Donnerstag, 24. Januar 2019Der Börsen-Tag bei n-tv

Heute mit Jan Gänger
17:46 Uhr

Dax hält sich wacker

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Gewinnen in den Feierabend. Der Dax gewinnt 0,5 Prozent auf 11.130 Punkte, der MDax 0,6 Prozent auf 23.573 Punkte. Für den SDax geht es 0,7 Prozent auf 10.475 Zähler nach oben, der TecDax gewinnt 1,2 Prozent auf 2624 Punkte.

Für Gesprächsstoff sorgte an der Börse vor allem die EZB, die den Leitzins wohl noch lange ganz tief lassen wird.

Wer sich fragt, wie er darauf bei seiner Altersvorsorge reagieren sollte, wird möglicherweise hier fündig:

Ich verabschiede mich für heute von Ihnen. Meine Kollegen halten Sie weiter auf dem Laufenden.

17:10 Uhr

Pimco setzt auf Katastrophenanleihen

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REUTERS

Der US-Vermögensverwalter Pimco steigt zusammen mit seinem Eigentümer Allianz ins lukrative Geschäft mit Katastrophen-Anleihen und anderen verbrieften Versicherungsprodukten (ILS) ein.

Allianz
Allianz 213,40

Profi-Investoren schätzen "Insurance-linked Securities" (ILS), weil sie nicht von den Marktzinsen abhängen.

Die Zeichner solcher Papiere übernehmen von Versicherern das Risiko, wenn zwei oder mehr Naturkatastrophen oder andere, genau definierte Großschäden gleichzeitig passieren. Bleiben solche Ereignisse aus, bekommen die ILS-Investoren attraktive Zinsen.

16:57 Uhr

US-Öl wird teurer

Die Ölpreise finden keine einheitliche Richtung. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI holt zwischenzeitliche Verluste wieder auf und liegt 0,4 Prozent im Plus bei 52,84 Dollar. Der US-Branchenverband API hatte gestern Abend einen Anstieg der US-Ölvorräte gemeldet hat.

Die Daten stimmen kurz vor der Veröffentlichung der offiziellen Daten durch das US-Energieministerium skeptisch, denn Marktbeobachter hatten bislang eine Abnahme der Rohölbestände erwartet. Für Brent geht es dagegen um 0,2 Prozent auf 60,98 Dollar nach unten.

16:46 Uhr

Der Euro erholt sich

Am Devisenmarkt hatte der Euro kurzfristig auf die Pressekonferenz von EZB-Präsident Maria Draghi reagiert und war deutlich gefallen. Seitdem hat er sich aber wieder erholt und tendiert jetzt bei 1,1367 Dollar.

Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1341 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8818 Euro.  Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87085 britische Pfund, 124,43 japanische Yen und 1,1283 Schweizer Franken fest.

16:38 Uhr

Ford zittert vor hartem Brexit

Ein harter Brexit würde den US-Autokonzern Ford teuer zu stehen kommen. Bei einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union würden in diesem Jahr Kosten von 800 Millionen Dollar anfallen, berichtet der Sender "Sky News" und beruft sich dabei auf interne Berechnungen des Unternehmens.

Ford
Ford 9,40

Automobilhersteller und andere Konzerne wie etwa Airbus hatten bereits vor den Auswirkungen eines harten Brexits wie höhere Zölle, Unterbrechungen der Lieferkette und die Gefährdung von Arbeitsplätzen gewarnt. In Großbritannien betreibt Ford zwei Motorenwerke und liefert dorthin eines von drei im Kölner Werk gefertigten Autos.

16:33 Uhr

Draghi lastet auf Bank-Aktien

Europas Börsen geben ihre Gewinne weitgehend wieder ab. Als Auslöser gelten zurückhaltende Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi zu den Wirtschaftsaussichten in Europa. Dax und Euro-Stoxx-50 tendieren nahezu unverändert.

Die Draghi-Aussagen bekommen dem Bankensektor nicht gut, der um 0,5 Prozent nachgibt. Nicht nur zeichnet sich auf lange Zeit keine Zinserhöhung in Europa ab. Auch hat Draghi Negativzinsen als sehr wirksames Instrument bezeichnet. Die Auffassung, dass allein der Negativzins an niedrigen Bankgewinnen schuld sei, wies der EZB-Präsident aber zurück.

