Bafin beklagt "gewichtige Defizite" der NordLB beim Kampf gegen Geldwäsche
Die NordLB muss auf Druck der Finanzaufsicht Bafin deutliche Mängel beim Vorbeugen von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beseitigen. Die Bafin habe festgestellt, dass bei der Norddeutschen Landesbank (NordLB) "gewichtige Mängel im Bereich der Aktualisierung von Kundendaten vorliegen", erklärte die Bonner Behörde. "Die Mängel betreffen Kundensorgfaltspflichten, namentlich wurden Defizite in den Prozessen und ein erheblicher Rückstand bei der Aktualisierung von Kundendaten festgestellt." Das Institut habe damit gegen Vorgaben des Geldwäschegesetzes verstoßen.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ordnete insbesondere an, dass die NordLB sowohl ein Konzept zur Aktualisierung der Kundendaten vorlegen und umsetzen als auch sämtliche nicht aktualisierten Kundendaten auf einen aktuellen und vollständigen Stand bringen muss. Die Anordnung der Bafin ist den Angaben zufolge seit dem 14. Juni 2026 bestandskräftig. Sie ergeht auf Grundlage des Geldwäsche- sowie des Kreditwesengesetzes.
Die NordLB erklärte, man arbeite intensiv daran, die Anforderungen der Bafin zu erfüllen, und habe dafür Maßnahmen eingeleitet.
Nivea bleibt das Sorgenkind bei Beiersdorf
Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf erwartet nach einem Minus im ersten Halbjahr nun 2026 einen Umsatzrückgang und weniger Gewinn. Beiersdorf rechne mit einem organischen Umsatzminus im niedrigen einstelligen Prozentbereich für die Sparte Consumer mit der Marke Nivea sowie auch für die gesamte Gruppe, teilte der Konzern mit. Für die Gewinnmarge (Ebit-Marge vor Sondereffekten) im Konzern erwartet Beiersdorf nun mindestens 11,8 Prozent. Zuvor hatte der Konzern eine Marge leicht unter den 14 Prozent des Vorjahres in Aussicht gestellt.
Gründe für die Senkung seien ein weiter schwieriger Hautpflegemarkt, eine schlechte Konsumstimmung der Verbraucher und eine langsamer als erwartet ausfallende Erholung bei Nivea. Im ersten Halbjahr schrumpfte der Umsatz im Konzern um 3,5 Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro. Konzernchef Vincent Warnery hatte im März gesagt, er rechne mit einem weiter unsicheren Marktumfeld. Vor allem die Kernmarke Nivea ist nach Jahren des Wachstums unter Druck geraten.
Ölpreis und Zinsen fallen: Wall Street mit Handelsstart im Plus erwartet
Neue Hoffnung auf ein Ende des Nahostkonflikts dürfte die US-Börsen etwas fester in die neue Woche starten lassen. Der S&P-Future und der Nasdaq-Future liegen vorbörslich 0,7 und 1,0 Prozent im Plus.
Der Ölpreis fällt kräftig, nachdem US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben weitere geplante Angriffe auf iranische Ziele abgesagt hat. Stattdessen sollten am Montag Friedensverhandlungen wiederaufgenommen werden, so Trump. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums widersprach allerdings: Teheran verhandele derzeit nicht mit den USA. Aktuell verbilligt sich das Barrel Brentöl um etwa 5,5 Prozent auf gut 83 Dollar, zusätzlich belastet von der Ankündigung der Opec, die Fördermenge im September anzuheben.
Unterstützung für den Aktienmarkt kommt auch von fallenden Marktzinsen. Am Anleihemarkt fällt die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 7 Basispunkte auf 4,67 Prozent. Der Dollar tendiert knapp behauptet. Zum Yen gibt der Greenback etwas deutlicher nach, nachdem die USA und Japan eine koordinierte Intervention zur Stützung der japanischen Währung bestätigt haben.
Konjunkturseitig werden heute der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex sowie der ISM-Index, jeweils für das verarbeitende Gewerbe im Juli, veröffentlicht, dazu die Bauausgaben aus dem Juni. Im Wochenverlauf stehen allerdings stark beachtete Daten vom Arbeitsmarkt an: Am Dienstag Daten zu den Stellenangeboten, am Mittwoch der ADP-Arbeitsmarktbericht für Juli, am Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und als Highlight der Woche am Freitag der offizielle Arbeitsmarktbericht für Juli.
