Entwarnung durch die Fed? Dax feiert vor
Der Dax hat zur Wochenmitte seine bisherige eher traurige September-Bilanz wieder etwas aufgehübscht. Der deutsche Börsenleitindex, der am vergangenen Freitag und zum Wochenstart deutliche Verluste hatte hinnehmen müssen und am Dienstag eine Gegenreaktion startete, setzte diese im Mittwochshandel fort. Der Dax gewinnt am Ende 1,0 Prozent auf 15.507 Punkte und klettert damit wieder über die 15.500er Marke, nachdem er am Montag im tagestief nur knapp die 15.000-Punkte-Schallmauer gehalten hatte. Eine positiv eröffnende Wall Street sorgt am Nachmittag dafür, dass der Dax die Kurse nahe seines Tageshochs halten kann.
"Im Schlepptau der Wall Street klettert der Dax Richtung 15.500er Marke", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist zudem auf den anstehenden Entscheid der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Abend: Die große Frage sei, ob die Fed schon heute einen konkreten Zeitplan für die Rückführung ihrer monatlichen Anleihenkäufe verkünden werde: "Angesichts der Evergrande-Turbulenzen und der weiterhin noch nicht erhöhten Schuldenobergrenze in den USA dürfte ein konkreter Zeitplan zur Reduzierung des Anleihenkaufprogramms aber unwahrscheinlich sein - zumindest geht der Markt davon aus." Dennoch sei Vorsicht angesagt: "Alle wissen, dass das Ende der lockeren Geldpolitik einmal kommen wird - und dennoch haben die Anleger Angst davor."
Bei den Einzelwerten verlieren Deutsche Post nach enttäuschenden Fedex-Nachrichten knapp ein Prozent. Deutlicher im Minus liegen Merck mit einem Abschlag von etwa 1,5 Prozent sowie die Coronavirus-Profiteure Zalando und Hellofresh, deren Aktien jeweils mehr als zwei Prozent nachgeben. Die Gewinnerliste führen Papiere der Autowerte Daimler und BMW an, die etwa 3,5 und 3,0 Prozent zulegen. Auch Deutsche-Bank-Titel sind gefragt und verteuern sich knapp 3,5 Prozent.
Daimler h
Traton drehen ins Plus
Traton drehen ins Plus. "Zum einen ist der Kurs schon stark gefallen", sagt ein Händler zum Abschlag um 20 Prozent in den vergangenen gut zwei Wochen. "Zum anderen ist aufgeschoben nicht aufgehoben", sagt er. Da alle Hersteller unter dem Chipmangel litten, gebe es keine Wettbewerbsnachteile, und die Auslieferungen sollten später nachgeholt werden. Traton plus 1 Prozent auf 22,92 Euro.
Siemens sackt Großauftrag für Loks ein
Siemens erhält einen Großauftrag aus Polen. Der Schienenfahrzeugvermieter Cargounit habe bis zu 30 Lokomotiven des Typs Vectron MS bestellt, teilt der Dax-Konzern mit. Der Rahmenvertrag sehe vor, dass zehn Lokomotiven bis Ende 2023 geliefert würden, dazu komme eine Option auf bis zu 20 weitere Fahrzeuge bis 2024. Zum Volumen äußerte sich Siemens nicht. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um sogenannte Mehrsystemlokomotiven, die für den grenzüberschreitenden Verkehr ausgestattet sind und mit unterschiedlichen Eisenbahnnetzen zurechtkommen. Siemens-Aktien ziehen knapp 1,8 Prozent an.
Bankenverband erwartet Konsumboom
Die Chefvolkswirte der privaten Banken sagen für das kommende Jahr einen Konsumboom in Deutschland voraus. "Wir rechnen für 2022 mit einem Plus von sieben Prozent beim privaten Verbrauch", sagt der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes BdB, Christian Ossig. "Das wäre mit Abstand der stärkste Anstieg seit der Wiedervereinigung." Das "Zwangssparen" durch Corona - als die Verbraucher während der Lockdowns nicht wie gewohnt shoppen konnten - scheine vorbei zu sein. Die Nachholeffekte dürften bis ins nächste Jahr hinein tragen.
Zusammen mit einem deutlich belebten Welthandel soll dies dazu führen, dass das Bruttoinlandsprodukt im kommenden Jahr um 4,6 Prozent wächst. Für dieses Jahr wird ein Plus von 3,3 Prozent erwartet. "Sehr erfreulich ist, dass die deutsche Wirtschaft damit bis Ende des Jahres ihr Vorkrisenniveau wieder erreichen dürfte", sagte Ossig. Damit die Wirtschaft nicht an Fahrt verliere, sollte möglichst schnell nach der Bundestagswahl am Sonntag eine Koalition mit der Kraft zum Aufbruch geschmiedet werden.