 

16:26 Uhr

American Airlines legen kräftig zu

An der Wall Street verteuern sich die Aktien von American Airlines um 7,9 Prozent. Die gemessen an der Passagierzahl größte US-Fluggesellschaft hatte im vierten Quartal mehr verdient als erwartet.

Gefragt sind auch die Aktien von Chipkonzernen wie Texas Instruments, die 3 Prozent steigen. Das Unternehmen hatte im vergangenen Quartal unerwartet solide abgeschnitten hatten. Die Aktien von den US-Wettbewerbern Xilinx und Lam Research legen um jeweils knapp zehn Prozent zu. Anleger hatten ihre Erwartungen an die Branche zuletzt herunter geschraubt, nachdem Apple vor schwächelnden Geschäften gewarnt hatte.

16:13 Uhr

Wohnung in New York erzielt Hammer-Preis

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Google Maps

In Deutschland sind die Immobilienpreise mancherorts schon aberwitzig. Aber in New York geht es sehr viel irrer zu: Dort wurde nun eine Wohnung für satte 238 Millionen Dollar verkauft. Die knapp 2230-Quadratmeter-Wohnung liegt am Süden des Central Parks, erstreckt sich über vier Stockwerke und ist in dem Gebäude zu finden, das gemeinhin als "Bunker der Milliardäre" bezeichnet wird.

Neuer Besitzer der Wohnung ist Ken Griffin, der sein Geld mit einem Hedgefond verdient. Griffin besitzt bereits eine knapp 59 Millionen Dollar teure Wohnung in Chicago, ein 60-Millionen-Penthouse in Miami und eine 122-Millionen-Bleibe in London.

15:54 Uhr

Verluste an der Wall Street

Ein Blick auf die andere Seite des Atlantiks: Die Wall Street startet schwächer in den Handel. Der Dow-Jones-Index verliert 0,1 Prozent auf 24.544 Punkte. Für den S&P-500 geht es ebenfalls um 0,1 Prozent nach unten. Der Nasdaq-Composite gewinnt dagegen mit guten Quartalszahlen aus dem Technologie-Sektor 0,2 Prozent.

Dow Jones
Dow Jones 26.434,00

Im Handel wird auf Aussagen von US-Handelsminister Wilbur Ross verwiesen, der in einem Interview gesagt hat, dass die und China noch meilenweit von einer Beilegung des Handelskonfliktes entfernt seien.

Auch der Regierungsstillstand ist Gesprächsthema. Es wird befürchtet, dass der längste Shutdown aller Zeiten, es ist bereits der 34. Tag, die US-Wirtschaft belasten könnte.

15:32 Uhr

Trump nutzt US-Arbeitsmarkt zum Medien-Bashing

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Donald Trump.

imago/ZUMA Press

In den USA ist das eine viel beachtete Zahl: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. In der vergangenen Woche sind so wenig dieser Anträge gestellt worden wie seit 49 Jahren nicht mehr. Im Vergleich zur Vorwoche fielen sie - auf saisonbereinigter Basis – um 13.000 auf 199.000 Anträge.

Für US-Präsident Donald Trump ist das eine gute Gelegenheit, die Presse zu kritisieren. "Der Wirtschaft geht es hervorragend. In den USA haben so viele Menschen Arbeit wie noch nie in der Geschichte", twittert Trump. "Die Medien berichten kaum darüber."

*Datenschutz

 

15:06 Uhr

Euro rutscht ab

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Mario Draghi.

REUTERS

Der Euro fällt auf 1,1306 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand des Tages. Devisenhändler führen das auf die Presskonferenz von EZB-Chef Mario Draghi zurück, auf der er die Geldpolitik der Notenbank erläutert. Draghi zufolge sind die jüngsten Wirtschaftsdaten in der Eurozone schwächer ausgefallen als erwartet

Möglicherweise wird der EZB-Rat bei seiner Sitzung am 7. März seinen geldpolitischen Ausblick ändern, dann liegen auch neue Stabsprojektionen zu Wachstum und Inflation vorliegen. Im Dezember hatte der EZB-Stab die Wachstumsprognosen bereits gesenkt.

14:50 Uhr

Venezuela-Bonds finden reißenden Absatz

Als Wette auf ein Ende der Wirtschaftskrise in Venezuela decken sich Anleger mit Anleihen aus dem südamerikanischen Land ein. Dies drückt die Rendite der auf US-Dollar lautenden Staatspapiere mit einer Laufzeit bis 2024 auf ein Sechs-Monats-Tief von 21,922 Prozent.