Die Bilanzsaison legt heute eine Pause ein. Nach Börsenschluss wird Palantir über den Verlauf des zweiten Quartals berichten. Am Dienstag wird Spacex erstmals seit dem Börsengang Quartalszahlen vorlegen.
Im Blick steht eine mögliche Fusion im Pharmasektor: Bristol-Myers Squibb soll Berichten zufolge über einen Zusammenschluss mit Astrazeneca verhandeln. Die Aktie von Bristol-Myers Squibb steigt im vorbörslichen Handel um 4,2 Prozent.
Milliardentransaktion: Shell stößt Geschäft mit Erneuerbaren in Europa ab
Der britische Energiekonzern Shell verkauft sein europäisches Onshore-Geschäft mit erneuerbaren Energien an den französischen Konkurrenten TotalEnergies. Die Transaktion umfasse Anlagen in Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien, teilte Shell am Montag mit. Einen Kaufpreis nannte das Unternehmen nicht. Der Abschluss werde bis Ende 2026 erwartet. Das Paket beinhaltet TotalEnergies zufolge rund 500 Megawatt an in Betrieb oder im Bau befindlichen Solar- und Windkraftanlagen sowie eine Projektpipeline von 3,5 Gigawatt.
Gleichzeitig kündigte TotalEnergies an, einen Anteil von 50 Prozent an einem weiteren europäischen Erneuerbaren-Portfolio mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt an den Finanzinvestor KKR zu veräußern. Dieses Portfolio werde mit 1,8 Milliarden Euro bewertet.
Die Verkäufe spiegeln die unterschiedlichen Strategien der beiden Konzerne wider: Shell-Chef Wael Sawan fährt seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren die Investitionen in erneuerbare Energien zurück, um sich stärker auf das klassische Fördergeschäft sowie den Handel zu konzentrieren. TotalEnergies erklärte seinerseits, die Transaktionen stünden im Einklang mit der Strategie, Kapazitäten in wichtigen Märkten aufzubauen und gleichzeitig bis zur Hälfte der eigenen Erneuerbaren-Bestände mit Gewinn zu veräußern.
Opec+ hat die Kontrolle über den Ölpreis verloren
Das Ölexport-Kartell Opec+ weitet die Fördermengen zum wiederholten Maß aus. Die Zeiten, in denen das den globalen Ölpreis entscheidend bewegte, sind allerdings vorbei. Nancy Lanzendörfer erklärt, warum.
Thyssenkrupp-Tochter soll im Herbst an die Börse
Die Thyssenkrupp-Werkstoff-Handelstochter tk accelis soll im Herbst an der Börse notiert werden. Die Abspaltung werde "mit der Eintragung in die Handelsregister der Thyssenkrupp AG rechtswirksam", erklärte Thyssenkrupp-Vorstand Volkmar Dinstuhl in einer vorab veröffentlichten Rede für die außerordentliche Thyssenkrupp-Hauptversammlung am 7. August.
"Wir rechnen gegenwärtig mit einer Eintragung Ende Oktober 2026", fügte er hinzu: "Unmittelbar im Anschluss erfolgt die Börsennotierung der tk accelis Group AG & Co. KGaA am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse." Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez erklärte laut Redetext, mit der Abspaltung könne tk accelis sein Potential voll entfalten. "Zugleich kommen wir bei der Entwicklung der thyssenkrupp AG hin zu einer Finanzholding ein großes Stück voran."
10.000.000.000.000 Euro: Deutsche sparen sich reich wie nie zuvor
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland hat Ende 2025 mit rund 10 Billionen Euro einen neuen Rekordwert erreicht. Damit ist die finanzielle Vermögensbasis der privaten Haushalte trotz mehrerer Krisenjahre mit Pandemie, Energiepreisschock, hoher Inflation und schwacher Konjunktur im vergangenen Jahr mit knapp 5 Prozent deutlich gewachsen. Auch nach Abzug der Inflation von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr bleibt noch ein ordentliches Plus übrig.