Porsche 911 GTS: noch stärker für die Kehre
Fedex-Papiere im Abwärtstaumel - Deutsche Post unter Druck
An der New Yorker Börse fallen die Aktien von Fedex gut acht Prozent auf ein Zwölf-Monats-Tief von 230,52 Dollar. Der Paket-Zusteller hatte enttäuschende Quartalsergebnisse vorgelegt und seine Geschäftsziele zurückgeschraubt. Gestiegene Lohnkosten drückten auf die Margen, schrieb Analystin Helane Becker vom Vermögensverwalter Cowen. Die geplanten Preiserhöhungen könnten dies nur teilweise wettmachen. Mit ähnlichen Problem plagten sich aber auch andere Firmen. Papiere des Fedex-Konkurrenten Deutsche Post geben 1,5 Prozent ab.
t
Wall Street vor Fed-Entscheid im Plus
Die Einigung des kriselnden Immobilienkonzerns China Evergrande mit Anleihegläubigern ermuntert Anleger zur Rückkehr an die Wall Street. Unmittelbar vor Bekanntgabe geldpolitischer Entscheidungen der US-Notenbank hielten sie sich aber mit größeren Engagements zurück. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P-500 steigen zunächst jeweils etwa ein halbes Prozent.
"Die jüngsten Börsenturbulenzen, der Streit um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze und die überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten für August geben Fed-Chef Jerome Powell die passende Rechtfertigung, seinen Willen zu einer Drosselung der Wertpapierkäufe zu bekräftigen, die Ankündigung eines Starts im November aber zu vermeiden", sagt Danielle DiMartino Booth, Chefin des Research-Hauses Quill Intelligence. Denn Letzteres könnte Investoren in erneute Unruhe versetzen.
Erleichtert reagieren die Anleger auf die Ankündigung des mit insgesamt 305 Milliarden US-Dollar verschuldeten chinesischen Immobilienriesen Evergrande, mit Hilfe "privater Verhandlungen" eine Lösung für die am Donnerstag fällige Zinszahlung eines bis 2025 laufenden Yuan-Bonds gefunden zu haben. "Das klingt aber nicht nach einer Barzahlung", kritisierte Analyst Chuanyo Zhou vom Research-Haus Lucror. Es bleibe unklar, ob Evergrande die Anleihe bedienen werde.
Softbank investiert in "Second Hand"
Die Plattform für Second-Hand-Mode Vestiaire Collective hat bei einer neuen Finanzierungsrunde den japanischen Investor Softbank als neuen Miteigentümer gewonnen. Der Softbank Vision Fund 2 sowie der Investmentfonds Generation Investment stecken insgesamt 178 Millionen Euro in Vestiaire Collective. Das 2009 in Paris gegründete Unternehmen werde dadurch mit 1,7 Milliarden Dollar bewertet. Mit dem frischen Kapital will Vestiaire unter anderem in neue Märkte vordringen und die IT weiterentwickeln.
Turbulenzen an den Märkten: Dreht Europa jetzt auf?
"Game Changer"-Deal lässt Naga haussieren
Für die Aktien der Naga Group geht es um weitere 13 Prozent nach oben. Während der Wert vor der Meldung der Kapitalerhöhung und dem Einstieg von Christian Angermayers Apeiron Group noch bei 5,50 Euro handelte, notiert sie aktuell gut 35 Prozent darüber. Als Game Changer haben die Analysten von Hauck & Aufhäuser den Deal eingestuft und gleich mal das Kursziel um 50 Prozent auf 12 Euro nach oben gesetzt. Ihre Kollegen aus dem gleichen Haus hatten zuvor die Kapitalerhöhung als Sole Bookrunner durchgeführt.
Liefert die Fed neue Impulse für Dollar-Euro?
Die Ergebnisse des Treffens des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) am Abend könnten zumindest in Bezug auf das Währungspaar Euro/Dollar keine neuen Impulse liefern und Dollar-Bullen enttäuscht werden, blickt Commerzbank Analystin You-Na Park-Heger voraus.