Die bis 2035 laufenden Papiere des staatlichen Ölkonzerns PDVSA rentieren mit 8,186 Prozent sogar so niedrig wie zuletzt vor einem dreiviertel Jahr. Erstmals drängten offenbar in- und ausländische Investoren gemeinsam auf einen Machtwechsel, sagt Portfoliomanager David Nietlispach von der Vermögensverwaltung Pala.

Oppositionsführer Juan Guaido hatte sich gestern zum neuen Präsidenten ernannt. Der Vorsitzende des entmachteten Parlaments hatte sich an die Spitze der Protestbewegung gegen Staatsoberhaupt Nicolas Maduro gesetzt und die Bildung einer Übergangsregierung angekündigt. Unter der Führung von Maduro war das ölreiche Venezuela in eine schwere Wirtschaftskrise gerutscht.

14:35 Uhr

Billigflieger Norwegian lässt Aktionäre leiden

Aus der Traum. Geplatzte Hoffnungen auf eine baldige Übernahme brocken Norwegian Air den größten Kurssturz der Firmengeschichte ein. Die Aktien des norwegischen Billigfliegers brechen um fast ein Viertel ein und stürzen auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren.

Norwegian
Norwegian 4,28

Der Grund: Zuvor hatte die British Airways-Mutter IAG eine erneute Offerte für Norwegian ausgeschlossen und angekündigt, ihre derzeit rund vierprozentige Beteiligung komplett verkaufen zu wollen.

14:07 Uhr

Chip-Aktien gehen durch die Decke

In den USA und Asien haben Halbleiter-Unternehmen gute Quartalszahlen präsentiert, und das sorgt bei den europäischen Anbietern für Kursgewinne. Infineon-Aktien verteuern sich um 5,5 Prozent, Dialog Semiconductor um 4,3 Prozent. Die Papiere des Wafer-Herstellers Siltronic und die des LED-Ausrüsters Aixtron steigen jeweils rund 8 Prozent.

Die Aktien des französisch-italienischen Chipherstellers STMicroelectronis legen um 8,7 Prozent zu. Das Unternehmen hat die Erwartungen an das vergangene Quartal leicht übertroffen.

Daneben steigen ASML um 3,7 Prozent, AMS um 6 Prozent und Siltronic um 7,5 Prozent.

14:04 Uhr

EZB will noch lange locker bleiben

Nichts Neues von der Zinsfront: Die Europäische Zentralbank will auch nach dem Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe eine lockere Geldpolitik betreiben. Zum einen bekräftigt sie, die Leitzinsen noch bis mindestens über den Sommer hinaus nicht antasten zu wollen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Zum anderen will die EZB auch nach der Zinswende noch für längere Zeit fällig werdende Anleihen aus ihrem Bestand ersetzen.

13:51 Uhr

Es gibt weiterhin kaum Zinsen

Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entscheidet die Europäische Zentralbank. "Liebe Sparer, sucht Euch etwas anderes zum Anlegen", empfiehlt Katja Dofel, die für n-tv von der Börse in Frankfurt berichtet. "Der Aktienmarkt ist eine Alternative."

13:29 Uhr

Venezuela-Krise setzt russischem Öl-Riesen zu

Aus Furcht vor milliardenschweren Verlusten durch die Krise in Venezuela ziehen sich Anleger bei Rosneft zurück. Die Aktien des russischen Ölkonzerns fallen in Moskau um 3,1 Prozent. "Das unerfreulichste Szenario für Rosneft wäre ein Machtwechsel in Venezuela und eine Revision von Verträgen", sagt Analyst Dimitri Maritschenko von der Rating-Agentur Fitch. Das Unternehmen könnte bis zu drei Milliarden Dollar an Vorauszahlungen für venezolanisches Öl verlieren.

Russland ist einer der wichtigsten Unterstützer des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

13:22 Uhr

Gewinne in Frankfurt

Europas Börsen präsentieren sich freundlich. Den nächsten Impuls setzt die nahende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank und die anschließende Pressekonferenz mit EZB-Präsident Mario Draghi.

Der Dax liegt 0,5 Prozent höher bei 11.130 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,6 Prozent auf 3132 Zähler. Neue, eher maue Konjunkturdaten aus Europa belasten zunächst nicht, wohl weil sie vielfach zumindest bereits befürchtet wurden.