Der Zuwachs beim Geldvermögen ist wesentlich darauf zurückzuführen, dass die Deutschen viel sparen. Der Wert ist nicht mit einer Rendite zu verwechseln. Der kräftige Anstieg des Geldvermögens ist auch Ausdruck einer anhaltenden Schwäche bei den Investitionen in Wohnimmobilien. Weil private Haushalte weniger Mittel in Wohneigentum investieren, fließt ein größerer Teil der verfügbaren Mittel in Finanzanlagen, heißt es in der aktuellen Sparstudie des BVR.
Nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) dürfte sich dieses Wachstum im laufenden Jahr allerdings verlangsamen. Geopolitische Spannungen, eine erhöhte Unsicherheit sowie zeitweise starke Schwankungen an den Finanzmärkten belasten den Vermögensaufbau.
Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses
Smartglasses werden das Smartphone nach Einschätzung von Fielmann-Chef Marc Fielmann zumindest in den nächsten Jahren nicht ablösen. Es sei unwahrscheinlich, dass sich das in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern werde, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hamburger Augenoptiker-Kette der dpa. Fielmann zufolge gehen manche Tech-Enthusiasten davon aus, dass die Smartglasses die Smartphones ersetzen werden. Auch der Facebook-Konzern Meta setze darauf. "Wenn Meta deutlich zweistellige Milliardenbeträge investiert, wettet Meta darauf, das Smartphone abzulösen."
Smartglasses sind nach Beobachtung Fielmanns zwar ein anhaltender Trend. Sie könnten derzeit von der Anwenderzahl aber noch nicht mit anderen sogenannten Wearables wie AirPods und Smartwatches verglichen werden - eher mit einer Spezialkategorie wie der Sportsonnenbrille. Fielmann verkaufe in rund 200 der ungefähr 1.300 Filialen weltweit Smartglasses, berichtete er. "Wenn die Nachfrage bombastisch wäre, würden wir sie natürlich überall anbieten." Tendenziell gebe es eine höhere Nachfrage in Großstädten und im Ausland - etwa in Spanien und den USA. Auch dort betreibt die Fielmann-Gruppe Niederlassungen.
Smartglasses sehen zunächst aus wie normale Brillen, sie sind aber zusätzlich je nach Modell mit leichten Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Displays ausgestattet. Träger können mit solchen Brillen die Umgebung aufzeichnen Telefonate führen und Gespräche übersetzen lassen.
Biontech gibt Nachfolger für Chef und Gründer Ugur Sahin bekannt
Das Biotechunternehmen Biontech hat einen Nachfolger für seinen scheidenden Chef und Mitgründer Ugur Sahin gefunden. Guido Oelkers werde spätestens zum 1. Februar 2027 den Vorstandsvorsitz übernehmen, teilte Biontech mit. Der Manager wechselt vom schwedischen Biopharma-Unternehmen Sobi, das er seit 2017 leitete, nach Mainz. Oelkers solle Biontech bis 2030 zu einem globalen Unternehmen mit mehreren zugelassenen Medikamenten weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Krebsmedizin.
Im März war bekannt geworden, dass Sahin und seine Ehefrau, Medizinchefin und Mitgründerin Özlem Türeci, Biontech verlassen, um ein neues Unternehmen zu gründen. Die Suche nach einer Nachfolge für Türeci laufe noch, hieß es in der Mitteilung weiter. BioNntech befinde sich in einer entscheidenden Phase, in der die Forschungsprojekte in zugelassene Produkte umgesetzt werden müssten, erklärte Sahin. Er werde Oelkers bei dem Übergang an der Unternehmensspitze aktiv unterstützen.
Eine der "besten Berichtssaisons, die wir je hatten" - Deutschland aber "Schlusslicht"
Der Dax klettert auf ein Rekordhoch - ein Ergebnis der fallenden Ölpreise? Nicht nur, betont Christian Subbe, Chef-Anlagestratege bei HQ Trust. Er sieht eine starke Berichtssaison in Europa - in der Deutschland jedoch "immer noch ein bisschen das Schlusslicht" ist.
Trump stützt Goldpreis mit Verzicht auf Angriff
Der Goldpreis legt zu, nachdem Präsident Trump auf neue Angriffe auf den Iran verzichtet hat, was die Ölpreise nach unten drückt und die Sorgen vor Inflation und weiteren Zinserhöhungen lindert.