Erwartet werde, dass die Fed ein Tapering-Signal aussende, um dann im November oder Dezember eine tatsächliche Entscheidung über ein Zurückfahren der Anleihekäufe zu treffen. Komme dieses Signal nicht, wäre das eine herbe Enttäuschung für den Markt und der Dollar dürfte wohl abwerten. Die Expertin glaubt aber nicht, dass es dann eine nachhaltige Abwertung des Dollar geben werde, denn aufgeschoben sei nicht aufgehoben. Und dass die Fed plötzlich deutlich taubenhaftere Töne anschlage und eine Rückführung der Anleihekäufe weiter in die Zukunft verschiebe, sei angesichts der Inflationsentwicklung in den USA kaum vorstellbar.
Euro / Dollar
Weil ein Tapering-Signal weitestgehend eingepreist sei, dürfte es kaum ausreichen, den Euro zum Dollar auf neue Jahrestiefs zu drücken. Hierfür bedürfe es wahrscheinlich zusätzlicher falkenhafter Signale. So könnten zum Beispiel die neuesten Projektionen der Fed-Mitglieder (Dot Plot) auf einen früheren Beginn der Zinserhöhungen hindeuten.
Auf der anderen Seite könnte die Fed im Rahmen ihres Statements und der Pressekonferenz versuchen, das eher falkenhafte Tapering-Signal durch eine vorsichtige Kommunikation zu flankieren und damit Zinserhöhungsfantasien zu dämpfen. Die zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA würden dies rechtfertigen.
Aktien von Corona-Gewinnern unter Druck
Gegen die freundliche Tendenz stehen die Corona-Gewinner mit hohem Online-Anteil weiter unter Druck. Zalando, Hellofresh, Delivery Hero, Teamviewer, Westwing und Home24 geben alle nach - teilweise bis zu 2,5 Prozent. Auch der hohe Abschlag bei Mister Spex wird zum Teil mit dem Auspreisen von Online-Fantasie begründet. Die Aktien geben auf Xetra nach dem Zahlenausweis deutlich nach.
h
Spac-Börsengänge für Anleger "auf jeden Fall riskant"
GM sieht Chip-Angebot auf niedrigem Niveau
Der US-Autobauer General Motors (GM) erwartet kein rasches Ende des weltweiten Chip-Mangels. Das Angebot an Halbleiterchips werde sich zunächst auf einem Niveau stabilisieren, das niedriger sei als sich die Fahrzeughersteller wünschten, sagt GM-Präsident Mark Reuss. "Wir werden bis zu einem gewissen Grad eine Stabilisierung erleben, bevor wir das Volumen erreichen, das wir wirklich brauchen."
Die globale Chipknappheit hat dazu geführt, dass GM und andere Autobauer weltweit ihre Produktion heruntergefahren haben. Einige Experten schließen nicht aus, dass das Problem bis 2023 andauern könnte.
Adobe-Aktien unter Druck
Adobe-Aktien verliert 3,1 Prozent. Der Softwarekonzern hat im dritten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Zu verdanken war dies dem durch die Corona-Pandemie verstärkten Trend zur Digitalisierung. Beobachter verwiesen allerdings darauf, dass die wiederkehrenden Umsätze nur geringfügig über dem Analystenkonsens lagen.
Übernahmeofferte treibt Entain-Aktien auf Rekord
Ein Übernahmeangebot in Höhe von 22,4 Milliarden Dollar hat die Aktien von Entain auf ein Rekordhoch gehievt. Die Aktien des britischen Glücksspiel- und Wettkonzerns kletterten im Londoner FTSE zeitweise um bis zu zehn Prozent auf 24,9 Pfund, nachdem die Offerte des US-Unternehmens DraftKings am Dienstag bekanntgegeben worden war. Das Gebot entspricht mit 28 Pfund je Papier einem Aufschlag von 46,2 Prozent auf den Schlusskurs von Entain am Montag. Zudem ist es gut doppelt so hoch wie das Angebot der Kasinogruppe MGM in Höhe von elf Milliarden Dollar, das Entain im Januar abgelehnt hatte. Entain und MGM sind gemeinsam an dem Joint Venture BetMGM in den USA beteiligt. Transaktionen im Online-Glücksspielgeschäft nehmen zu, da die USA sich allmählich für Sportwetten öffnen. Wettanbieter wollen die Erfahrung ausländischer Unternehmen, die schon länger auf dem Markt tätig sind, für ihr eigenes Wachstum nutzen.