13:06 Uhr

Russen zahlen Steuern, Rubel steigt

Der Preis einer Sache richtig sich bekanntlich nach Angebot und Nachfrage. Das lässt sich auch am Kurs des Rubel ablesen: Wegen anstehender Steuerzahlungen zum Monatsende zieht die Nachfrage an, im Gegenzug verbilligt sich der Dollar um 0,2 Prozent auf 65,9085 Rubel.

12:44 Uhr

Festnahme nach Millionenraub von Kryptowährungen

Unterstützt von Europol hat das hessische Landeskriminalamt (LKA) im britischen Oxford einen Mann festgenommen, der Kryptowährungen im Gegenwert von zehn Millionen Euro gestohlen haben soll. Insgesamt habe der 36-Jährige weltweit 85 Menschen geschadet, so das LKA. Die Beamten beschlagnahmten Computer, Datenträger, Drogen und Bargeld.

12:31 Uhr

China blockiert Microsoft-Suchmaschine Bing

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REUTERS

Die chinesische Regierung hat die Microsoft-Suchmaschine Bing blockiert. Bing sei derzeit in China nicht verfügbar, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Man denke nun darüber nach, welche Schritte man unternehmen werde.

Der Schritt könnte im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA sowie der der Inhaftierung der Huawei-Finanzchefin stehen. Meng Wanzho war auf Betreiben der USA in Kanada festgenommen worden war.

12:28 Uhr

Ford verliert Millionen

Ford macht der Abschwung des Automobilmarktes zu schaffen. Zum Jahresschluss rutscht der zweitgrößte US-Autobauer in die roten Zahlen, unter dem Strich steht im vierten Quartal ein Verlust von 116 Millionen Dollar, wie Ford bekanntgab. Im gleichen Zeitraum vor einem Jahr hatte Ford noch 2,5 Milliarden Dollar verdient. "Es war kein Jahr, mit dem wir glücklich waren", sagt Finanzchef Bob Shanks.

12:08 Uhr

Dax arbeitet sich vor

Nach einem Rücksetzer im frühen Handel tritt der Dax wieder den Weg nach oben an. Damit wiederholt sich das Muster von gestern, als der Leitindex frühe Verluste ebenfalls wieder aufholte und ins Plus drehte. Derzeit legt der Dax um ein halbes Prozent auf 11.127 Punkte zu.

11:57 Uhr

Star-Ökonom: "Lasst Trump seine Mauer haben"

Im US-Haushaltsstreit fordert der amerikanische Top-Ökonom Robert Shiller die Demokraten auf, im Haushaltsstreit mit US-Präsident Donald Trump nachzugeben. "Im Sinne eines Kompromisses: Lasst ihn seine Mauer haben, und dann sehen wir, wie es läuft", sagte Shiller in Davos.

Viele Menschen treibe die Angst um, dass sich Demokraten und Republikaner nicht einigen könnten, wie der "Shutdown" zu beenden sei. "Deshalb bin ich dafür, Trump seine Mauer bauen zu lassen, auch wenn ich die Idee ablehne."

Ein Interview mit Robert Shiller zu diesem Thema sehen Sie hier:

 

11:35 Uhr

Der britische Finanzminister kneift in Davos

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Philip Hammond.

REUTERS

Wie will die britische Regierung einen chaotischen Brexit vermeiden? Das wüssten die Teilnehmer des Weltwirtschaftgipfels in Davos auch gerne. Zumindest von Philip Hammond bekommen sie keine Antworten. Denn der britische Finanzminister hat sich der "Financial Times" zufolge von einer Veranstaltung zurückgezogen, auf der er mit den Regierungschefs von Irland, den Niederlanden und Polen über die Zukunft Europas diskutieren sollte.

Während der Runde hätte Hammond sicherlich jede Menge Fragen über den Brexit-Kurs der britischen Regierung beantworten müssen. Das wollte er sich offenbar ersparen.

11:24 Uhr

Vodafone unter Druck

Schwache Zahlen der Vodafone-Tochter Vodacom in Südafrika sorgen für Kursverluste. Vodacom-Aktien fallen in Johannesburg um fast 7 Prozent, die Papiere Vodafone in London verbilligen sich um mehr als 3 Prozent. Vodacom hatte in Südafrika einen Umsatzrückgang verzeichnet.