Im frühen europäischen Handel steigt der New Yorker Gold-Future um 0,2 Prozent auf 4.113,90 US-Dollar je Feinunze. Brent-Rohöl, die globale Öl-Benchmark, ist auf 83 US-Dollar pro Barrel gefallen, da Trump am Sonntag gegenüber Reportern gesagt habe, die USA würden ab Montagnachmittag Gespräche mit dem Iran aufnehmen.
Unterdessen gibt der US-Dollar-Index um 0,1 Prozent auf 99,79 nach, nachdem Japan und die USA eine gemeinsame Intervention zur Stützung des Yen bestätigt haben, was in US-Dollar denominierte Rohstoffe für Käufer aus Übersee verbilligt.
Neuer Rekord: Dax knackt erstmals die 26.000-Punkte-Marke
Die Hoffnung auf eine Annäherung der Kriegsparteien USA und Iran hat den Dax erstmals über die 26.000-Punkte-Marke getrieben. Der deutsche Leitindex steigt amVormittag auf 26.005,10 Punkte, ein Plus von 1,47 Prozent im Vergleich zum Schlussstand am Freitag. Bereits kurz nach Handelsauftakt hatte der Dax das Anfang Juli erreichte Rekordhoch von 25.900,10 Punkten überschritten.
US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt. Daraufhin gaben die Ölpreise zu Wochenbeginn kräftig nach. Dadurch wurden die Sorgen vor einer steigenden Inflation und höheren Leitzinsen geringer. Auftrieb gab es zuletzt durch eine deutliche Erholung von Technologieaktien in den USA und Asien.
Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war.
Auto- und Airline-Aktien steigen heute "automatisiert"
Der scharfe Rückgang des Ölpreises von rund 5 Prozent treibt vor allem die "üblichen Verdächtigen", wie es im Handel heißt. "Letztlich hängt die Portfolio-Gewichtung dieser Branchen automatisiert am Ölpreis, da stehen oft gar keine menschlichen Entscheidungen mehr dahinter", sagt ein Händler. Bei einem Ölanstieg gehe es dann ebenso schnell wieder nach unten.
"Besonders Airlines und Autos profitieren. Bei Air France-KLM geht es 5 Prozent und bei Tui 3,8 Prozent nach oben. Ryanair, Lufthansa und andere notieren rund 3 Prozent höher. Bei den Autoaktien ragen Renault und Mercedes-Benz mit um die 3 Prozent Aufschlägen hervor. VW, Stellantis und anderen notieren deutlich über 2 Prozent fester.
Deutsche Industrie kommt in die Gänge
Die deutsche Industrie ist vielversprechend in die zweite Jahreshälfte gestartet. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 52,2 von 50,3 Punkten. Schon in erster Veröffentlichung war ein Wert von 52,2 ermittelt worden. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung.
Der Preisdruck ließ etwas nach. Beide Inflationsraten - Einkaufs- und Verkaufspreise - haben sich weiter von ihren jüngsten Höchstständen entfernt. Dennoch stehen die Lieferketten nach wie vor unter Druck und die Unternehmen äußerten sich erneut zurückhaltend optimistisch hinsichtlich ihrer Wachstumschancen binnen Jahresfrist, wie S&P Global berichtete.
Iran-Diplomatie drückt Energie-Aktien in Minus
Europäische Energieaktien haben angesichts sinkender Ölpreise schwächer eröffnet, nachdem Präsident Trump der Diplomatie Vorrang eingeräumt und erklärt hat, dass heute neue Gespräche mit dem Iran beginnen werden.
Dies drückt Brent um 5,2 Prozent auf 83,41 US-Dollar je Barrel, während WTI um 3,3 Prozent auf 73,94 US-Dollar je Barrel fällt.
In London fallen BP um 2,1 Prozent und Shell geben um 1,2 Prozent nach. Die französische TotalEnergies, die italienische Eni und die spanische Repsol geben alle um rund 2,2 Prozent nach. Die norwegische Equinor verliert etwas mehr als 3 Prozent.