Steigende Wall-Street-Kurse erwartet
Mit Aufschlägen wird die Wall Street zum Handelsstart erwartet. Die Besorgnis rund um den chinesischen Immobilienentwickler China Evergrande Group hat sich vermindert. Im Blick steht zudem das Ergebnis der Zinssitzung der US-Notenbank. Eine Tochter der in Zahlungsnöten befindlichen Evergrande sagte am Mittwoch, dass sie in dieser Woche eine Anleihekuponzahlung pünktlich leisten werde. Damit verschafft sich das Unternehmen bei der Neuordnung der Kapitalstruktur eine kleine Atempause. Die Anleger erwarten überdies, dass die chinesische Regierung eingreifen wird, um Folgeeffekte zu verhindern, die das Wachstum des Landes beeinträchtigen und die Erholung der Weltwirtschaft belasten könnten.
"Wir wissen noch nicht, wie dieser Versuch, die Ansteckung zu begrenzen, aussehen wird, aber der Markt erwartet, dass Peking handeln wird", sagt Susannah Streeter, leitende Investment- und Marktanalystin beim britischen Vermögensverwalter und Börsenmakler Hargreaves Lansdown.
Die Anleger warten auch auf eine Aktualisierung der geldpolitischen und wirtschaftlichen Prognosen der Fed. Die Erwartungen, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell eine Verringerung der Anleihekäufe in diesem Jahr ankündigt, sind laut Geldmanagern aufgrund der Sorgen wegen Evergrande und wegen des Tempos der Erholung des US-Arbeitsmarktes geschwunden. Die Anleger gehen zudem davon aus, dass eine solche Reduzierung in moderaten Schritten erfolgen würde.
Telekomfirma von Milliardär übernimmt Kabelnetzbetreiber
Der französische Telekomkonzern des Milliardärs Xavier Niel, Iliad, übernimmt den polnischen Kabelnetzbetreiber UPC Poland vom US-Konzern Liberty Global. Iliad lege umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro für das Unternehmen auf den Tisch, teilten die beteiligten Firmen mit. Iliad hatte erst im vergangenen Jahr den polnischen Mobilfunker Play erworben und wird nun zusammen mit dem UPC-Geschäft zur Nummer zwei der Branche hinter Orange Polska mit einem Jahresumsatz von fast zwei Milliarden Euro aufsteigen. Der Deal soll in der ersten Jahreshälfte 2022 über die Bühne gehen. Erst im Juli hatte Niel angekündigt, den von ihm gegründeten Telekomkonzern Iliad für drei Milliarden Euro komplett kaufen und von der Börse nehmen zu wollen.
Aussicht auf Angebotsknappheit heizt Ölpreisen ein
Die Ölpreise verteuern sich dank gesunkener US-Lagerbestände. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee klettert 1,4 Prozent auf 75,38 Dollar je Barrel, US-Leitöl WTI legt 1,6 Prozent auf 71,59 Dollar je Fass zu. Nach wöchentlichen Daten des privaten Anbieters American Petroleum Institute (API) sanken die US-Bestände um 6,1 Millionen Barrel und damit stärker als erwartet. Im Tagesverlauf stehen die offiziellen Daten der Energiebehörde EIA an. Anleger warten zudem auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Abend. Angesichts vieler unterstützender Faktoren seinen langanhaltende Preisrückgänge momentan nicht zu erwarten, sagte Jeffrey Halley, ein Analyst beim Brokerhaus Oanda. "Dazu tragen insbesondere die himmelhohen Erdgaspreise, die die Attraktivität von Öl als Ersatz erhöhen, und eine robuste physische Nachfrage bei."
Zudem dürfte das Angebot als Resultat der durch Wirbelstürme beeinträchtigten Erdöl-Förderung im Golf von Mexiko knapp bleiben. Zusätzlich haben einige Förderländer des Opec-Kartells und ihrer Verbündeter Insidern zufolge derzeit Schwierigkeiten, die Produktion der Nachfrage entsprechend hochzufahren. Unter anderem hapere es in Angola, Nigeria und Kasachstan. Gründe seien zu niedrige Investitionen über Jahre und größere Wartungen, die wegen der Pandemie hinten angestellt worden seien.
Brent Rohöl I
Anleiherenditen in Eurozone ziehen an
Die Renditen auf Staatsanleihen in der Euro-Zone ziehen vor dem Zins-Entscheid der US-Notenbank am Abend leicht an. Anleger trennen sich von den als "sicherer Hafen" geltenden Papieren. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe, die als Benchmark auf dem europäischen Anleihemarkt gilt, steigt 1,5 Basispunkte auf minus 0,310 Prozent. "Die Risikostimmung hat begonnen, sich gegenüber den Schwankungen um Evergrande widerstandsfähiger zu zeigen, obwohl dies sicherlich nicht das Ende der Geschichte ist", sagen ING-Analysten.
