Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Merck rechnet "Worst-Case"-Szenarien durch - und handelt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Pharmariese Merck hat seine finanziellen Reserven angesichts der Corona-Krise um etwa 1 Milliarde auf rund 3 Milliarden Euro aufgestockt.

  • "Wir haben uns die Liquiditätssituation im ersten Quartal, als die Krise dann richtig sichtbar wurde, genau angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, das wir gerne vor dem Hintergrund der schwer prognostizierbaren Entwicklung die Liquiditätsreserve ein Stück weit hochfahren wollen", sagte Finanzvorstand Marcus Kuhnert in einer Telefonkonferenz.
  • Einige "Worst-Case"-Szenarien seien durchgerechnet worden, um auf alles vorbereitet zu sein.

Die Reserve des Dax-Konzerns setzt sich zum einen aus einer zurzeit nicht in Anspruch genommenen syndizierten Kreditlinie über 2 Milliarden Euro zusammen, die bis 2024 läuft. Darüber hinaus hat Merck momentan etwas mehr als 1 Milliarde Euro an "Cash zur jederzeitigen Verfügbarkeit". Die Merck-Aktie notierte 1,4 Prozent im Minus.

Quelle: ntv.de

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