Dax saisonal belastet
Bei Aktienhändlern macht sich langsam Müdigkeit breit mit Blick auf die volatilen Aussagen der US-Administration. "Diesmal könnte der Markt aber auf realistische Friedensbereitschaft von Trump setzen, weil den USA die Munition ausgeht und die Midterm-Wahlen näherrücken", sagt ein Händler. Daher bestehe durchaus die Chance, ein Ausbruch des Dax auf neue Rekordhochs könnte nachhaltig sein.
Die Börsen preisen "einmal mehr" einen Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran, sagt Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners: "Die Kurse folgen dabei dem altbekannten Muster. Aktienkurse steigen. Zinsen und der Ölpreis fallen. Bislang war das Einpreisen eines Friedensdeals jedes Mal verfrüht. Doch es lebt die Hoffnung, dass diesmal tatsächlich ein Durchbruch gelingen wird".
Allerdings - statistisch spreche nun einiges gegen Aktien: Denn mit dem August beginnt an den Börsen der saisonal schwächste Monat. Im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre hat der DAX im August 2,27 Prozent verloren.
Deutscher Einzelhandel mit Umsatzplus
Die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz im ersten Halbjahr vor allem durch Preiserhöhungen gesteigert. Die Einnahmen wuchsen von Januar bis Juni um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Inflationsbereinigt (real) blieb ein Plus von 0,7 Prozent übrig. Der Handelsverband HDE rechnet für das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent - befeuert vor allem durch den Online-Handel. Ohne Preiserhöhungen soll nur ein reales Plus von 0,5 Prozent herausspringen.
Dax steigt auf neues Allzeithoch
Der Dax legt zum Handelsauftakt deutlich zu. Der deutsche Börsenleitindex, der am Freitag noch mit 25.629 Punkten geschlossen hatte, notiert aktuell im Bereich von 25.920 Zählern und damit auf einem neuen Allzeithoch. Das bisherige markierte er bei 25.900. Ein Grund für die positive Stimmung am Markt sind die deutlich gefallenen Ölpreise.
Kospi mit Korrektur nach Freitagsrally
Mit Abgaben zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte zu Wochenbeginn. Während die Verluste sich überwiegend in recht engen Grenzen bewegen, geht es an der Börse in Südkorea kräftiger nach unten. Hier kommt es nach der Hausse am Freitag, die den Kospi um 18 Prozent nach oben getrieben hatte, zu einer leichten Korrektur. Der Index fällt um 5,0 Prozent. Zum Wochenausklang hatte er den höchsten Tagessprung seit Oktober 2008 verbucht. Die Aktien der beiden Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix knicken um 8,3 und 7,1 Prozent ein, nachdem sie am Freitag um 26,8 und 30 Prozent nach oben geschossen waren.
Deutlich moderater fallen die Abgaben beim Shanghai Composite mit einem Minus von 0,6 Prozent aus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong zeigt sich wenig verändert. Für den Nikkei in Tokio geht es um 1,1 Prozent nach unten. Japanische Aktien dürften weiterhin in einer recht engen Handelsspanne bleiben, da die Unsicherheit über den Iran-Konflikt anhält, heißt es. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass es ab heute erneute Gespräche mit dem Iran geben soll. Eine Reaktion zeigt sich aber lediglich am Ölmarkt, wo der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um 5,0 Prozent auf 83,54 Dollar nachgibt. Dies stützt wieder einmal die Hoffnung auf eine Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran, heißt es.
Trump-Rückzieher: Öl runter, Aktien rauf
Mit kräftigen Kursgewinnen werden Europas Börsen erwartet. US-Präsident Donald Trump ist bei seiner Rhetorik gegen den Iran über das Wochenende drastisch zurückgerudert und hat einen angeblich vorbereiteten Angriff abgesagt. Die Dax-Futures steigen über 1 Prozent, für den Ölpreis geht es über 5 Prozent nach unten.
Die Ölpreise dürften weiter fallen, solange neue Hoffnungen auf US-Iran-Gespräche die Sorgen über Angebotsunterbrechungen im Nahen Osten mildern. Unabhängig davon hat die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) mitgeteilt, die Produktion im September um weitere 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen - der sechste monatliche Anstieg in Folge. Auch dies dürfe für Entspannung sorgen.