Biokraftstoff-Hersteller unter Druck
Die Aktien des Biokraftstoff-Herstellers Verbio brechen in der Spitze um 14 Prozent ein. Hintergrund sei die Prognose für das laufende Jahr, die hinter den Erwartungen geblieben sei, sagte ein Händler. "Sie überraschen nicht mehr positiv."
Wird Evergrande zu globalem Problem?
Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ) geht nicht davon aus, dass die finanziellen Turbulenzen beim Immobilienunternehmen China Evergrande Group, die die Finanzmärkte erschüttert haben, zu einem globalen Problem werden. "Es ist angemessen, dies als ein Problem für dieses spezielle Unternehmen und den chinesischen Immobilienmarkt zu betrachten", sagte Haruhiko Kuroda auf einer Pressekonferenz. "Ich glaube nicht, dass dies zu diesem Zeitpunkt ein generelles Problem für den Markt werden wird." Kuroda räumte ein, dass der Markt aus Sorge um die hohen Schulden von Evergrande nervös reagiert habe, und versprach, die Marktreaktionen genau zu b achten.
Hometogo geht durch Hintertür aufs Parkett
Ifo kappt Wachstumsprognose
Das Ifo-Institut senkt seine Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr wegen anhaltender Lieferengpässe in der Industrie. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte statt der noch im Juni erwarteten 3,3 nur um 2,5 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage der Münchener Wirtschaftsforscher. "Die ursprünglich für den Sommer erwartete kräftige Erholung nach Corona verschiebt sich weiter", sagt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Zugleich wurde die Prognose für 2022 von 4,3 auf 5,1 Prozent angehoben. 2023 soll es nur noch zu einem Plus von 1,5 Prozent reichen. Zum Vergleich: 2020 war Europas größte Volkswirtschaft wegen der Corona-Pandemie um 4,6 Prozent eingebrochen.
"Derzeit schrumpft die Produktion der Industrie als Folge von Lieferengpässen bei wichtigen Vorprodukten", sagte Wollmershäuser. Gleichzeitig erholten sich die Dienstleister kräftig von der Corona-Krise. "Die Konjunktur ist gespalten", so der Ökonom. "Der plötzliche Anstieg der weltweiten Nachfrage hin zu langlebigen Konsumgütern, elektronischen Artikeln, sowie speziellen medizinischen Produkten hat viele Hersteller von industriellen Vorprodukten an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht." Zudem würden die globalen Lieferketten als Folge stark veränderter Warenströme vor enorme logistische Herausforderungen gestellt.
Mister Spex liefert nicht genug: Kursrutsch
"Das Unternehmen liefert", kommentiert zwar ein Händler mit Blick auf die Halbjahreszahlen von Mister Spex. Mit dem Umsatzanstieg um 25 Prozent habe das Optik-Unternehmen die Erwartungen zumindest erfüllt. "Daran gemessen könnte der Kurs steigen", so ein Händler. Allerdings sei das EBITDA lediglich um 1 Prozent gestiegen, wegen höherer Kosten und Personalaufwendungen. Die Bruttogewinnmarge sei dagegen mit 49,4 nach 47,3 Prozent hoch ausgefallen. Mister-Spex-Aktien rutschen dennoch zeitweise mehr als 6,7 Prozent abwärts.
Warum Anleger auf die Inflationsrate achten sollten
Preisspanne für Medmix-Aktien steht
Die neuen Aktien der vom Schweizer Maschinenbauer Sulzer abgespalteten Firma Medmix sollen 37 bis 47 Franken kosten. Platziert werden sollen bei Investoren bis zu sieben Millionen Titel, wie die beiden Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Medmix peile einen Bruttoerlös von rund 300 Millionen Franken an. Die Angebotsfrist läuft vom 22. bis zum 29. September.
Die Sulzer-Aktionäre hatten die Abspaltung der am schnellsten wachsenden und rentabelsten Geschäftseinheit des Konzerns am 20. September gebilligt. Erstmals an der Schweizer Börse SIX gehandelt werden sollen die Medmix-Aktien am 30. September. Das in Baar ansässige Unternehmen produziert Geräte zur Anwendung von Flüssigkeiten in der Dental-, Gesundheits-, Kosmetik- und Klebstoffbranche.
Lufthansa-Bezugsrechtshandel gestartet
Lufthansa stehen mit dem Start des Bezugsrechtehandels im Blick. Seit 7.30 Uhr läuft die Preopening-Phase, um 8.50 startet die Eröffnungs-Auktion. Gehandelt werden die Bezugsrechte bis zum 30. September um 12 Uhr, danach gibt es nur noch Spitzenausgleich.
