Japan und China
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten haben sich die japanischen Anleger zurückgehalten. Der Nikkei verlor 0,3 Prozent auf 26.604 Punkte, der breiter gefasste Topix lag minimal im Plus. Der Ausblick für die Weltwirtschaft bleibe ungewiss und aus dem heimischen Markt mangele es auch an Impulsen, sagte ein Händler. Etwas Unterstützung erhielt die Börse von den am Mittwochabend veröffentlichten Protokollen der jüngsten Fed-Sitzung.
An der chinesischen Börse hielt sich die Kauflaune ebenfalls in Grenzen. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen rückte um 0,1 Prozent vor.
Sony fährt Konsolen-Produktion auf Rekordhöhe hoch
Der japanische Elektronikriese Sony erwartet Entspannung bei den Lieferketten und plant daher, die Produktion seiner Spielekonsole Playstation 5 hochzufahren. Es gebe wegen der Corona-Lockdowns in China zwar weitere Unsicherheiten, doch "die Dinge bessern sich definitiv", sagte Jim Ryan, Vorstandschef von Sony Interactive Entertainment bei einem Investoren-Treffen.
Daher "planen wir weitere starke Steigerungen der Konsolen-Produktion, die uns auf ein Produktionsniveau bringen, das wir noch nie zuvor erreicht haben", kündigte Ryan an. Dabei werde Sony sein Spiele-Angebot erweitern.
DAX vorbörslich mit kleiner Himmelfahrt
Zu Christi Himmelfahrt wird der DAX wohl höher starten. So stellen es jedenfalls Berechnungen von Banken und Brokerhäusern dar. Die jüngsten Sitzungsprotokolle der US-Notenbank stimmten die Anleger zuversichtlich. Die Fed signalisierte wie erwartet weitere Zinserhöhungen um einen halben Prozentpunkt für die Sitzungen im Juni und Juli. Einige Investoren hatten befürchtet, dass die Protokolle Hinweise auf ein noch aggressiveres Straffungstempo der Fed in den kommenden Monaten geben könnten.
Außer den Erstanträgen für US-Arbeitslosenhilfe stehen keine maßgeblichen Konjunkturdaten auf dem Terminplan. Experten erwarten mit 215.000 eine Zahl auf dem Niveau der Vorwoche.
Zinsen hoch, Kurse runter - das wird für den DAX heute wichtig
Das Auf und Ab der Kurse am deutschen Aktienmarkt kennzeichnet die laufende Handelswoche: Der DAX pendelt dabei um die 14.000-Punkte-Marke. Zur Wochenmitte startete er zunächst darüber, fiel dann deutlich darunter und schloss am Ende mit einem Stand von 14.008 Zählern. Das stellte wiederum einen Aufschlag von 0,6 Prozent dar. Bestimmende Themen am Markt waren erneut der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf Lieferketten und die globale Wirtschaft. Zins- und Konjunktursorgen bestimmen das Handeln der Anleger und sorgen dafür, dass bei Kursaufschlägen schnell wieder Gewinne mitgenommen werden.
Im heutigen Geschäft - an Himmelfahrt - dürfte der Handel zwar ruhiger verlaufen. Größere Kursausschläge sind dennoch möglich: Zum einen wurde das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwochabend (MESZ) veröffentlicht. Es war die Sitzung, als die Notenbank die Zinsen deutlich angehoben hatte. Zum anderen ließ der US-Grafikchip-Spezialist Nvidia in seine Bücher schauen - und das nachdem die Aktie zuletzt wie der gesamte Tech-Sektor deutlich unter die Räder gekommen war.
Frische Konjunkturdaten stehen erst am Nachmittag auf der Agenda: In den USA werden dann die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie Daten zur Wirtschaftsentwicklung veröffentlicht. Von Unternehmensseite legt Medtronic bereits am Mittag Quartalszahlen vor.