11:11 Uhr

Deutsche Bank droht wegen Trump Ärger in den USA

Die Deutsche Bank muss sich in den USA unangenehmen Fragen wegen Geschäften mit US-Präsident Donald Trump und dessen Umfeld stellen. Hochrangige Vertreter der US-Demokraten unternehmen nach der Übernahme der Mehrheit im Repräsentantenhaus einen neuen Anlauf, Trumps Geschäftsbeziehungen zum größten deutschen Geldhaus unter die Lupe zu nehmen.

Deutsche Bank
Deutsche Bank 7,48

Abgeordnete der Demokraten dringen schon lange auf eine Untersuchung der Geschäfte zwischen Trump und der Deutschen Bank sowie möglicher Verbindungen nach Russland.

Die Deutsche Bank galt zeitweise als Trumps Hausbank und hat ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt. Dies soll in einer Zeit geschehen sein, in der viele andere Geldhäuser mit dem durch mehrere Pleiten vorbelasteten Immobilien-Mogul nichts zu tun haben wollten

10:44 Uhr

Zooplus sorgt für schlechte Laune

Wie gewonnen, so zerronnen: Trotz einer Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr lassen Anleger die Aktien von Zooplus fallen. Am Morgen hatten die Papiere noch deutlich im Plus gelegen, mittlerweile verzeichnen sie ein kräftiges Minus von 3,8 Prozent. Sie gehören damit zu den schwächsten im SDax. Die Umsatzzahlen lägen leicht unter den Markterwartungen, so die  Analysten der Baader Bank.

10:26 Uhr

Euro auf dem Weg nach unten

Der Euro reagiert mit Einbußen auf die Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich und Deutschland. Die Gemeinschaftswährung sackt zunächst von 1,1370 auf bis zu 1,1340 Dollar ab, berappelt sich dann aber wieder auf 1,1366 Dollar.

10:02 Uhr

Osram leidet

Der Lichttechnik-Konzern Osram setzt nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch im ersten Geschäftsquartal ein Fragezeichen hinter seine Prognosen.

Osram Licht AG
Osram Licht AG 30,50

Der Umsatz sank von Oktober bis Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 828 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn brach um fast die Hälfte auf gut 93 Millionen Euro ein. Und die Aktie? Sie verliert knapp zwei Prozent an Wert.

"Es war klar, dass es ein schwieriges Quartal werden würde", sagt Analyst Peter Reilly vom Broker Jefferies. Mit der Autobranche und dem Smartphone-Geschäft hätten sich zwei Kundengruppen von Osram zuletzt schwach entwickelt.

09:49 Uhr

Opel will Produktion kräftig zurückfahren

Opel will die Fertigung im Stammwerk Rüsselsheim einem Medienbericht zufolge deutlich drosseln. Dort sollen in diesem Jahr nur noch rund 68.000 statt ursprünglich anvisierter 90.000 Autos gebaut werden, wie die Mainzer "Allgemeine Zeitung" berichtet. Im vergangenen Jahr liefen in Rüsselsheim mehr als 123.000 Wagen vom Band.

09:46 Uhr

Wachstum verliert an Schwung

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar zwar minimal beschleunigt, die Dynamik blieb aber eine der niedrigsten der zurückliegenden vier Jahre. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 52,1 Zähler von 51,6 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut mitteilt.

09:24 Uhr

Airbus droht den Briten

Das nennt man wohl Wutausbruch: Airbus-Chef Tom Enders verschärft im Streit um den Brexit die Tonlage. Die fehlende Klarheit über die weitere Entwicklung sei eine "Schande", und die britische Luftfahrtbranche stehe "am Abgrund", schimpfte der Manager.

Airbus
Airbus 122,13

Für den Fall eines ungeregelten Austritts aus der Europäischen Union drohte Enders, Fabriken im Vereinigten Königreich zu schließen. "Bitte hört nicht auf den Wahnsinn der Brexiter, die behaupten, dass wir, weil wir hier riesige Fabriken haben, uns nicht bewegen werden und immer hier sein werden", so Enders. Airbus baut die Tragflächen seiner Flugzeuge in Großbritannien.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:11 Uhr

Amazon testet Lieferroboter

Amazon probiert kleine Lieferroboter aus, die auf dem Gehweg fahren. In einem ersten Schritt sind sechs Fahrzeuge in der Nähe von Seattle unterwegs. Sie sehen aus wie eine große Kühlbox auf sechs Rädern. Zunächst fahren die "Amazon-Scout"-Roboter in lediglich einem Wohngebiet nur bei Tageslicht und werden anfangs von einem Menschen begleitet.