Die Kapitalerhöhung im Verhältnis eins zu eins zu 3,58 Euro wird die zukünftigen Gewinne stark verwässern. Der Kurs hatte am Dienstag im Handelsverlauf bereits deutlich ins Minus gedreht. Die beteiligten Banken haben die Kapitalerhöhung garantiert. Mit ihr sollen die Staatshilfen aus der Corona-Krise abgelöst werden.
Lufthansa
Fedex lässt Kurs von Deutscher Post einbrechen
Ein Gewinnrückgang im Quartal und die kassierte Jahresprognose beim US-Paketzusteller Fedex setzt der Deutschen Post zu. Die Titel geben in einem freundlichen Marktumfeld 6,5 Prozent nach. Sie sind damit der größte Verlierer im Dax.
Dax trotzt "schwieriger Gemengelage"
Den deutlichen Verlusten vom Freitag und Montag hat der Dax am Dienstag einen ordentlichen Aufschlag entgegengesetzt und 1,4 Prozent gewonnen. Die Handelsspanne von rund 190 Punkten zeigt aber, wie nervös die Anleger derzeit sind. Nach einem Schlusskurs von 15.349 Zählern startet der der deutsche Börsenleitindex in den Handel zur Wochenmitte mit einem Plus von 0,8 Prozent und 15.442 Punkten. "Die Gemengelage an den Börsen ist derzeit etwas schwierig: Corona, Evergrande, Notenbanken - so lauten die Themen, die die Anleger derzeit sorgen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Im September hat der Dax bislang etwa 500 Punkte verloren - vielleicht ist das ein Einstiegsszenario für einige Anleger", erläutert Marggraf.
Chipmangel: Bei diesem Titel suchen Anleger das Weite
Der Lkw-Hersteller Traton bekommt den Chipmangel zu spüren und stimmt auf einen Verkaufsdämpfer in der zweiten Jahreshälfte ein. Der Absatz dürfte im dritten Quartal deutlich niedriger ausfallen als geplant, teilte die Volkswagen-Tochter mit.
Auch für das vierte Quartal werde mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Eine Prognose für die Zeit danach könne nicht gegeben werden, hieß es weiter. An der Börse gaben die Aktien bereits im Frankfurter Frühhandel mehr als drei Prozent nach. Das wird spannend!
"Ida" und Evergrande treiben Ölpreise
Die Ölpreise sind im frühen Handel gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 75,24 US-Dollar. Das waren 88 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg in ähnlichem Ausmaß auf 71,37 Dollar.
Auf dem Rohölmarkt herrschen sowohl Nachfrage- als auch Angebotssorgen vor. Auf der Nachfrageseite dominiert das Thema Evergrande. Die Finanzprobleme des großen Immobilienkonzerns aus China haben Sorgen über die Stabilität der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ausgelöst. China ist auch einer der größten Nachfrager nach Erdöl.
Auf der Angebotsseite bestehen Bedenken wegen der niedrigen Förderung im Golf von Mexiko. Grund sind Nachwirkungen des Hurrikans "Ida". Ausdruck der Problematik sind auch seit Wochen rückläufige Lagerbestände der USA. Am Mittwoch veröffentlicht die US-Regierung ihre wöchentlichen Vorratsdaten. Der Interessenverband API hatte am Dienstagabend einen abermaligen Rückgang gemeldet.
Tarifstreit: Verdi droht Privatbanken mit Streiks
Die Deutsche Bank, die Commerzbank und andere private Geldhäuser müssen sich angesichts der zähen Tarifverhandlungen bald auf Streiks einstellen. Die Gewerkschaft Verdi droht vor der dritten Verhandlungsrunde für rund 140.000 Angestellte der Privatbanken in Deutschland an diesem Freitag offen mit Arbeitsniederlegungen.
"Wenn es bei den Gesprächen am Freitag wie zu befürchten keine Fortschritte gibt, werden wir den Druck erhöhen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck dem "Handelsblatt". "Erste Warnstreiks sind sehr wahrscheinlich."
Öl- und Gas-Aktien im Blick
Die schon wieder anziehenden Ölpreise und die jüngste Preisexplosion bei den Gaspreisen dürften laut Händlern die Aktien der Branche weiter stützen. Laut den API-Daten sind die Öllagerbestände in den USA zuletzt deutlich gefallen. Und die hohen Gaspreisen führen laut Berichen aus Großbritannien dort bereits zu Einschränkungen unter anderem in der Fleischindustrie
Dax zur Eröffnung vor Fed-Entscheid höher erwartet
Der Dax wird vor dem Fed-Entscheid am Abend voraussichtlich höher starten. Nach dem Ausverkauf zum Wochenstart wegen der Schieflage des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hatte sich der deutsche Leitindex am Vortag wieder erholt.