Der Markt dürfte heute vor allem auf Konjunkturdaten blicken. So stehen weltweit die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes (PMI) an. Die bisherigen Daten aus Asien sehen gut aus, bis auf China. Dort war die Expansion im Juli geringer als gedacht. Im Fokus stehen im Tagesverlauf die PMI-Daten aus Europa und dann aus den USA der wichtige ISM-Index.
US-Widerstand gegen Telekom-Fusion mit T-Mobile US
Als Belastung für die Aktien der Deutschen Telekom werten Händler Presseberichte, wonach das Zusammengehen mit der US-Tochter T-Mobile US scheitern könnte. Am Freitag hatte das Online-Nachrichtenportal "Semafor" berichtet, dass Großanleger und sogar das US-Management dagegen seien. Aus US-Sicht sei dies verständlich, da die Deutschen wesentlich langsamer wüchsen als die US-Tochter, heißt es im Handel. Sorgen machten aber die Forderungen von Staatsbehörden, dass die Gewinne in den USA verbleiben sollen. "Die deutsche Regierung hat tatenlos bei Commerzbank-Unicredit zugesehen, da wäre selbst ein Ausverkauf der Telekom nicht undenkbar", sagt ein Händler.
400-Milliarden-Dollar-Fusion in der Pharmabranche?
AstraZeneca und der US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) entstehen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar.
Ein Abschluss dürfte auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Transaktion bewerten könnten. Trump legt den Fokus auf heimische Investitionen und den Ausbau der US-Produktion. Bei einer Fusion würde faktisch ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Zudem überschneiden sich die Portfolios beider Firmen stark: Sowohl AstraZeneca als auch Bristol Myers Squibb erzielen einen Großteil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, die teilweise direkt miteinander konkurrieren.
Für Bristol Myers Squibb könnte ein Zusammenschluss strategisch sinnvoll sein, da das Unternehmen in den kommenden Jahren mit massiven Umsatzeinbrüchen rechnen muss. Der Patentschutz für wichtige Medikamente wie das Krebsmittel Opdivo und den Blutverdünner Eliquis könnte bis 2028 auslaufen.
Weniger Rabatt auf Elektroautos
Die Autoindustrie hat einer Studie zufolge im Juli die Preisnachlässe für Elektroautos erneut gekappt. Neuwagenkäufer können noch auf 17,6 Prozent Rabatt auf den Listenpreis rechnen, wie die regelmäßige Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) ergab. Bei Verbrennermodellen werde hingegen ein höherer durchschnittlicher Preisnachlass von 19,4 Prozent gewährt.
CAR-Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer erklärt die Entwicklung aus dem derzeit günstigen Marktumfeld für Elektroautos. Sie seien wegen der hohen Spritpreise und staatlicher Förderprämien attraktiv und eroberten steigende Marktanteile. Eine zusätzliche Verkaufsförderung erscheine aus Sicht der Hersteller nicht notwendig.
Hersteller und Handel steckten die frei werdenden Mittel eher in die Verkaufsförderung für die Verbrennermodelle. Deren Rabatte seien innerhalb eines Monats um einen Prozentpunkt gestiegen. In der Folge wachse die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen auf nunmehr 2363 Euro. Noch im Dezember 2025 hatte der Preisunterschied gut 1000 Euro weniger betragen.
Hoffnung auf Iran-Abkommen: Ölpreise fallen deutlich
Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump verzichtete auf einen neuen Angriff auf das Land, um ein schnelles Abkommen zur Beendigung des iranischen Atomprogramms und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar. Trump hatte erklärt, der Iran und andere Länder im Nahen Osten hätten um Zeit gebeten, um eine Vereinbarung abzuschließen. Diese solle zu einer sofortigen und vollständigen Öffnung der wichtigen Meerenge sowie einem Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran führen.
Zusätzlich unter Druck gerieten die Preise durch die OPEC+. Die Allianz erdölexportierender Länder billigte am Sonntag eine Erhöhung der Förderquote um rund 188.000 Barrel pro Tag ab September, wie die Gruppe mitteilte. Im vergangenen Monat waren die Ölpreise noch um mehr als 20 Prozent in die Höhe geschnellt. Auslöser waren wiederaufgeflammte Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sowie Angriffe auf mehrere Schiffe im Golf von Oman, die Reedereien aus der Region fernhielten. Auch am Wochenende blieb die Lage angespannt. Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldete seit Samstag drei weitere Angriffe auf Tanker, wodurch sich der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus Schifffahrtsdaten zufolge weiter verlangsamte.