*Datenschutz

 

09:05 Uhr

Dax geht mit leichten Verlusten in den Tag

Am Frankfurter Aktienmarkt geht es zur Eröffnung recht entspannt zu. Der Dax verliert 0,2 Prozent auf 11.047 Punkte, während der MDax bei 23.437 Zählern verharrt. Für den TecDax geht es 0,3 Prozent auf 2603 Punkte aufwärts.

Ich möchte mich noch kurz vorstellen: Mein Name ist Jan Gänger, ich begleite Sie heute durch den Börsen-Tag.

08:46 Uhr

Ghosn als Renault-Chef zurückgetreten

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Carlos Ghosn.

(Foto: REUTERS)

Dieser Schritt ist erwartet worden: Der in Japan inhaftierte Renault-Chef Carlos Ghosn ist in der Nacht zurückgetreten. Entsprechend äußerte sich der französische Finanzminister Bruno Le Maire in einem Interview mit dem Fernsehsender Bloomberg in Davos. Es sei nun an der Zeit, eine neue Führung für den Autobauer zu bestimmen, sagte Le Maire.

Der Verwaltungsrat des Konzerns trifft sich später am Tag, um über die Nachfolge an der Unternehmensspitze zu beraten. Als wahrscheinlicher Ghosn-Nachfolger als CEO gilt der bisherige Renault-Vize Thierry Bollore. Für den Posten des Verwaltungsratsvorsitzenden wird Michelin-Chef Jean-Dominique Senard gehandelt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:35 Uhr

Ölpreise sind weiter unter Druck

Brent Rohöl
Brent Rohöl 75,01

Und was machen die Ölpreise? Sie sinken erneut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,81 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 52,35 Dollar.

Am Ölmarkt haben Sorgen vor einer Konjunkturflaute in den USA belastet. Mittlerweile mehren sich Stimmen, die vor den Konsequenzen der teilweisen Schließung von Regierungsbehörden warnen. Der Haushaltsstreit in den USA könnte demnach den Aufschwung der US-Wirtschaft im ersten Quartal und damit die Nachfrage nach Rohöl bremsen.

Außerdem werden die Ölpreise durch die Entwicklung der US-Ölreserven belastet. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) geht davon aus, dass die US-amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,55 Millionen Barrel gestiegen waren. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet und dürften am Ölmarkt für neue Impulse sorgen.

Zudem sind die Augen der Händler auf Venezuela gerichtet. Die schwere politische Krise des wichtigen Förderlandes und Opec-Mitglieds hat den Preisen keinen Auftrieb gegeben.

08:23 Uhr

Abgaben in Japan, Plus in China

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: An den asiatischen Börsen haben sich die Anleger heute zurückgehalten. "Es gibt keine neuen Nachrichten, um zu kaufen oder zu verkaufen. Die Investoren bleiben an der Seitenlinie", sagte Marktstratege Yasuo Sakuma beim Vermögensverwalter Libra Investments. In Tokio gab der Leitindex Nikkei 0,1 Prozent nach auf 20.574 Punkte.

An den chinesischen Börsen lag der Shanghaier Leitindex 0,4 Prozent im Plus. Vor allem Finanztitel konnten zulegen. Die Papiere der China Merchants Bank stiegen um 2,6 Prozent, nachdem das Geldhaus in 2018 einen knapp 15 Prozent höheren Nettogewinn erzielte.

08:02 Uhr

Warten auf die EZB - Euro bewegt sich kaum

Der Euro ist wie festgefroren: Der Kurs der Gemeinschaftswährung hat sich vor den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) nur wenig verändert. Am Morgen wurde der Euro bei 1,1385 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Den Referenzkurs hatte die EZB zuletzt gestern Nachmittag auf 1,1367 Dollar festgesetzt.

Am frühen Nachmittag wird die EZB ihre neuen geldpolitischen Beschlüsse bekannt geben. Allgemein wird damit gerechnet, dass die Notenbank keine wesentlichen Weichenstellungen vornehmen wird. Besonders im Fokus steht die Frage, wie EZB-Präsident Mario Draghi die weitere konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung einschätzen wird. Sensationelle Angaben des Italieners werden allerdings nicht erwartet.