"Es scheint sich die Einsicht durchzusetzen, dass der Zusammenbruch von Evergrande eher eine Frage des Wann und nicht des Ob ist und die eigentliche Frage ist, wie die Auswirkungen bewältigt werden", sagte Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets. Für Erleichterung sorgte zunächst die Ankündigung, Evergrande werde eine in dieser Woche anstehende Anleihekuponzahlung in Höhe von 35,9 Millionen Dollar leisten. Mit Spannung warteten Investoren auf die Ergebnisse der Zinssitzung der US-Notenbank am Abend. Experten erwarten ein klares Signal zum Ausstieg aus dem Krisenmodus.
Und hier der Blick zurück auf das vorabendliche Geschehen an der Wall Street:
China-Schock bleibt vorerst aus: Evergrande will Anleihezinsen fristgerecht zahlen
Diese Woche steht eine erste Nagelprobe für Evergrande an, der von Zahlungsunfähigkeit bedrohte Immobilienriese versucht zu beschwichtigen: Der Immobilienriese werde eine Anleihekuponzahlung in Höhe von 35,9 Millionen Dollar leisten, heißt es.
Die Haupteinheit der China Evergrande Group, die Hengda Real Estate Group, teilte mit, dass sie die Kuponzahlung für ihre in Shenzhen gehandelte bis September 2025 laufende Onshore-Anleihe pünktlich am Donnerstag begleichen werde. Die Kuponzahlung beläuft sich nach Angaben von Refinitiv auf 232 Millionen Yuan (35,88 Millionen Dollar).
Evergrande und Fed: Asiatische Börsen angespannt
Mehrheitlich mit Abgaben zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien zur Wochenmitte. In Hongkong und Seoul findet wegen Feiertagen kein Handel statt. Die dominierenden Themen sind die weiter drohende Zahlungsunfähigkeit des Immobilien-Konzerns China Evergrande und die Ergebnisse der Sitzung der US-Notenbank, die allerdings erst am Abend europäischer Zeit bekannt gegeben werden.
Im Gegensatz zur Börse in Hongkong, die am Montag mit deutlichen Abschlägen auf die Krise um den chinesischen Immobilienkonzern reagiert hatte, zeigt sich der Schanghai-Composite nach der Feiertagspause lediglich mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent. Aber auch in Hongkong hatte sich der Aktienmarkt am Dienstag wieder stabilisiert und leicht im Plus geschlossen.
Mit einem Abschlag von 0,7 Prozent zeigt sich der Nikkei-225 in Tokio. Teilnehmer verweisen auch hier auf die Entwicklungen um China Evergrande und auf Zurückhaltung vor den Aussagen der US-Notenbank. Möglicherweise gebe die Fed genauere Hinweise geben, wann mit dem Beginn einer Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe (Tapering) zu rechnen sei, heißt es. Derweil sorgen die Entscheidungen der Bank of Japan (BoJ) für keine größeren Bewegungen am Markt, denn diese fielen wie vom Markt erwartet aus.
Hier ein Beitrag unserer TV-Kollegen zu der Frage, die uns allen unter den Nägeln brennt:
Warten auf die Fed: BoJ bekräftigt ultralockeren Kurs
Während andere große Zentralbanken dazu übergehen, ihre Ankäufe von Vermögenswerten zurückzufahren, hat die Bank of Japan (BoJ) bekräftigt, dass sie an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten wird- Die japanische Notenbank behielt ihr Ziel für die kurzfristigen Zinsen bei minus 0,1 Prozent und für die Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen bei etwa Null. Außerdem setzte sich die BoJ weiterhin keine Obergrenze für den Ankauf japanischer Staatsanleihen.
Japans Dienstleistungssektor hat weiterhin zu kämpfen, da die Regierung den Notstand wegen der Covid-19-Pandemie wiederholt verlängert hat. Restaurants und Bars müssen früher schließen und dürfen keinen Alkohol ausschenken. Die Verbraucherpreise sind seit fast einem Jahr rückläufig, anders als in den USA, wo die Verbraucherpreisinflation im August gegenüber dem Vorjahr um mehr als 5 Prozent gestiegen ist.
Im Unterschied zur BoJ wird erwartet, dass Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve eine Verringerung der monatlichen Käufe von Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren im Wert von 120 Milliarden US-Dollar noch in diesem Jahr signalisieren werden. Die Federal Reserve wird am Abend die Ergebnisse ihrer zweitägigen Sitzung bekannt geben.