Japans Autowerte schwächeln
Eine seltene gemeinsame Währungsintervention der USA und Japans sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus China drücken die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart ins Minus. Der japanische Nikkei fällt um 2,2 Prozent auf 62.956,48 Punkte, während der breiter gefasste Topix 2,8 Prozent auf 3893,17 Zähler verliert. Auch in Südkorea geht es bergab: Der Kospi rutscht nach einem ohnehin turbulenten Juli um weitere 3,6 Prozent ab. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notiert im frühen Handel ein Prozent tiefer.
In Tokio steht die gemeinsame Devisenmarktintervention für den Yen zwischen den USA und Japan im Mittelpunkt, da eine starke Landeswährung die Auslandseinnahmen der exportorientierten japanischen Wirtschaft schmälert. "Die gemeinsame Währungsintervention ist heute das wichtigste Thema für Aktien", sagt Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. US-Präsident Donald Trump hatte die US-Hilfe zuvor als Zeichen der Freundschaft bezeichnet. Dies untergrabe jedoch die Glaubwürdigkeit der Aktion, warnt Nick Twidale, Chefstratege bei ATFX Global: "Sie stellen sich gegen die Fundamentaldaten, daher erwarte ich, dass der Markt die Bewegung letztendlich korrigieren wird." Zu den Verlierern zählen Autobauer wie Toyota mit einem Minus von 5,3 Prozent und Suzuki mit einem Abschlag von rund acht Prozent sowie Chipwerte wie Tokyo Electron.
In China trüben schwache Konjunkturdaten die Stimmung der Anleger zusätzlich. Der von S&P Global ermittelte RatingDog-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juli auf 50,9 Punkte von 51,7 im Vormonat und verfehlte damit die Analystenprognose von 51,5 Zählern. Das Wachstum der Fabriken verlangsamte sich somit auf den tiefsten Stand seit vier Monaten, was die Sorgen über eine flaue Binnennachfrage verstärkt.
Chinas Industrie wächst langsamer
Das Wachstum der chinesischen Industrie hat sich im Juli deutlich verlangsamt. Der von S&P Global ermittelte RatingDog-Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf 50,9 Punkte von 51,7 Zählern im Juni, wie aus der aktuellen Umfrage hervorgeht. Analysten hatten im Vorfeld mit 51,5 Punkten gerechnet. Das Barometer bleibt damit zwar über der Marke von 50 Zählern, die Wachstum von Schrumpfung trennt, signalisiert jedoch die schwächste Expansion seit vier Monaten. Die Neuaufträge stiegen so langsam wie seit Januar nicht mehr, während die Exportaufträge nach zwei Monaten des Rückgangs wieder ein leichtes Plus verzeichneten.
Das ist los im frühen Devisenhandel
Die konzertierte Intervention Japans und der USA zeigt am Währungsmarkt deutliche Wirkung und setzte den Greenback unter Druck. Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,7 Prozent auf 156,42 Yen und legt leicht auf 6,7504 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent höher bei 0,8088 Franken. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1531 Dollar und zieht um 0,2 Prozent auf 0,9327 Franken an.
Öl mit größtem Monatsplus seit März
Das Zünglein an der Waage für die Aktienmärkte in dieser Woche könnten erneut die Bewegungen an den Rohstoffbörsen sein. Denn nach wie vor ächzen Verbraucher und Unternehmen unter den hohen Energiepreisen. Die Nahost-Krise hat die Preise für Rohöl im Juli um rund 20 Prozent nach oben getrieben - der stärkste Monatszuwachs seit März. Die Straße von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Lieferungen von Rohöl und Flüssigerdgas transportiert wird, ist nach wie vor weitgehend blockiert.