07:53 Uhr

Lautes Wauwau und Miau: Zooplus steigert Umsatz kräftig

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(Foto: imago stock&people)

Die Liebe der Deutschen zu ihren Haustieren ist ungebrochen. Fiffi, Mauzel und Co. sorgen auch dafür, dass es Zooplus gut geht. Der Internethändler für Heimtierprodukte hat nämlich auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2018 seinen Umsatz um 21 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro gesteigert.

In allen 30 Ländermärkten konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut zweistellige Wachstumsraten erzielt werden, wie Zooplus mitteilte. Die finalen Ergebnisse will das Unternehmen am 20. März veröffentlichen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

07:44 Uhr

Es wird wieder zäh - Dax vorbörslich knapp im Minus

Dax
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Wie wird der Handel in unseren Breiten? Wohl mühsam. Händler rechnen mit einem ruhigen Start in den heutigen Tag. Der Dax notierte vorbörslich 0,1 Prozent tiefer bei 11.064 Punkten. Der Grundton sei aber dank der Erholung an der Wall Street freundlich, hieß es in Frankfurt.

In Europa wird vor allem auf die Aussagen der EZB geachtet und davor bereits die Einkaufsmanagerindizes (PMI). Von letzteren werden weitere Hinweise erwartet, ob es durch den US-chinesischen Handelskonflikt zu einer weiteren Abschwächung kommt und sich gesenkte Prognosen wie jüngst durch den IWF bestätigen, oder ob eine Bodenbildung abzusehen ist.

Von der EZB wird dagegen wenig erwartet. Geldmarkthändler in Frankfurt wiesen bereits gestern darauf hin, dass die Terminkurven der kurzfristigen Zinssätze keine Erwartungen einpreise. Die Analysten von BoA Merrill Lynch äußerten sich deutlicher: "Ein drastischerer Wechsel in der Kommunikation wird wohl bis März warten müssen."

07:26 Uhr

Bank of Korea senkt Wachstums- und Inflationsprognose

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(Foto: AP)

Auch Südkoreas Wirtschaft leidet unter dem amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. Die Zentralbank in Seoul hat ihren Leitzins wie erwartet mit 1,75 Prozent unverändert gelassen. Die Bank of Korea senkte allerdings ihre Prognosen für Inflation und Wachstum in diesem Jahr. Statt ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent - wie im Oktober erwartet - soll die Expansion jetzt nur noch 2,6 Prozent erreichen. Dabei dürfte die Teuerung nur noch bei 1,4 Prozent liegen und nicht bei 1,7 Prozent wie zuvor erwartet.

Alles in allem geht es dem ostasiatischen Land ökonomisch gut. Und es wird nach Lage der Dinge auch so bleiben.

07:08 Uhr

Texas Instruments kämpft gegen Chipmarkt-Schwäche an

Keine guten Nachrichten gab es nach dem Ertönen der Schlussglocke an der Wall Street. Der Chiphersteller Texas Instruments bekommt nämlich die Schwäche des Chipmarktes zu spüren. Erstmals seit März 2016 verzeichnete der US-Konzern wieder einen Umsatzrückgang – stärker als von Analysten erwartet. Die Einnahmen fielen im vierten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent auf 3,72 Milliarden US-Dollar.

Für das erste Quartal kündigte der US-Konzern einen weiteren Umsatzrückgang an. Auch die Einnahmen sollen fallen.

06:58 Uhr

Konjunktursorgen halten Nikkei nieder

Nikkei
Nikkei 22.307,58

Die Themen, die für Unsicherheit an den Märkten sorgen, bleiben: Handelsstreit, Brexit, Konjunktursorgen. So sind auch heute die anhaltenden Ängste vor einem weltweiten Wirtschaftsabschwung Thema an den asiatischen Aktienmärkten für ein Drücken der Kurse verantwortlich. Die Börsianer verwiesen zudem auf den teilweisen Regierungsstillstand in den USA und ungewisse Aussichten im Handelsstreit zwischen den USA und China.

In Tokio tendierte der Nikkei 0,1 Prozent tiefer bei 20.570 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor ebenfalls 0,1 Prozent.

An den Devisenmärkten in Fernost notierte der Euro etwas fester mit 1,1388 Dollar. Zur japanischen Währung sank die US-Devise um 0,1 Prozent auf 109,52 Yen.