Fedex-Kurs kassiert nach gesenktem Ausblick Prügel
Der US-Logistikkonzern Fedex hat im ersten Geschäftsquartal wegen deutlich höherer Arbeitskosten weniger verdient. Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2021/2022 senkte das Unternehmen. Investoren reagierten verschreckt, die Fedex-Aktie sackte im nachbörslichen US-Handel um 4,9 Prozent ab.
In den abgelaufenen drei Monaten per Ende August sank das Ergebnis um 11 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar oder 4,09 Dollar je Aktie. Bereinigt um unter anderem Restrukturierungskosten liegt der Gewinn je Aktie bei 4,37 Dollar. Die Einnahmen stiegen den weiteren Angaben zufolge um 14 Prozent auf 22 Milliarden Dollar.
Analysten hatten laut Factset mit einem Umsatz von 21,9 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 4,88 Dollar gerechnet. "Die Auswirkungen der angespannten Arbeitsmärkte sind nach wie vor das größte Problem für unser Unternehmen", sagte Raj Subramaniam, Chief Operating Officer von Fedex. Der Arbeitskräftemangel habe die Kosten enorm in die Höhe getrieben - allein für Überstunden und höhere Löhne, um Mitarbeiter anzuwerben, seien 450 Millionen Dollar fällig geworden. Fedex prognostiziert nun für das im Juni begonnene Geschäftsjahr einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 18,25 und 19,50 US-Dollar. Bisher hatte das Unternehmen noch bei 18,90 bis 19,90 US-Dollar in Aussicht gestellt.
Sprachkursanbieter Babbel bläst Börsengang ab
Beginnen wir mit Nachrichten vom späten Vorabend und aus der Nacht: Der deutsche Sprachlernanbieter Babbel wartete mit der überraschenden Nachricht auf, dass der unmittelbar bevorstehende Börsengang auf Eis gelegt wird.
Gemeinsam mit den Aktionären habe man beschlossen, das Vorhaben aufgrund der derzeit ungünstigen Marktbedingungen zu verschieben, teilte das Berliner Unternehmen am Dienstagabend mit. Mittelfristig werde aber weiterhin eine Notierung an der Frankfurter Börse angestrebt. Die Erstnotierung der Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) war ursprünglich für diesen Freitag geplant.
Das 2007 gegründete Berliner Startup hatte bis zu knapp 13 Millionen Aktien in einer Preisspanne zwischen 24 bis 28 Euro angeboten. Die Zeichnungsfrist sollte bis zum 22. September laufen. Babbel hatte damit eine Börsen-Bewertung von bis zu 1,26 Milliarden Euro angestrebt.
Vor knapp einer Woche hatte Vorstandschef Arne Schepker noch erklärt, er sei mehr als zufrieden mit der Resonanz der Investoren und der Zeitpunkt für den Börsengang sei richtig. Am Montag hatte eine der beteiligten Banken erklärt, im Orderbuch lägen nun so viele Aufträge vor, dass das geplante Emissionsvolumen einschließlich der Platzierungsreserve damit abgedeckt sei.
Das wird für den Dax heute wichtig
Es ist nur beim montäglichen Kursrutsch geblieben. Nach den gestrigen Zugewinnen hat am deutschen Aktienmarkt wieder Zuversicht Einzug gehalten. Dax & Co stabilisierten sich. Ein Dax-Absturz unterhalb der psychologisch und charttechnisch wichtigen Marke von 15.000 Punkten ist ausgeblieben. US-Analysten zufolge hatten die Märkte hinsichtlich der drohenden Pleite des chinesischen Immobilienriesen Evergrande überreagiert. Eine zweite Finanzkrise à la Lehman Brothers werde es wegen Evergrande nicht geben.
Damit sind mitnichten die Probleme aus der Welt: Evergrande ist weiter schwerkrank, sein Überleben alles andere als sicher. Zudem ist unklar, ob die US-Notenbank (Fed) mit Bälde mit der Reduzierung des Anleihekaufprogramms beginnt. Zudem ist der US-Kongress bislang nicht bereit, die Schuldenobergrenze zu erhöhen, während er um eine Einigung über ein Paket von Infrastrukturausgaben ringt.
Was bringt der heutige Tag? Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Die Fed erklärt um 20 Uhr MESZ ihre weitere Zins- und Anleihepolitik. Ansonsten sind Konjunkturdaten rar gesät. Am Vormittag gibt es Daten zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone im September. Aus den USA werden am Nachmittag Zahlen zu den Wiederverkäufen von Häusern im August genannt.