Saudi-Arabien strebt nun die Führung einer Koalition mehrerer Länder an, um die militärische Zusammenarbeit in der Meerenge von Bab al-Mandab, im Roten Meer und im Golf von Aden zu stärken – allesamt wichtige Routen für die Energieversorgung. Angesichts der unübersichtlichen Lage und fehlender klarer Deeskalationssignale dürfte der Ölpreis vorerst hoch bleiben, sagen die Strategen der Commerzbank. "Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass bereits eine sich abzeichnende Entspannung den Preis deutlich unter Druck setzen kann."
Ein Damoklesschwert für die Konjunktur im Euroraum und in Deutschland seien die hohen Energiepreise, sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. "Sie können den positiven Wachstumstrend sehr schnell wieder abwürgen."
USA und Japan stützen Yen
Die USA und Japan wollen sich mit einer gemeinsamen Intervention am Devisenmarkt gegen den Absturz des Yen stemmen. US-Präsident Donald Trump bestätigte bereits die US-Hilfe für die japanische Währung und bezeichnete dies als Zeichen der Freundschaft. "Der Yen schwächt sich ab und sie wollten ein wenig Hilfe. Und wir sind immer für Japan da", sagte Trump auf die Nachfrage eines Reporters an Bord der Air Force One. Zudem sei das Vorgehen gut für die Weltwirtschaft, und die USA zögen einen finanziellen Nutzen aus der Vereinbarung, erklärte er weiter. Nach Trumps Äußerungen gab der Dollar um 0,2 Prozent auf 157,07 Yen nach. Zuvor war die US-Devise in der Spitze bis auf fast 164 Yen gestiegen, den höchsten Stand seit 1986.
Sind die fetten Zeiten vorbei?
Ein Comeback von Technologieaktien und eine starke Bilanzsaison könnten den Dax in dieser Woche auf frische Rekorde treiben. Oder nicht? Während die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die hohen Ölpreise die Stimmung seit Monaten trüben, brachten starke Zahlen von Tech-Konzernen wie Microsoft den Investoren das Vertrauen in die KI-Investitionsstory zuletzt zurück. Auf Wochensicht wies der Dax ein Plus von rund zwei Prozent aus, steuerte zwischenzeitlich sogar auf sein Allzeithoch von 25.900 Punkten zu, verabschiedete sich dann aber mit einem Stand von 25.629 Zählern ins Wochenende. Mit der Marke von 26.000 Punkten lockt zudem die nächste psychologisch wichtige Schwelle.
"Im Fokus stehen nun der US-Arbeitsmarkt, die weitere Entwicklung im Nahen Osten und die Frage, ob Technologieaktien ihre jüngste Erholung fortsetzen können", sagt Daniela Hathorn, Marktanalystin bei capital.com. Die Berichtssaison zeige, dass Anleger Unternehmen belohnen, die KI-Investitionen in greifbares Wachstum umwandeln können. "Gleichzeitig bleiben sie bei steigenden Investitionsausgaben ohne klar erkennbare Rendite skeptisch."
In dieser Woche stehen mit Palantir Technologies, AMD und Super Micro Computer weitere US-Techbilanzen auf dem Prüfstand. Bei den deutschen Unternehmen legen unter anderem Bayer, Deutsche Lufthansa, Infineon, Deutsche Telekom und Munich Re Zahlen vor.
Konjunkturell startet die Woche mit den deutschen Einkaufsmanagerdaten. Sie könnten auf eine Belebung der Wirtschaft hinweisen. Das Wochenhighlight sind aber die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Äußerst schwache Jobdaten stünden einem möglichen Leitzinserhöhungsschritt tendenziell entgegen", heißt es bei der LBBW.
Die jüngste Fed-Sitzung lasse sich durchaus so interpretieren, dass sich die Stimmung bei den US-Währungshütern hin zu einer weiteren Straffung drehe, sagt Carsten Klude von MM Warburg. Dagegen spreche aber, dass Notenbank-Chef Kevin Warsh bewusst kein Zeichen in diese Richtung gesetzt habe. Er könnte folglich für die Rückführung der Inflation auf zwei Prozent zusätzliche Zinserhöhungen derzeit nicht für erforderlich halten. "Ohne das Sicherheitsnetz einer klaren Notenbankkommunikation wird die Volatilität an den Aktienmärkten wahrscheinlich zunehmen", so Klude.
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